Test: Source Audio L.A. Lady Overdrive und Kingmaker Fuzz, Effektpedale für Gitarre

7. Juni 2016

Nach den Wellen kommt das Zerren

Nachdem die Firma Source Audio ja im Frühjahr unter anderem mit dem Nemesis Delay und dem Gemini Chorus gleich fünf waschechte Modulationseffekte innerhalb der neu entwickelten One Series präsentierte, wird das Angebot nun durch zwei Verzerrerpedale ergänzt. Auch die beiden neuen Pedale Source Audio L.A. Lady Overdrive und Kingmaker Fuzz profitieren von den Vorzügen der Source Audio Neuro App, die eine tiefgreifende Editierung der Effektalgorithmen oder der Zuweisung der Ein- und Ausgänge ermöglicht. Die bisher von uns getesteten Pedale funktionierten bestens mit dieser App, die sowohl für iOS als auch für Android erhältlich ist. Ob das auch beim Source Audio L.A. Lady Overdrive und Kingmaker Fuzz so ist und ob bzw. wie die beiden neuen Tretminen ihren Job erledigen, werden wir nach Abschluss des Tests wissen.

 

BB

— Source Audio L.A. Lady Overdrive und Kingmaker Fuzz —

Facts & Features

Beide Geräte besitzen ein identisches Layout und das sowohl in optischer als auch in technischer Hinsicht. Gut, selbst Menschen mit schwerer Störung in der Farbwahrnehmung werden zumindest die in unterschiedlichen Farben der beiden Probanden erkennen. Das Kingmaker Fuzz erscheint in einem satten Purpurton, wo hingegen der bzw. die L.A. Lady mit einem goldenen Gewand vorlieb nimmt. Die Potis und Schalter der aus gebürstetem Aluminium bestehenden Gehäuse hingegen sind identisch, es stehen je vier Regler für Bass, Treble, Drive und Level sowie ein Miniswitch zur Auswahl von drei abrufbaren Grundsounds zur Verfügung.

Fuzz Outs

— Linke Gehäuseseite mit den Stereoausgängen, hier beim Kingmaker Fuzz —

Die Ein- und Ausgänge befinden sich rechts bzw. links am Gehäuse. Beide Pedale besitzen eine stereo Signalführung, was für ein Verzerrerpedal zunächst eher unnötig erscheint, bei genauerem Betrachten aber durchaus sinnvoll ist. Denn mit der Source Audio Neuro App lassen sich hier die vier vorhandenen Buchsen vollkommen frei konfigurieren, denkbar wäre hier zum Beispiel der Einsatz des Pedals im Reamping, indem einer der beiden Ausgänge das unbearbeitete Signal zur DAW führt. Oder wie wäre es mit einem Effektweg zum Einschleifen weiterer Effekte? Auch das ist machbar, nach dem Anschließen des mitgelieferten Kabels an das iOS- oder Android-Gerät sowie an die Eingangsbuchse 2 des jeweiligen Pedals kann hier munter drauflos konfiguriert werden!

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