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Test: Pioneer DJM-250MKII, DJ-Mixer

Der Blick von oben

Mal rein optisch betrachtet hat sich beim Update des DJM-250 gar nicht soviel getan (eine Bemerkung vorne weg: Der erste Blick täuscht hier). Es handelt sich nach wie vor um einen klassischen Battle-Mixer mit zwei Kanalzügen und der üblichen Ausstattung. Das Gerät ist in schlichtem Schwarz/Dunkelgrau gehalten und bietet sofort einen hervorragenden Überblick.

Jeder Kanal hat einen 3-Band Equalizer mit der Aufschrift „ISO“ spendiert bekommen, der die Frequenz entweder komplett eliminieren oder um 6 dB anheben kann. Die Isolatoren klingen hervorragend und können dem Sound in der Praxis nochmals den nötigen Pfiff geben oder für die entsprechende Dynamik in den Sets sorgen. Eine Anhebung um lediglich 6 dB ist hierbei völlig ausreichend.

Rechter Hand neben dem EQ befinden sich die Drehregler für das Master-Signal sowie das Headphone-Mixing. So bekannt, so gewöhnlich.

Auf der linken Seite finden wir einen Lautstärkeregler für das Aux-Signal sowie unsere Kontrollfunktionen für das Mikrofon. Diese bestehen ebenfalls aus einem Lautstärkeregler sowie einem parametrischen Tonregler. Hiermit können entweder die Höhen oder die Bässe des Mikrofonsignals betont werden. Beim Vorgänger musste sich der Aux-Kanal noch einen EQ mit dem Mikrofonkanal teilen, dafür hatte dieser jedoch noch einen 3-Band-EQ. Mir persönlich gefällt die Trennung und Verschlankung der Funktionen an dieser Stelle.

Die Filtereinheit ist eines der Highlights des kleinen Mixers

Der dunkelgraue, horizontale Streifen auf dem Gerät markiert den Effektbereich. Dieser besteht aus jeweils einem großen Regler für das Filter, das direkt aus dem DJM-900NXS2 übernommen wurde, sowie einem Parameterregler. Dieser gibt dem Filtersound per Resonanz noch mal seine eigene Note und man kann Ihn seinen ganz eigenen Vorlieben anpassen. Die großen Regler sind, wie auch schon beim Vorgänger, besonders griffig und bieten eine präzise Kontrolle des gewünschten Filtersounds. Im Zusammenspiel mit den Effektparametern bekommt man ganz einfach seinen gewünschten Klang zustande. Lässt man den Parameterregler auf 12 Uhr stehen, erhält man den typischen Pioneer Filtersound, den man auch von den großen Modellen her kennt, nur hier eben zu einem kleinen Preis. Je weiter nach links man den Regler dreht, umso „nüchterner“ wird der Klang des Filters.

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