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Test: Moog Mariana Bass, Software-Synthesizer

Bis die Wände wackeln

23. Dezember 2023

Der Moog Mariana ist nicht der erste virtuelle Moog. Der neue Software-Bass-Synthesizer
reiht sich ein und nimmt Platz an der Seite von Minimoog Model D, Animoog Z und Model 15. Es gibt allerdings einen gewaltigen Unterschied: Moog Mariana ist auch für Windows erhältlich. Mal sehen, ob er hält, was er verspricht: abgrundtiefen Bass.

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Die bisherige Begründung von Moog für die Exklusivität auf Apple-Plattformen war die einfache Portierung der schon vorhandenen iOS-Versionen. Im Mac-Ökosystem ist dann eine Portierung nicht mehr sehr schwer. Moog Mariana ist also der erste Software Moog-Synth, der auch nativ für das WIndows-System erscheint. Vielleicht konnte man sich die Exklusivität nicht mehr leisten. Auch für iOS 14.4 ist der Synth erhältlich.

Der name des Plug-ins „Mariana“ bezieht sich dabei auf den Mariana Trench also den Mariannen-Graben, der, besonders tief, als Analogie zum tiefen Bass herhalten musste.

Installation von Moog Mariana

Als Voraussetzung zur Installation werden Windows 10 oder macOS 11.7 genannt. Moog Mariana lässt sich zwar auf früheren Mac-Systemen installieren, kann dann aber nicht gestartet werden bzw. sorgt für Abstürze der DAW. Ein System-Check bei der Installation wäre schön gewesen. Installiert werden VST3-, AU-, AAX- und Standalone-Versionen.

Zum Kauf und zur Aktivierung muss ein Account auf der Website software.moogmusic.com erstellt werden. Dann wird beim ersten Aufruf eine Verbindung vom Plug-in zur Website hergestellt. Danach läuft Moog Mariana auch ohne Internetanbindung. Das englischsprachige Handbuch kann über die Optionsseite aufgerufen werden und ist z. Zt nur online einsehbar, dafür aber ausführlich.

Oberfläche des Moog Mariana

Die fotorealistische und frei skalierbare Oberfläche präsentiert sich im gewohnten Moog-Look. Ich finde, dass die Bedienelemente der virtuellen Drehregler ein wenig vor dem dunklen Hintergrund absaufen; leider gibt es keine helle Version. Immerhin wurde daran gedacht, dass die kleinen weißen Punkte der Regler vielleicht etwas schwer abzulesen sind. Deswegen gibt es in den Einstellungen auch die Option „Knob Position Highlight“, die aus dem Punkt einen gut ablesbaren langen Strich machen.

Preset-Verwaltung

Diese präsentiert sich mit Schlagworten, Favoriten und Suchfunktion. Auch an eine Möglichkeit, Notizen zu hinterlegen, wurde gedacht. Über eine Autoplay-Funktion kann zudem schnell das angeklickte Preset vorgehört werden. Hier gibt es also nichts zu meckern. Wer möchte, kann seine Presets auch über die Moog-Website mit anderen Nutzern teilen.

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Moog Mariana - Preset-Verwaltung

Synthesestruktur des Moog Mariana

Der Moog Mariana platziert sich ganz bewusst als Basssynthesizer, was wohl auch bedeutete, ihn monophon zu machen. Nun nicht ganz, da es im Prinzip zwei identische Bass Synths in einem Plug-in sind, könnte man von 2-facher Polyphonie sprechen. Könnte – denn es gibt keine Möglichkeit, mit zwei verschiedenen MIDI-Kanälen die beiden Hälften getrennt anzusprechen. Stattdessen kann die Option „Duophonic“ aktiviert werden. Wenn nun zwei Noten gleichzeitig gespielt werden, geht eine an die erste, die andere an die zweite Synth-Hälfte.

Ganz oben können die Sektionen aufgerufen werden: SYNTH 1 und SYNTH 2, CNTRL 1 und CNTRL 2 und die Ausgangssektion OUTPUT.

Control-Sektion

Wie gesagt, der Aufbau beider Synths ist identisch. Lediglich in der Ausgangssektion werden ihnen verschiedene Effekte zuteil.

Moog Mariana - Output

Output-Sektion

Diese Ausgangssektion bietet getrennt für jeden Synth eine Sättigungs/Verzerrer-Stufe (TUBE, TAPE, DRIVE) an. Synth 1 kann danach noch mit einem Delay, Synth 2 mit einem Chorus bearbeitet werden. Beide Effekte sind zur DAW-Clock synchronisierbar. Das gemischte Signal der beiden Synth-Hälften kann dann noch durch einen Kompressor geschickt werden. Dieser beherrscht auf Wunsch auch eine FET-Charakteristik.

Je eine Synth-Hälfte besteht aus der bewährten Moog-Formel: Drei Oszillatoren und Filter. Allerdings gibt es entgegen der Tradition ein Low- und ein High-Pass-Filter, die auch wahlweise seriell oder parallel verschaltet werden können. Der dritte Oszillator widmet sich ganz dem Subbass und auch dieser besitzt ein eigenes Filter mit Resonanz. Dieses Subbass-Filter kann auch in den Varianten LPF, HPF und BPF betrieben werden.

Moog Mariana - Synth 1

Synth-Sektion

Beide Haupt-Oszillatoren sind gegeneinander bis maximal +/- 7 Hablbtöne kontinuierlich verstimmbar und es existiert eine Hardsync-Option. Zusammen mit der verstellbaren Phase des Oszillators 2 können so schon eine Menge interessante Klänge erzeugt werden. Die Schwingungsform wird jedoch immer für beide Oszillatoren einer Synth-Hälfte identisch eingestellt. Dafür darf der Subbass bis zu zwei Oktaven unter den Oszillatoren liegen und die Schwingungsform Sinus, Sägezahn oder Rechteck haben. Auch hier ist eine Einstellung der Phase möglich.

In der Filter-Sektion findet sich dann auch noch der Regler „OSC-CROSSOVER“, der bei Bedarf aktiviert werden kann. Dabei handelt es sich nicht um einen einfachen Crossfader, sondern eine Frequenzweiche, bei der der Bassanteil des Dual-Oszillators langsam weggenommen, während der des Subbasses hinzugefügt wird. Das ermöglich eine gute Kontrolle über den (Sub-) Bassbereich.

In der jeweiligen CNTRL-Sektion finden sich 3 LFOs (bis 50 Hz), 3 ADSR-Hüllkurvengeneratoren, von denen einer noch mit den Parametern Delay und Hold aufwartet, sowie zwei Random-Generatoren, die mit einer eigenen Clock aufwarten und als S&H-, Noise- und Perlin-Noise-Quelle genutzt werden können.

Modulation satt – Moog Mariana

Was das GUI sehr gut macht, ist die Darstellung von Modulationszuweisungen. Diese werden nicht nur deutlich farblich als Ring um den betreffenden Parameter herum angezeigt, sie werden auch animiert. So ist der Blick auf die aktiven Modulationen jederzeit gegeben. Aber Moog hat beim Moog Mariana Modulation wirklich großgeschrieben. Denn es gibt weitere Orte, wo ein ausführlicher Überblick über alle Modulationen möglich ist. Auf der rechten Seite lässt sich eine Sidebar ausklappen, die sowohl alle Modulationsziele als auch -quellen auflistet. Von dort aus können sie auch editiert werden.

Moog Mariana - Modulation Summary Sources

Moog Mariana – Modulation Summary Sources

 

Moog Mariana – Modulation Summary Destinations

Die linke Sidebar stellt nun alle Modulationsquellen für den aktiv ausgewählten Parameter dar. Aufgeteilt sind die Modulationsquellen des Moog Mariana in die Bereiche Global, Controllers 1, Controllers 2 und Control Voltage (CV).

Der letzte Gruppe nimmt eine Sonderstellung ein. Es handelt sich hier um virtuelle CV-Signale wie bei einem Modularsystem. Im Testbericht zu den virtuellen Mooger-Fooger-Pedalen waren diese ebenfalls zu finden.

Verfügt man über ein DC-gekoppeltes Audiointerface, können so auch ganz konkrete Verbindungen zu einem Hardware-Modularsystem hergestellt werden. Zwei Moog Mariana können sich so aber auch gegenseitig modulieren.

Zwei Moog Mariana können sich über die virtuellen CV gegenseitig modulieren

Zwei Moog Mariana können sich über die virtuellen Steuerspannungen gegenseitig modulieren

Es geht aber noch mehr als eine einfache Modulation. Als Beispiel habe ich Aftertouch auf den Cutoff des Filters gelegt. Über die Einstellung „Controller“ kann nun der ermittelte Pressure-Wert wiederum mit z. B. LFO 1 moduliert werden.

Moog Mariana - Modulation Control

Dessen Modulation wirkt also nur, wenn auch ein Pressure-Wert anliegt. Von alleine moduliert der LFO1 also nicht den Cutoff, sondern nur via Pressure-Wert. Klar ist hier noch nicht Schluss, schließlich meint Moog es wirklich ernst mit der Modulation.

Über die Option „Function“ können noch allerlei Manipulationen erreicht werden. „Offset“ z. B. verschiebt die Mitte der eben genutzten LFO-Modulation – diesmal wirkt sich das aber auch auf die Ruheposition aus und die Modulation kann über den angezeigten Bereich hinaus gehen.

Moog Mariana - Midi Cc Zuweisung

Auch die MIDI-Zuweisung ist denkbar einfach. Über die Einstellung wird das MIDI-Mapping aktiviert, wo dann nach Anklicken des gewünschten Reglers der nächste erhaltene MIDI-CC-Eingang zugewiesen wird. Natürlich darf nicht verschwiegen werden, dass der Moog Mariana auch MIDI-MPE beherrscht – was bei einem im Grunde duophonem Bass-Synth aber eher weniger sinnvoll erscheint.

Bedienung des Moog Mariana

Durch die gut durchdachte Modulations- und Preset-Verwaltung macht die Arbeit mit dem Moog Mariana Freude und geht leicht von der Hand. Jede Sektion ist ausreichend groß dargestellt und über einen eigenen Reiter zu erreichen.

Auf der einen Seite gibt es keine großartigen Überraschungen, auf der anderen ist das aber auch gerade die Stärke. Aber auch experimentellere Klänge können dem Moog Mariana entlockt werden; dafür sorgen die Modulationsmöglichkeiten; sei es über die internen Modulatoren oder über extern via CV.

Hier habe ich nur eine Sache zu bemängeln: Bei den MoogerFooger Plug-ins konnten als CV-Quelle stets auch zwei Sidechain-Kanäle gewählt werden, die aus der DAW kamen. So konnten Tools wie die SilentWay-Plug-ins von ExpertSleepers, die sich ausschließlich mit virtuellen CV-Signalen beschäftigen, ebenfalls integriert werden. Durch den Wegfall verschließt sich also eine ganze Bandbreite an Modulations- und Klangmöglichkeiten.

Klang des Moog Mariana

Also, wie soll ich sagen – es klingt nach Moog, und nicht. Durch die Modulationen und die drei separat nutzbaren Filter pro Doppelstimme können dem Moog Mariana auch unmoogische Klänge entlockt werden. Sehr derbe greifen die Sättigungsstufen ein und auch der Kompressor weiß zu gefallen und ist das richtig, um konstant einen druckvollen Bass aufrecht zu erhalten. In Klangbeispielen kann schon erahnt werden, welches Potential hier steckt. Mit ein wenig Planung gelingen auch Ein-Finger-Akkorde.

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Fazit

Zur Einführung kosten die iOS Version 14,99 USD danach 29,99 USD. Die macOS- und Windows.Versionen sind für eine begrenzte Zeit für 49 USD, danach für 99 USD zu haben. Und ich denke, der Moog Mariana ist hier jeden Cent wert. Wer einen soliden Bass-Synth, der auch mehr als nur bassen kann, sucht, wird hier definitiv fündig. Starke Sub-Bässe, gemeine Bass-Reiben, aber auch Leads gehen leicht von der Hand. Die Anbindung an die Modulationsmatrix oder über die virtuellen Steuerspannungen eröffnen sogar noch mehr Möglichkeiten.

Plus

  • solider Bass-Sound
  • Moog-Charaktersitik satt
  • durchdachte Modulationsimplementation
  • virtuelle CV

Minus

  • nicht polyphon
  • virtuelle Steuerspannung nicht direkt aus der DAW

Preis

  • iOS: 29,99 USD
  • macOS, Windows: 99 USD
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Findus

    Spannend ist die ausgefuchste „modulare“ Integration der virtuellen Moogfooger. Das erweitert das Klangspektrum mächtig.

  2. Profilbild
    Basicnoise AHU

    Ich bin ziemlich begeistert von dem Synth. Die zunächst merkwürdig erscheinenden Einschränkungen geben mir ein Gefühl von einem Stück Hardware und bringen mich zum um die Ecke Denken. Auf der anderen Seite stehen die vielen Möglichkeiten, die ich bei anderen Synths schon oft vermisst habe. Eigener Filter für den Sub – Yes please. Filter Parallel oder Seriell schalten – Sehr gut!
    Und dann natürlich die schier unendlichen Modulationsmöglichkeiten durch LFOs, Hüllkurven und Random Generator. Und das alles geht sehr schnell und unkompliziert von der Hand. Da könnten sich andere noch was abgucken.
    Das GUI finde ich dazu auch sehr gelungen und praktisch (die kleinen Punkte an den Potis haben mir bisher voll gereicht).

  3. Profilbild
    Noname

    Ein wirklich sehr gelungenes Plugin.
    Macht richtig Spaß und lässt sich Super bedienen.
    Und klingt auch noch verdammt gut.
    Gehört für mich zur absoluten Oberliga von Software Synths .

  4. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Großartig, dass Moog nun so einen Synth auch für Windows am Start hat.

    Es macht mir unheimliche Freude damit Sounds zu schrauben. Am besten mal selbst ausprobieren, da in den Soundbeispielen hier er irgendwie nicht so fett rüber kommt wie er sein kann.

    Der Moog Mariana Synth hat bei mir The Legend ersetzt.

  5. Profilbild
    Tai AHU

    Man spürt den neuen Wind bei der Firma. Ich habe Animoog, Model 15, Model D für ein paar € auf iPad gekauft und kostenlos auf Mac übertragen. Jetzt habe ich einen guten Preis bei iOS und, nicht nachvollziehbar, das Dreifache auf dem Mac. Zur Einführung das Doppelte. Die Klangbeispiele klingen sehr gut. UI gefällt mir nicht.

    • Profilbild
      Tai AHU

      @Tai Hab‘s auf iPad gekauft, ist gut. Wie Theo geschrieben hat ist es sinnvoll die Markierung der Potis einzuschalten, dann sieht man nicht nur die Spiegelung der Potikappen, sondern sogar deren Position. Wie beim Animoog erlaubt der Anschlag, auch die vertikale Bewegung, an verschiedenen Stellen der Stripes/Tasten eine Modulation zusätzlich, sehr gut. Wie beim Seaboard reagiert die Tonhöhe gleitend auf horizontale Bewegung.

      • Profilbild
        TobyB RED

        @Tai , check mal ob du das IPA mit iMazing auf MacOs betreiben kannst. Ich teste das mal. 🎅

      • Profilbild
        TobyB RED

        @Plasteek , Du Brauchst lediglich einen Silicon Mac und die letzten Versionen des OS. Du gehts dann auf dem Mac in den AppStore, dort solltest du die Mac Versionen ohne Kauf installieren können. Es könnte allerdings auch sein, das der Entwickler in den aktuellen Versionen den Universal Binary Haken entfernt hat. Dann geht’s nicht mehr direkt. Frohe Weihnachten!

    • Profilbild
      THo65

      @Tai Bei dem neuen Wind bei Moog würde ich mir lieber neue Hardware wünschen, anstatt ein Plug-in nach dem anderen….

    • Profilbild
      Basicnoise AHU

      @Tai Also wenn man den Plugin-Markt betrachtet, ist Mariana doch wirklich nicht zu teuer. Besonders zu dem Einführungspreis, welcher noch immer gilt.
      Es ist auf den ersten Blick ein recht konservativer, subtraktiver Synth. Aber wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, findet man immer mehr abgefahrene Möglichkeiten, die den Sound doch sehr speziell machen und die normalerweise zumindest in dieser Preisklasse nicht vorkommen.

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Basicnoise Klar, wenn ich von den anderen ausgehe. Deren Preise sind auch zu hoch. Das wird sich in Zukunft nach unten ändern. Ich habe es mit den anderen Moog iOS Apps verglichen, die ausserdem kostenlos auf Macs übertragen werden konnten.

        Ach ja, ich habe ihn vor einigen Wochen gekauft. Die Optionen sind groß, zumindest die Presets sind eher mitteLmässig. Klar Sounds kann ich selber schrauben. Machte ich jahrelang, jetzt immer seltener. Mir reicht eine leichte Anpassung der angepassten Presets. Und die finde ich z.B. bei Animoog Z deutlich besser.

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Extrem ausdrucksstark, super Synth von MOOG. Mehr original als so manch andere…

  7. Profilbild
    defrigge AHU

    Das kann mich nicht begeistern: für mich klingt diese App richtig schlecht und völlig unauthentisch gegenüber allen Moog Hardware Originalen – dazu klingt fast jede aktuelle Moog Software-Version für mich ebenfalls besser als diese, einschließlich des Mini von Moog für iPad, der sich wenigstens grundlegend nach Moog anhört. Ich würde im Leben keine Bassspur mit diesem Plastiksound machen, und die technischen Rumspielerei-Möglichkeiten sind mir angesichts des etwas hohlen Plastik-Grundklangs ebenfalls ziemlich gleichgültig.

    Das Ding erinnert mich viel mehr an den ebenfalls für meine Ohren misslungenen Klang der Moogerfooger, die vor einiger Zeit als Plugins erschienen – und die ebenfalls nicht viel mit dem Klang der Originale gemeinsam hatten, als an gute Moog-VSTis.

    Kurz: ich finde das Ding für Noises zu langweilig und für musikalische Zwecke nicht gut genug einsetzbar. Wie gut, dass es richtig gut klingende Moog VSTis (Softube, UAD, Synapse Audio etc.) gibt!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @defrigge Oder wie gut, dass es nicht noch eine Minimoog Kopie ist. So findet jeder was für sich passendes.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @defrigge Wie unterschiedlich die Wahrnehmung doch sein kann.
      Für mich toppt Moog Mariana den Behringer Model D(habe ich wieder verkauft) und erst recht The Legend von Synapse Audio. Das habe ich sofort deinstalliert nach dem Kauf von Mariana. Es macht eine Riesenfreude mit Mariana Sounds zu schrauben, weil der Synth einfach fantastisch klingt. Das Teil ist klanglich auf demselben Level wie meine Softube Synths. 🎹😍

      • Profilbild
        Softwaver

        Das sehe ich ähnlich wie Du. Der Sound ist sehr warm und fett. Auf anderen Foren wird erwähnt, dass Mariana unter anderem auch etwas vom Moog Sirin hat – doch der Sirin ist dagegen viel „dünner“ im Sound, nach einem Vergleich verschiedener Einstellungen. Ich bin echt total begeistert von Mariana – und finde überhaupt nicht, dass es „nur“ nach einem Plugin klingt – es ist, wie so oft, alles Ansichtssache – der Spaßfaktor, mit dem Kistchen zu arbeiten, ist für meinen Geschmack jedoch enorm.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          @Softwaver 👍Genau so ist es, allein was da beim Filter passiert wenn man Richtung Selbstresonanz geht 😍, dagegen klingt The Legend wirklich wie Plastik, obwohl ich den mag und lange als Behringer Model D Ersatz am Start hatte. Aber nachdem ich Mariana gehört habe…ja dagegen hatte The Legend dann keine Chance mehr, ist einfach ein anderes Level.

    • Profilbild
      Basicnoise AHU

      @defrigge Mich würde wirklich interessieren, was genau an dem Sound nach „Plastik“ klingen soll bzw. wie du das ausmachst. Denn ich kann es bisher nicht hören, höre aber vielleicht an den falschen Stellen hin?

      Habe einige analoge hier stehen, auch Moogs und im direkten Vergleich finde ich Mariana wirklich toll.
      Daher hier nochmal die erst gemeinte Frage – woran machst du hier einen Plastiksound fest?

  8. Profilbild
    Phil23

    Der klingt gar nicht mal so schlecht. Leider wurde er im Netzt komplett zerrissen. Zu unrecht.

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