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Test: Mooer Reverie Chorus, Gitarrenpedal

10. November 2016

Modulieren mit Kompromissen

In der mittlerweile nicht mehr zu überblickenden Menge an vielfältigen Effektpedalen der letzten Jahre tat sich Mooer Audio durch beachtenswerte Ideen und Konzepte besonders hervor. Insbesondere die Micro Serie des chinesischen Herstellers erfreut sich trotz großer Konkurrenz der „Big Player“ wie BOSS oder Digitech steigender Beliebtheit. Für gewöhnlich überzeugen diese Effektgeräte in Miniaturformat durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, einige Modelle besitzen mittlerweile sogar einen gewissen Kultstatus.

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— Mooer Reverie Chorus —

2014 war das Geburtsjahr der Mooer Twin Series Bodeneffekte, zu denen auch unser heutiger Testkandidat, der Mooer Reverie Chorus gehört. Anfang letzten Frühjahrs hatten wir bereits das ShimVerb Pro Digital Reverb aus der gleichen Palette zwischen den Fingern: Leider schnitt das Pedal damals nicht besonders gut ab und musste daher unseren Testparcours mit einem „Ungenügend“ wieder verlassen. Folglich sind die Erwartungen an den heutigen Probanden im Augenblick noch nicht allzu hoch angesetzt – doch lassen wir uns natürlich auch gerne positiv überraschen!

Facts & Features

Ebenso wie die gesamte Micro Serie von Mooer ist der Reverie Chorus definitiv kein Platzfresser unter den Pedalen. Mit seinen relativ bescheidenen Maßen von 106 x 96 x 53 mm und einem angenehmen Gewicht von rund 450 Gramm nimmt es nicht mehr Platz als ein einzelnes, gewöhnliches Pedal ein, bietet dem gegenüber allerdings eine deutlich größere Vielzahl an Funktionen. Doch ehe wir dazu kommen, werfen wir zunächst noch einen Blick auf die Anschlussmöglichkeiten sowie das Gehäuse des Mooer Reverie Chorus.

Wie es sich für einen guten Chorus gehört, wurde die Signalkette in stereo ausgeführt. Zwei Ein- bzw. Ausgänge auf der Rückseite des Gehäuses sorgen dafür, dass eine räumliche Aufteilung im Panorama möglich wird. Daneben befindet sich nur noch der Anschluss für ein handelsübliches 9-Volt-Netzteil, das leider nicht zum Lieferumfang gehört und da Mooer auch auf ein Batteriefach verzichtet hat, empfiehlt es sich, beim Kauf gleich ein solches mitzubestellen.

Da ebenfalls kein Netzschalter zu finden ist, versetzt sich der Reverie sofort in den aktiven Modus, sobald er an der Steckdose angeschlossen wird. Zum Glück führt das bei dem Probanden nicht dazu, dass ein Einstecken zu einem „Knackkonzert“ aus dem Gitarrenverstärker führt.

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