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Test: Source Audio Gemini Chorus, Effektpedal für E-Gitarre

19. Januar 2016

Drei Chöre in einem und noch viel mehr

Die Effektgeräte von Source Audio haben sich in Form der Soundblox Serie schon lange am Markt etabliert. Pedale wie der Orbital Modulator, das Multiwave Distortion oder der Dimension Reverb sind hervorragend klingende Effektgeräte, die sehr tiefgreifend editierbar sind und auch mit Anschlüssen nicht geizen. Einige von ihnen konnten das in unseren Testberichten bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen.

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— Source Audio Gemini Chorus —

Einen ganz anderen Kurs fahren die Amerikaner allerdings nun mit der neuen One Series, die nicht nur optisch komplett ein neues Bild abgibt. Nämlich ein geradezu spartanisches, wenn man sich die sonst mit Parametern überfluteten Oberflächen der Soundblox-Pedale betrachtet. „Back to the Basics“ könnte man meinen, doch unter der Haube versteckt sich viel mehr, als es das Design auf den ersten Blick vermuten lässt.

Von den vier brandneuen Modulationspedalen aus der One Series haben wir es in diesem Artikel mit dem Source Audio Gemini Chorus zu tun. Und auch mit der dazugehörigen Neuro App des Herstellers, die einen tiefen Zugriff auf viele weitere Funktionen und Optionen des Pedals bietet und ganz nebenbei auch die Effekt-Algorithmen der Brüder und Schwestern aus der One Series in die kleine, blaue Alukiste beamen kann!

Facts & Features

Doch vor der Software kommt die Hardware. Und so werfen wir zuerst einmal einen Blick auf das in einem dunklen Blauton eloxierte/gebürstete Aluminiumgehäuse und dessen Schalter, Potis und Anschlüsse. Zunächst fallen die vier Klinkebuchsen an den Gehäuseseiten auf, hier haben wir es also mit einem wirklichen True-Stereo-Pedal zu tun, was einem Modulationseffekt wie dem Stereochorus natürlich voll in die Karten spielt. Zu ihrer Funktion als zweite Eingangsbuchse übernimmt die Input 2 Buchse auf der rechten Gehäuseseite dabei noch eine weitere Aufgabe. An ihr lässt sich ein mitgeliefertes Adapterkabel anschließen, dessen anderes Ende wiederum Anschluss in der Kopfhörerbuchse eines iPhones oder iPads findet. Dort kann dann mithilfe der im App Store kostenlos erhältlichen „Neuro App“ der Gemini Chorus sehr viel tief greifender editiert werden, als wie es die vier Potis und der Miniswitch auf der Oberfläche des Pedals erlauben würden. Doch dazu später noch ausführlicher.

Input Section

— Input 2 dient auch als Verbindung zur Neuro App —

Mit im Lieferumfang befindet sich auch der zum Betrieb zwingend erforderliche Netzadapter, der auch hier dem (mittlerweile sehr gängigen) Ibanez/BOSS Standard entspricht. Ein Batteriebetrieb ist mit dem Gemini Chorus nämlich nicht möglich.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Klangzaun

    Danke für den Test.

    Kleine Korrektur: Der Gemini Chorus ist nicht zum Vertigo Tremolo kompatibel. Das Chorus Pedal kann über die Neuroapp aus den Effektengines vom Gemini Chorus, Mercury Flanger und Lunar Phaser auswählen. Diese 3 Pedale sind also zu einander kompatibel.

    Das Vertigo Tremolo kann ebenso keine Effektengine aus o.g. Pedalen laden, dafür aber aus über insgesamt 24 Algorithmen wählen.

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