Test: Roland XP-30, Synthesizer

22. Dezember 2000

Budget XP-Version mit Power

 

FREE & EASY

Obwohl das Roland Keyboard XP-30 seit Mitte 1999 auf dem Markt ist, haben wir uns entschlossen, es nochmals in einem Kurztest zu beleuchten.
Die Gründe hierfür sind schnell erklärt. Aus der Vielzahl der ROLAND-Synthesizer, die auf derselben Synthese beruhen, sticht der XP-30 positiv heraus. In folgenden Punkten ist er seinen ROLAND Brüdern und Schwestern eindeutig überlegen:

  • kein XP Synthesizer war jemals handlicher
  • kein XP/JV Synthesizer verfügt über mehr Wellenfomen im ROM Bereich
  • kein XP Synthesizer ist günstiger

ANWENDERKREIS GESUCHT

Kein Problem, der XP-30 empfiehlt sich nicht nur für den schnellen Live-Auftritt, sondern vor allem für Mini-Homrecording-Studios.
In Verbindung mit einem Computer und entsprechender Sequenzer-Software ist der Roland XP-30 eine Allzweckwaffe, die sich in fast jeder Musikrichtung gewinnbringend einsetzen lässt. Warum empfehlen wir, den XP-30 mit einem Computer zu kombinieren?
Ganz einfach: Der Roland XP-30…

  • … könnnte ihr Masterkeyboard für ihr Homestudio sein. Die Tastatur ist hochwertig und die INtegration ins Midi Setup selbstverständlich problemlos.
  • … bietet jede Menge Hardwarecontroller (z.B. die vier Fader zur Echtzeitkontrolle), mit denen Sie über Midi auch Parameter oder VST Plug-Ins Ihres Sequenzers steuern können.
  • ist mit seiner 64stimmigen Polyphonie nicht zu verachten, und kann damit schnell die CPU-Belastung für interne PlugIns entgegenwirken.
  • erlaubt durch seine internen Effekte bereits komplexe Mischungen „outboard“. Auch davon bleibt Ihre CPU unberührt.
  • versorgt Sie mit einem gigantischen Sound-Vorrat, der auf Knopfdruck verfügbar ist.

Sequenzer:

Den „fehlenden, internen Sequenzer“ möchten wir an dieser Stelle als PLUS sehen, denn wer nutzt denn ernsthaft im Homerecordingstudio noch einen Hardwaresequenzer, wenn er über einen Computer plus Software verfügt? (Die MPC Fraktion einmal ausgenommen!)

Der fehlende Sequenzer kommt hingegen der übersichtlicheren Bedienoberfläche und dem günstigeren Preis zu Gute, und diese Fakten sind uns entschieden lieber.

SOUNDVORRAT & BEDIENUNG

Der XP-30 ist übersichtlich aufgebaut und leicht zu bedienen. Der Blick ins Handbuch ist wirklich nur für Spezialfunktionen notwendig. Auf der linken Seite befinden sich neben dem Volume-Regler vier weitere Fader, die zunächst den wichtigsten Sound-Parametern wie z.B. CUT OFF und RESSONANZ des jeweilig angewählten Sounds zugeordnet sind. Auf Wunsch können diese Fader aber frei belegt werden um andere, interne Parameter zu steuern oder um beliebige Midi-Controller Daten zu senden um damit z.B. Softwaresynthesizer zu editieren.

In der Mitte folgt das beleuchtete und sehr gut lesbare Display. Darunter eine Matrix mit der Menüstruktur des XP. Jede Ebene ist dadurch schnell und unkompliziert erreichbar.

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