Test: RISA Tenor Ukulele

19. März 2013

Get the Uke, Duke!

Liebling, ich habe die Gitarre geschrumpft! Aaarghh! So, oder so ähnlich zumindest war mein erster Gedanke, als ich die RISA E-Ukulele in zeitloser Les Paul-Form zum ersten Mal sah. Wie cool ist das denn bitte schön? Endlich mal eine elektrische Ukulele in traditioneller E-Gitarrenform, quasi eine elektrische Gitarre für die Musikerhandtasche. Ganz klar, das Teil muss einem ausgiebigen Amazona-Test unterzogen werden!

-- RISA_LesPaul_E_Ukulele --

— RISA Les Paul E-Ukulele —

Die Firma RISA

Doch wer hat dieses Instrument entworfen, wer hatte die Idee, eine Ukulele in dieser Form auf den Markt zu bringen? Die Suche danach führt mich in ein kleines Nest im südhessischen Odenwald. Im Luftkurort Heubach, welcher genau über nur eine einzige Zufahrtstraße erreichbar ist, tummelt sich Europas größter Einzel- und Großhandel für Ukulelen. Darüber hinaus ist  RISA Musical Instruments auch der weltweit führende Hersteller für elektrische Ukulelen. Also, ab ins Auto und hin zur Firma!

Der folgende Artikel führt in die Welt der Miniatur-Instrumente und gibt zudem manch interessantes Insiderwissen aus erster Hand zum Besten.

Wer mal die Gelegenheit ergreifen möchte, einige der ca. 150 spielbereiten Modelle vor Ort anzutesten, dem sei eine freundliche Atmosphäre versichert, bei der das Team von RISA Firmeninhaber Rigk Sauer interessierte Besucher durch die heiligen Hallen des firmeneigenen Ukulelen Lagers begleitet. Dort sind ständig zwischen 3-5000 Instrumente vorrätig, die in mehr als 40 Länder weltweit verkauft und vertrieben werden.

-- RISA_Showroom --

— RISA Showroom —

RISA fährt eine mehrgleisige Strategie.

Zum einen werden Ukulelen von Drittanbietern, wie z.B. Kala vertrieben

– siehe Amazona Artikel

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=4367

sowie

http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=3444 –

zum anderen werden eigene Modelle unter dem Namen RISA produziert und vermarktet.

RISA produziert drei Serien: Eine akustische, eine elektrische und eine Resonator-Serie. Alle Serien haben verschiedene Modelle. Die Resonator-Serie kann stark individualisiert geordert werden, beispielsweise durch Gravuren der Blechoberfläche. Infos zu solchen Customshop-Arbeiten wären direkt beim Hersteller RISA einzuholen.

Am Standort Deutschland findet neben Produktdesign, Prototypenbau und Endkontrolle hauptsächlich Marketing und Vertrieb statt. Die RISA-Instrumente werden im europäischen Ausland (Tschechien) gefertigt. Zwar nicht ganz direkt vor der heimischen Haustüre, aber doch nicht zu weit weg, um auch schnell vor Ort sein zu können.

Ferner hat man mit der von RISA gehosteten Site www.ukulele.de alles Wissenswerte und alles Erdenkliche in Sachen Ukulelen nebst Zubehör gebündelt, um dem wissbegierigen Kunden allumfassend bedienen zu können. Die Site ist gleichzeitig der Online-Shop. Dieses Konzept funktioniert zuweilen prächtig, hat man doch mit der eigenen E-Serie einen Bestseller am Markt platziert, der sich vor Vergleichen mit ausländischen Konkurrenten nicht zu verstecken braucht. Prominente Gesichter wie Götz Alsmann und Stefan Raab sind bekennende RISA Kunden und das nicht von ungefähr.

Klangbeispiele
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