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Test: Vengeance Sound VPS Avenger 2, Software-Synthesizer

Die Hit-Maschine

13. Dezember 2023
Vengeance Sound Avenger 2

Mit VPS Avenger 2 veröffentlicht Vengeance Sound den Nachfolger der beliebten Producer Suite

7 Jahre nach der Erstveröffentlichung von VPS Avenger veröffentlicht Vengeance Sound mit dem VPS Avenger 2 Software-Synthesizer den Nachfolger der populären Producer Suite. Und obwohl Avenger 2 sehr viele neue Features und Funktionen bereithält, ist das Plug-in erfreulicherweise zu 100 % rückwärtskompatibel mit allen Presets, Skins und Sound Expansions des Vorgängers.

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Zu den globalen Neuerungen zählt die neue „Factory 2“-Soundbibliothek mit 250 Presets, vielen neuen Samples, Wavetables, Shapes, Drumkits und die über 3000 neuen Drumloops.

Eine neue Registerkarte ermöglicht den Zugriff auf zusätzliche AMP-, Filter-, Shaper- und LFO-Einstellungen für noch komplexere Presets. Ebenfalls gibt es drei weitere Makro-Registerkarten, wodurch sich nun insgesamt 20 Makro-Steuerelemente zuweisen lassen.

Neu ist auch eine Audiovorschau-Funktion, mit der man nun viel schneller ein passendes Preset auffinden kann. Und insgesamt verspricht VPS Avenger 2 viele kleinere Optimierungen, die in schnellerem Laden der Presets, aber auch einem besseren CPU-Verbrauch resultieren.

Installation des Software-Synthesizers

Der Erstkauf oder das Update von VPS Avenger auf VPS Avenger 2 kann auf der Hersteller-Website bezogen werden. Danach muss das Produkt und gegebenenfalls weitere optional erhältliche Sound-Expansions über die Website registriert werden. Mittels der Installations-Software V-Manager kann dann alles installiert und über ein Keyfile aktiviert werden.

Benutzeroberfläche

Die Benutzeroberfläche wirkt sehr vertraut. Im Gegensatz zum Vorgänger ist das User-Interface anstelle von orangefarbenen gehighlighteten Bereichen in Blau gehalten und natürlich gibt es aufgrund zahlreicher Neuerungen an Features und Funktionen mehr Buttons und mehr Einstellmöglichkeiten in den einzelnen Menüs.

Neue Features und Funktionen im Überblick

Neu ausgestattet ist Avenger 2 mit neuen Sound-Generator-Modulen, darunter:

  • ein Spektralmodul, ähnlich zu dem bereits inkludierten Granular-Modul, jedoch basierend auf glatter FFT-Basis für saubere Timefreezes ohne Grains
  • 7 verschiedene Algorithmen
  • neuer „Spektralexpander“: Kompressor, der FFT-Frequenzen komprimiert
  • neues Single-Loop-Modul, ähnlich zu dem bereits inkludierten Multiloop-/Gitarren-Modul, das aber mit jedem WAV-Loop geladen werden kann und sich automatisch an dessen Tempo anpasst
  • neues Drumloop-Modul, das das Drumkit-Modul um die Möglichkeit erweitert, Loops abzuspielen, inkl. Zplane-Timestretch-Algorithmen
  • komplett überarbeiteter Drum-Browser, der ebenfalls 3000 neue Drum-Loops beinhaltet
  • Drum-Samples können nun einfach von durch andere installierte Drumkits ausgetauscht oder geladen werden
  • neuer Bit-/Ratenreduzierer-Effekt für alle Drum-Slots
  • neue Pitch-Hüllkurve für jeden Drum-Slot
  • neues Quantisierungsmodul, das wie in einem Eurorack-Modularsystem funktioniert und wodurch Oszillatoren automatisch auf bestimmte Tonleitern eingestellt werden, um zufällige Melodien zu erzeugen
  • verschiedene Triggermodi wie Host-Sync, Arps und feste 16tel-Trigger
  • Fähigkeit, zwischen quantisierten Tonhöhen zu gleiten
  • Auto-MIDI-Follow- oder Fixed-Modus

Arpeggiator

Auch der Arpeggiator wurde für VPS Avenger 2 generalüberholt.

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Vengeance Sound VPS Avenger 2 Arp

Der Arpeggiator in Vengeance Sound VPS Avenger 2 wurde mit weiteren nützlichen Features und Funktionen ausgestattet

Neu ausgestattet ist der Arpeggiator mit einem neuen Randomizer-Modul, das es ermöglicht, zufallsgenerierte Patterns anhand einer Vielzahl an hinterlegten Skalen (Lydisch, Dorisch, Pent-Moll, Asiatisch uvm.) und Einstellungsmöglichkeiten zu erstellen. So können unter anderem die Tonhöhe, Notenlänge, Lücken, Oktaven und Anschlagstärke randomisiert werden. Ebenfalls verfügt der Arpeggiator nun auch über eine „Auto Dice“-Funktion, mit der am Ende eines Patterns ein neues zufälliges Arp-Spiel-Pattern erstellt wird. Interessant ist auch die neue „Ratchet“-Funktion, hiermit können Arp-Noten unterteilt und in deren Geschwindigkeit und Tonhöhe eingestellt werden, wodurch abgefahrene Sounds entstehen. Auch die neue Sound-Expansion „Generative 1“ macht davon regen Gebrauch und Klangbeispiele hierzu findet ihr am Seitenende des Tests. Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass die Arp-Patterns nun auch als MIDI-Datei exportiert werden können.

Effekte im Vengeance Sound VPS Avenger 2

Auch die Effektsektion wurde ordentlich aufgebohrt und verfügt nun über:

  • Q4ntum, ein neues hochkomplexes 4x-Multitap-Delay-Modul mit 3 automatisierbaren und zeitlich synchronisierten Effekt-Slots und 3 Master-Effekten, kommt mit insgesamt 20 neuen Effekten, wie Stutter, Reverse, Ringmod und vielen mehr
  • BitBite, ein neuer Bit-Crusher Effekt
  • RutaVerb, mit 5 neue riesig klingenden Reverbs, inkl. „Abyss“-Algorithmus für extrem dichte und lange Reverbs
  • neue „Shimmer“-Funktion für RutaVerb, AA Reverb und V-Verb
  • Envelope-Follower-Effekt, der das Extrahieren von Echtzeit-Automatisierungsdaten aus Audio/Loops ermöglicht
  • neue Filter-Parallel-Routing-Funktion, so dass man diese frei konfigurieren kann, sowohl seriell, parallel und alles dazwischen
  • viele neue Presets für alle Effekte, Hüllkurven und Arps
  • neue Impuls-Response-Bibliothek mit vielen neuen Impulsen

Preset-Browser des Avenger 2

Herzstück und Startpunkt für den Großteil der User ist links oben der Preset-Browser. Dort können direkt einzelne Sound-Expansions ausgewählt werden und diese nach Attributen weiter gefiltert werden. Neben den neuen Factory 2 Presets hat Vengeance Sound Avenger 2 auch über 3000 neue Drumloops spendiert.

Vengeance Sound Avenger 2 Browser

Der Preset-Browser links oben ist das Herzstück und für viele der Startpunkt, um VPS Avenger 2 zu nutzen.

Factory 2 Presets

VPS Avenger 2 kommt mit 250 neuen „Factory 2“ Presets, die das Klangpotential der Producer Suite demonstrieren und durchweg hochqualitativ und modern klingen.

Vengeance Sound Avenger 2 - Factory 2

VPS Avenger 2 enthält 250 neue „Factory 2“ Presets.

Und auch wenn VPS Avenger 2 genau wie der Vorgänger auf den ersten Blick auf Dance-Music ausgerichtet zu sein scheint, so lassen sich mit den Sounds alle Musik-Genres produzieren und selbst für Filmmusik und Sound-Design finden sich Presets und dedizierte Sound-Expansions. Aber hört selbst anhand der Vielzahl an Klangbeispielen, welches Klangpotential in VPS Avenger 2 steckt. Für die Demos habe ich intensiven Gebrauch der Macro-Controller gemacht, um zu demonstrieren, wie komplex und vielseitig die einzelnen Presets dank der unterschiedlichen Layer und Klangbearbeitungsmöglichkeiten klingen.

Expansion: Melodic Tech Voices 1

Die brandneue Expansion „Melodic Tech Voices 1“ enthält wie der Name verrät eine Vielzahl an Presets, die mit Vocal-Samples ausgestattet sind. Auch diese Expansion entfaltet ihr volles Potential in Verbindung mit Modulationen der Macro-Controller, wie die nachfolgenden Klangbeispiele zeigen.

Expansion: Generative 1

„Generative 1“ macht, wie oben bereits beschreiben, regen Gebrauch der neuen Randomizer-Funktion. Auch diese Sound-Expansion demonstriert das breite Klangspektrum von VPS Avenger 2 und eignet sich sowohl für elektronische Musik, aber auch Sound-Design und Filmscores. Die einzelnen Presets bestehen auch hier aus mehreren Layern, die sich einzeln modifizieren lassen oder über die Macro-Controller gesamtheitlich steuern lassen. So entstehen sehr lebendige, komplex klingende Sounds und Klangteppiche.

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Fazit

VPS Avenger 2 klingt fantastisch! Alleine mit dieser Producer-Suite lassen sich komplette Songs produzieren, die Chart-Produktionen in nichts nachstehen. Durch die optional erhältlichen Sound-Expansions kann man das Klangarsenal nach Belieben erweitern und durch die neuen Features und Funktionen lässt sich noch granularer in die Klänge eingreifen.

Plus

  • Qualität und Umfang der mitgelieferten Presets und Drumloops
  • intuitive Bedienung
  • vielfältige Klangbearbeitungsmöglichkeiten
  • vielfältige Modulationsmöglichkeiten durch Macro-Controller
  • Erweiterbarkeit durch Sound-Expansions

Minus

  • je nach Preset und Klangmodulationen CPU-hungrig

Preis

  • VPS Avenger 2: 225,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Vielen Dank für das Update. Ich habe Avenger vor kurzem erworben und finde auch, dass dort sehr viel bereits „perfekt durchproduziertes“ zu finden ist. Für das „schnelle Produzieren“ ist das brauchbar. Es besteht außerdem die Möglichkeit, Sounds wie bei jedem anderen Synth zu bauen oder anzupassen. Irgendwie will Avenger die eierlegende Wollmilchsau sein und kommt dem gefühlt tatsächlich nah.

    Ein Hinweis: die Installation hört sich im Text hier einfach an. Ich finde sie allerdings umständlich. Das lösen andere besser. Des Weiteren habe ich just den Bug, dass die Autorisierung, die bereits vor Wochen abgeschlossen war, nun erneut gefordert wird, aber nicht funktioniert, weil die Anmeldedaten plötzlich nicht stimmen sollen (was nicht der Fall ist, da ich mich auf der Webseite mit gleichen Daten anmelden kann). Strange….

    Aber das sind Kleinigkeiten, die die Möglichkeiten von Avenger nicht tangieren. Die Expansion klingen fett.

  2. Profilbild
    harrymudd AHU

    Ich finde 225 Euronen für einen Synth aufzurufen und keine Demoversion anzubieten, dreist.
    Das hätte doch auch einen prima Minuspunkt ergeben…🙂

  3. Profilbild
    Jens Barth

    Ich habe das Update gemacht. Die Installation ist alles andere als einfach. Bei mir hat der V-Manger ständig Fehler beim Registrieren ausgegeben, selbst die entsprechende Registrierungsseite von Vengeance war unerreichbar. Außerdem waren Soundpacks, die nicht bei Vengeance gekauft wurden, plötzlich nicht mehr da.

    Inzwischen gab es das 4. Update des Plugins (innerhalb von 3 Wochen) sowie ein Update des V-Managers, jetzt funktioniert alles. Es wäre wahrscheinlich besser gewesen, keine (gefühlte) Beta – Version 2.0.0 zuerst rauszuhauen.

    Die Sounds sind ganz klar EDM-lastig, manchmal nervt das sehr. Allerdings kann der Synth so viel mehr, da ist es schon schade, daß er immer auf EDM und verwandte Genres reduziert wird.

    Einziges Manko ist der doch sehr große CPU – Hunger, selbst bei meinem M1 Max merke ich das. Aber auch Version 1 war ja nicht wirklich Ressourcen-schonend)).

    Ist trotzdem ein guter Synth, mit dem man sich allerdings auseinandersetzen muß.

  4. Profilbild
    donmalteaushb

    Ich finde Avenger grundsätzlich toll und nutze den seit Jahren. Super zum Erstellen neuer Ideen, aber diverse Sounds bleiben auch im finalen Mix. Mit dem V-Manager habe ich auch gelegentlich meine Probleme. A2 habe ich als Upgrade gekauft, aber noch nicht installiert. Warte da auch noch. Vermute, dass A1 deshalb nicht mehr bei mir funktioniert.

    Vielleicht weiß das jemand:

    Ich bin mir nicht sicher, wie es bei einigen Sequenzen und Vocals hinsichtlich Copyright aussieht. Deren EULA ist da wenig aussagekräftig für mich.

    Ich meine nicht „normale“ Arps! Einige Avenger Sounds haben melodiösen Charakter. Auch haben einige der neueren Expansions extrem viele One-Finger-Melodien mit Akkordwechseln …. Ich habe zumindest bisher nicht herausgefunden, ob man die Sounds auch „normal“ spielen kann. Und darf ich die kommerziell benutzen und wer ist dann Urheber?

    Die Foren sind voll von den Fragen und es scheint da auch gelegentlich YouTube-Probleme zu geben, wenn man den Foren glauben darf.

    Wenn ich also wie bei Klangbeispiel 18 den Vocal-Sound nehme, geht GEMA für Lyrics dann an Vengeance? Darf ich den Sound ohne Genehmigung nutzen?

    • Profilbild
      Flowwater AHU

      @donmalteaushb
      > […] Ich bin mir nicht sicher, wie es bei einigen Sequenzen und Vocals hinsichtlich Copyright aussieht. […] Einige Avenger Sounds haben melodiösen Charakter. […] Und darf ich die kommerziell benutzen und wer ist dann Urheber? […] Darf ich den Sound ohne Genehmigung nutzen?

      Sollte Vengeance Sound da auf Tantiemen in einer wie auch immer gearteten Form bestehen, dann wäre dieses für mich privat persönlich das absolute KO-Kriterium für diesen Synthesizer. Und zwar nicht unbedingt deswegen, weil ich denen nichts zahlen will. Das wäre ja noch OK.

      Aber weil ich dann zusätzliche Arbeit für das Clearing hätte. Und weil ich nicht sicher sein könnte, dass da im Nachhinein nicht irgend ein Jurist von Vengeance Sound käme und behaupte, ich müsse Tantiemen für irgend etwas zahlen. Oder weil mir YouTube Videos sperrt (»strike« im YouTube-Jargon). Den Stress würde ich mir nicht antun. Schon gar nicht in der heutigen Zeit.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @Flowwater Für solche und andere Unklarheiten wäre eine Rubrik „Nachgefragt“ super, in der die Redaktion bei den Herstellern nochmal nachhakt.

        • Profilbild
          donmalteaushb

          Fände ich auch klasse!!!! Ich hab mir deren EULA durchgelesen und bin verwirrt. Dann habe ich zum Thema Avenger und Royalties über Google ein Forum gefunden und da hatte ein User Vengeance mit einer Frage angeschrieben. Die Antwort war der Verweis auf die EULA! Ob ich beschränkt bin oder ob es bewusst unklar sein soll, sei dahingestellt ….

      • Profilbild
        donmalteaushb

        @Flowwater Danke für deine Antwort. Stimme dir zu! Es gibt ja auch bei anderen Plugins oder Sound Banks gelegentlich Sätze in den „How to use“ über Presets, die Melodien enthalten und dass dann ggf. bei kommerzieller Verwendung Klärungsbedarf besteht. Ich meide alle Presets, die über „normale“ Arps und Modulation hinausgehen, grundsätzlich. Mal angenommen, zwei User nehmen beide die gleiche One-Finger-Melo vom Avenger und hauen beide die gleiche Vocal-Sequence drauf und melden den Song dann bei der GEMA an!?! Oder man kauft sich von Arturia die Tangerine Dream / Jarre / Kraftwerk Sound Bank. Mal abgesehen von der (fehlenden) Eigenleistung: Darf man die Sequenzen kommerziell benutzen oder sind sie nur fürs Wohnzimmer bestimmt? Bei Sample Packs ist das klar definiert, also i.d.R. im eigenen musikalischen Kontext. Vielleicht unnötige Sorgen, vielleicht auch nicht. Gerade bei den neueren Avenger-Expansions haben viele Presets FÜR MICH „Sample-Pack-Charakter“. Vielleicht liege ich aber falsch!!!!

        • Profilbild
          Flowwater AHU

          @donmalteaushb Weil ich jetzt selber neugierig geworden bin, habe ich mir mal selber die »Terms of Use« auf der Website von Vengeance Audio durchgelesen (Stand: 14.12.23, ca. 12:00 Uhr). Da gibt es den Bereich

          Software Licence, Sample Licence, Rights and Restrictions

          und dort unter 2.:

          2 Under the Licence you may not and shall not, without Our express written authorization:

          … und dann die letzte Zeile:

          – commercially use any compositions, melodies, melody-loops, lyrics, and vocal-samples or parts hereof from any Vengeance Samples or Audio Plugin Libraries. All rights on melodies, musical compositions, lyrics, vocals, and melody-loops included in Vengeance Samples or Audio Plugin Libraries are owned by Us and are reserved.

          Ich bin kein Jurist, aber für mich klingt das so, als dürfe man das Zeug NICHT einfach so verwenden. Und an der Stelle wäre ich dann raus. Das ist mir schon zu viel Juristerei, als dass ich mich damit befassen würde. Es gibt einfach zu viele zu gute andere Sachen, die man stattdessen nutzen kann.

          Vielleicht hilft Dir das ja bei der Entscheidungsfindung bereits ein wenig weiter. 🙂

          • Profilbild
            donmalteaushb

            @Flowwater Danke für deine Antwort! Genau darüber stolpere ich auch! Im Klangbeispiel 18 sind ja letztlich Lyrics vorhanden. Und es gibt auch diverse Videos vom Hersteller auf YouTube, bei denen man die 1-Finger-Melos sehen kann:

            https://m.youtube.com/watch?v=NPrNoCd_wsM

            Es ist ja oft so, dass Sound Banks mit Demo-Songs beworben werden. Es ist klar, dass ich die Melodien nicht verwenden darf. ABER – anders als zu Beginn – haben viele Avenger-Expansions Sequenzen, die nicht nur gespielte Akkorde arpeggieren, sondern man drückt eine Taste und da werden Akkordfolgen abgespielt etc.! Einige Expansion enthalten „mini songs“ (siehe Avenger Webpage). Ob man dies bei diesen Presets deaktivieren kann und sie dann „frei spielen“ kann, hat sich mir bisher nicht erschlossen. Was ich anderseits mit diesen 1-Finger-Songs anfangen soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht. Trotzdem sind da viele gute Leads, Pads und Bass-Sequenzen dabei, die ich gerne einsetze! Aber EULAS, die ich nicht verstehe oder vielleicht auch nicht verstehen soll, schrecken mich irgendwie ab. Oder ich hole mir den Magix Music Maker und produziere nur noch für mein Kallax-Regal ….

  5. Profilbild
    mofateam

    Die Verwendung von solch generischem vorproduziertem Kram ist sowieso völlig ideen- und ehrenlos und hat mE mit Musikmachen so viel zu tun wie eine Dose Ravioli aufmachen und sich einreden, man hätte was gekocht.
    Wie lächerlich ist das denn bitte?

  6. Profilbild
    schwarzMatt

    Man nehme es mir bitte nicht übel, aber drei Worte dazu:

    Fürch-ter-lich!

    Das kling alles so derart abgeschmackt, so derart vorgegeben, dass es mir graust.

    Das Ding ist das VST Äquivalent zum Alleinunterhalter auf schlechten Hochzeiten

  7. Profilbild
    Urs

    Moin. Um hier ein wenig für Klarheit bezüglich der Copyrights von den Sequenzen und Arps in Avenger zu sorgen.
    Manuel Schleis hat es mir gerade nochmal bestätigt, wie ich es auch verstanden habe.
    Natürlich darf man die Arps und auch die fertigen Sequenzen für seine Musik kommerziell benutzen und veröffentlichen.
    Was man nicht darf ist, aus den genannten z.B. Samplepacks herzustellen und zu verkaufen.
    Außerdem ist darauf zu achten, dass man sehr umsichtig mit dem YouTube oder FB Content ID System umgeht. Sobald ein z.B. Splice Sample oder eine ARP/Seq in eurer Produktion vorkommt, ist das Content ID System tabu. Hatte schon öfter Urheberrechtsprobleme, weil jmd. anderes das selbe Sample benutzt hat und es zum Content ID hinzugefügt hat.
    Ich hoffe, es hat etwas zum Verständnis beitragen.
    Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende,
    Urs

  8. Profilbild
    andifrank112

    Zu empfehlen für alle Fragen rund um Avenger ist übrigens deren offizielle Facebook-Gruppe. Dort beantworten die Programmierer und Sound-Designer – André und René Keilwerth sowie Manuel Schleis – alle Fragen direkt. Bester Support, den ich bisher erlebt habe. Auch die Copyright-Thematik hat Manuel Schleis dort schon mehrfach thematisiert.

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