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Test: Positive Grid Bias Distortion, Verzerrer


Mehr Vielfalt geht nicht

Man sollte glauben, in Sachen Verzerrerpedale sei alles gesagt, was es zu sagen gibt. Ist es streng genommen ja auch. Wer einen TS-9, einen OD-1 oder aber einen Big Muff sein Eigen nennt, weiß, was er hat und in welchem Kontext er diesen Sound verwenden möchte. Der Nachteil an der Sache ist, dass sich im Laufe der Jahre gerne einmal bis zu zwanzig oder mehr Booster-, Overdrive-, Distortion- oder Fuzz-Pedale auf dem heimischen Floorboard ansammeln, welche nicht nur alle montiert und mit Strom versorgt werden wollen, sondern auch ein nicht zu unterschätzendes Loch in das persönliche Pedal-Budget reißen.

Viele Multieffektboards versuchen hier seit Dekaden Abhilfe zu schaffen, die einen besser, die anderen schlechter, aber eins ist ihnen allen gemein. Außer den gängigen Parametern wie Tone, Gain oder Volume, evtl. gepaart mit einer Dreiband-Klangregelung, kann man am gelieferten Preset nicht viel verändern. Gefällt mir, gefällt mir nicht, friss oder stirb!

Das Positive Grid Bias Distortion geht hier einen anderen Weg. Auf den ersten Blick als umfangreiches Bodenpedal der klassischen Art ausgelegt, schlummert im Hintergrund das wohl aktuelle mächtigste Softwaretool, das ein Pedalhersteller zu bieten hat. Die Basis Presets lassen sich so bis zur Unkenntlichkeit verbiegen, zudem kann man über das vom Positive Grid Bias Head bekannte Tone Matching bereits vorhandene Verzerrerpedale nachbauen und abspeichern.

Facts & Features

Das Positive Grid Bias Distortion besitzt in seiner Ausgangsbasis zwanzig Presets, die über einen Endlosregler ausgewählt werden können. Über einen längeren Knopfdruck  kann man die vorher eingestellten Sounds auf einen der drei Fußschalter legen. Achtung, die Schalter liegen vergleichsweise eng beieinander, zudem gibt es keinen mechanischen Schutz für die darüber liegenden Potentiometer, das heißt, grobmotorisches Trampeln mit Bikerboots führt unweigerlich zu Fehlbedienungen an dem Pedal! Als vierter Schalter liegt rechts außen ein Boost-Regler an, der in der Intensität stufenlos regelbar ist und über einen Miniswitch eine dreifache Klangcharakteristik (Treble, Clean, Fat) aufweist.

— Positive Grid Bias Distortion – Aufsicht —

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Markus Schroeder RED

    Ich bin auch vom Klang der Software voll überzeugt und Bias sind meine Standart App auf dem iPad.

    Ich denke die Latzenzen geht mit der Pedal Hardware nochmal deutlich nach unten. Kannst Du dazu was sagen, Axel?

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Positive Grid Bias Distortion

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