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Test: SM Pro-Audio V-Machine

2. Dezember 2008

VST in der Box

VST wohin das Auge blickt

Was hast Du 1996 so getrieben? Die Firma Steinberg Media Technologies GmbH hat sich in diesem Jahr jedenfalls überlegt, zwischendurch mal „VST“, die virtuelle Studio Technologie, zu erfinden. Wer zufällig eine vollständige Liste aller verfügbaren VST-PlugIns in der Schublade hat, möge sie mir bitte umgehend zumailen oder hier in den

Bildschirmfoto 2013-07-08 um 13.35.46

Kommentaren posten. Diese Liste ist sicherlich länger als eine Din A4 Seite. Aufgrund der Masse ist die Qualität nicht immer auf unserer Seite und so kennen wir alle solche und solche VST(i)s. Auf der Suche nach den Perlen kann einige Zeit vergehen, ist man offen für Neues und schaut regelmäßig bei AMAZONA rein, kann man einen Sound-Schatz hin und wieder mit der ein oder anderen positiven Überraschung erweitern.
An dieser Stelle auch der deutliche Hinweis auf den empfehlenswerten Zweiteiler der AMAZONA Kollegen Christopher Knapp und Immanuel Pasanec „Die besten Freeware Synthesizer“.

Kurz gesagt: VSTs wohin das Auge blickt. Eigentlich naheliegend, diese geballte Soundpower einzupacken und mitzunehmen. Die Idee ist nicht neu. Da gibt es den Receptor, OpenLabs und natürlich unzählige Selbstbau-Lösungen, im Idealfall noch mit beliebig aufwendigen Backup-Konstrukten. Also: Wann bekommen wir endlich unseren unverwüstlichen VST-Host zum mitnehmen und Live-Spielen?

Forum
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    AMAZONA Archiv

    Coole Idee mit dem Youtube video :) echt top! Guter beitrag. P.s. das mit den luftkissen macht wohl jeder so ^^

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    AMAZONA Archiv

    Sieht ja echt lecker aus – super Idee mit dem video, das macht die Kiste greifbar. Was mich persönlich sehr interessieren würde: Wie steht es mit der Qualität des Audio-Ausgangs (Transparenz, Noisefloor, etc.)?

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        AMAZONA Archiv

        ich habe diese Frage aufgeworfen weil auf der Musotalk-Seite bei den Comments von einem User ein Beispiel-Audiofile (Sample Tank Piano) mit einen haarsträubenden Noisefloor gepostet wurde – war das bloss ein defektes Gerät oder eine falsche Mixereinstellung (was ich eigentlich annehme)?

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          AMAZONA Archiv

          Was genau ist mit „Noisefloor“ gemeint? (Sorry, vielleicht bin ich ja zu blöd oder zu ungebildet … unser Professor meinte damals: Es ist keine Frage zu dumm, um gestellt zu werden)

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            AMAZONA Archiv

            Das Grundrauschen des Ausgangs – vorhanden ist das immer minim, entscheidend ist aber das Verhältnis zum maximalen Nutzsignal – das besagte Beispiel ist nach Aussage des Autors eine Aufnahme eines Sampletank-Pianos bei Velocity 60, welche sehr deutlich rauscht – ich möchte hier eigentlich nur hören, dass das in Tat und Wahrheit nicht so ist (ev. ein Pegelfehler), da ich sehr interessiert bin an der V-Machine…

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                Alex Kölling  

                Mein Video ist da auch nicht aussagekräftig. Die consumer-dv-cam, die ich zum filmen benutzt habe, hat relative hohe bandlaufgeräusche. alles ist in meinem kleinen büro aufgenommen etc.pp.
                Wie gesagt: spätestens zum nächsten test.

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      AMAZONA Archiv

      Die Audioqualität gehört imho auf die (derzeit noch sehr überschaubare) Pluspunkt-Liste.
      Vermisst habe ich im Bericht ein Wort zur Latenz. Sie liegt im 2-stelligen ms-Bereich. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Firmware-Update da wirklich deutliche Verbesserungen bringen kann. Na – abwarten!

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        Alex Kölling  

        SM PRO AUDIO rotiert da auf hoher drehzahl, wenn ich das als außenstehender richtig deuten darf.

        Ich habe im moment das problem, dass ich mir direkt den aller ersten patch zerschossen habe. das ist der grund, warum die v-machine hängen bleibt. Der patch für dieses problem ist laut SM in der mache.

        Im umkehrschluss heißt das:
        Experimente mit VST lieber auf eine spätere bank legen, dann verbaut man sich nicht die möglichkeit eines späteren ’sync’…

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      Alex Kölling  

      Messungen werden im ausführlichen Test nachgereicht, klar.

      Die subjektive Meinung meiner Proberaum geschädigten Ohren: geht in Ordnung. Keine bösen Überraschungen. Den Kopfhöhrerausgang empfinde ich mit DT7770-Kopfhörern als angenehm laut. Für ein Gerät, was auch live eingesetzt werden soll also von Vorteil.

      Bin selbst mal gespannt, was die Messungen ergeben.

      Mein Testgerät habe ich leider grade selbst, auf Grund wilder VST-Importiererei, geschrottet.
      Symptom: Die Box hängt sich nach dem Start komplett auf. Hilfe ist aber unterwegs, so dass ich in den kommenden Tagen hoffentlich weiter testen kann.

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    AMAZONA Archiv

    großartig!!!!noch mehr video previews/reviews in zukunft ich denke mal das ich nicht der einzige bin der jetzt blutgeleckt hat!!!
    ich denke mal das früher oder später eine keyboard version rauskommen wird mit vielen knobs & slider mit einem einbaubaren HD slot ect ect!!!
    ansonsten ziemlich intressante kiste!!!

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      Alex Kölling  

      Der Plan einer Tastenversion ist mir nicht bekannt. Allerdings das Floorborad „V-Pedal“ und die Rack-Variante „V-Rack“.
      Interessant ist die Kiste allemal, abzuwarten ist die kommende Entwicklung.

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    AMAZONA Archiv

    Leider gibt es für den mac überhaupt noch keine vfx software, soll nächste woche kommen.
    lustig ist auch die installationsanleitung auf der beiliegenden sample tank cd für die sample tank mac version, die es aber leider gar nicht gibt (jedenfalls nicht auf der CD).
    Sieht alles sehr chaotisch aus, vielleicht sollte man einen geplanten veröffentlichungstermin für ein Produkt tatsächlich auch mal verschieben, ehe man sich lächerlich macht…

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      AMAZONA Archiv

      Ich glaube das kommt schon gut – die Hardware scheint ja wirklich gut und robust zu sein – an der Software kann man immer noch schrauben um das Maximum aus der Kiste rauszuholen – durch die öffentliche Diskussion erhält die Entwicklungsabteilung sicher auch nützliche Impulse – ich denke die arbeiten wirklich auf Hochtouren (angetrieben von unseren Erwartungen) :-)

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    Alex Kölling  

    Sie läuft wieder! Bei mir hat es nicht auf Anhieb funktioniert. Manchmal habe ich geglaubt es ist ein bisschen eine Frage des Timings.
    Wenn man der Anleitung auf der SM-Seite folgt, sollte es aber klappen.
    1. Box in den Updatezustand versetzen und vfx die Version Build 20081205 installieren lassen.
    2. Das ganze danach direkt noch mal, allerdings in der vfx-Software den Menüpunkt „V-Machine->Format V-Machine“ wählen

    Wie gesagt, ab und zu habe ich gedacht, dass man vfx am besten direkt dann starten sollte, wenn der Schriftzug „Updating…“ auf der V-Machine erscheint. Aber ich kann mich auch irren.

    Es kann weitergehen! Happy testing! Was installiere ich den jetzt als erstes? *grübel*
    :-)

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      AMAZONA Archiv

      Die Welt wartet gespannt…:-) Audioqualität, Latenz, effektive Prozessorleistung und Performance bei kleinen Puffergrössen?

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    AMAZONA Archiv

    Mit 500 in der Tasche und dem Wunsch virtuelle Instrumente auf der Bühne einzusetzen würde ich einen Mac Mini kaufen, gleicher Preis, ist auch gleich noch ein Computer, kann bei Bedarf (unter Logic) mit weiteren Minis kaskadiert werden. Braucht allerdings noch Tastatur, Maus und Display, da reichen 200 dicke aus. Ist (fast) immer leise, funktioniert seit mehr als zwei Jahren und hat 4 USB Ports zur eventuell notwendigen Erweiterung. Receptor war (für mich) auch nicht so prickelnd. Die neuen Netbooks sind ganz süss, für Surfer und eMail Schreiber auch gut, für Musik kann ich es mir nicht vorstellen, dann eher ein Core2 Duo (PC) Notebook um 500-600, wo dann die Lautstärke den Ausschlag geben würde

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      AMAZONA Archiv

      Ich besitze auch einen Mac Mini für Büroanwendungen und find das Gerät toll, ist wirklich sehr leise und hat neben dem gut klingenden Audioausgang sogar noch ein digital out – trotzdem ist die V-Machine was ganz anderes: einschalten, loslegen – ohne Tastatur, ohne Maus – eben wie ein Hardware-Synth, nur viel flexibler – ich wünschte mir z.B. schon lange ein Digitalpiano, das Streaming-Samples benutz – vielleicht wird das mit der V-Machine nun Realität…

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    Paul Tunyogi-Csapo  

    Die V Machine basiert ja auf der selben Grundidee wie Receptor.Wie sieht es den mit Onlineregistrierung von z.b NI Produkten aus. Die dürften erstmal wegfallen aus der V Machine, oder ist da etwas vorgesehen ? Wäre ja toll einen FM 8
    live spielen zu können.

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      Alex Kölling  

      Es gibt nur eine Möglichkeit, man muss dem VST vorgaukeln, es sei auf einer vollwertigen Windows-Maschine und hat alles was es braucht.

      Also Hersteller-spezifische Dateien, ggf. Samples etc. und Meta-Daten, wie Registry-Einträge.

      Dazu legt SM PRO AUDIO einfach zusätzliche Dateien pro VST ab „vfxinfo.txt“. Kleine Skripts in denen steht, wo alle nötigen Dateien liegen. Außerdem können dort Registry-Einträge hinterlegt werden. Das ist sehr wichtig an dieser stelle und beantwortet hoffentlich die Frage mit der Seriennummer.

      Wie Volker schon sagt, ist das noch nicht rund. Liegt aber auch an den unterschiedlichen VSTs. Einige VSTs brauchen nichts, außer die eigene DLL, andere brauchen eine ganze Menge mehr. Geplant ist wohl nach und nach eine Art „vfxinfo.txt“-Verzeichnis aufzubauen oder von der Community aufbauen zu lassen.

      Solle mein Kore-Player irgendwann man reibungslos auf der Box laufen mit allen Packs, die ich mir bis jetzt so zugelegt habe, laufe ich auch nen ganzen Tag mit nem Grinsen auf dem Gesicht rum, soviel ist sicher.

      Die wirklich interessante Frage ist, ob sowas überhaupt geleistet werden KANN oder der VST-Hersteller da einen Strich durch die Rechnung macht. Aber genau diese Frage werde ich mal an SM AUDIO richten, die wissen da bestimmt mehr :-)

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe gerade mehrere Stunden mit dem Versuch verbracht, NI FM8 auf das Ding zu portieren, ohne Erfolg, dabei kommt nur Unsinn raus.
    Aber auch ein Freeware vst, wie nanotron2 lässt sich nicht vernünftig übertragen.
    Mit dem in der Dokumentation vorgestschlagenen freeware vst geht es ohne weiteres, aber mit allen anderen hat das bisher nicht geklappt.
    Und um nur einzelne Stimmen zu nutzen, da bin ich mit dem Laptop und der Tascam US 144 wie gehabt allemal besser dran.
    Bin ziemlich enttäuscht und werde das Teil wohl zurückgeben. Da hätte ich mir vom Herrsteller genauere Angaben im Vorfeld gewünscht.

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    Paul Tunyogi-Csapo  

    Das klingt alles sehr support bedürftig. Selbst Receptor der ja in Amerika populärer ist als in Europa ist ohne intensiven support nicht viel Wert.
    Ich glaube der Knackpunkt ist, das es einen Industriestandard geben müßte in Bezug auf Regitrierung. Jede Firma backt da seine eigenen Brötchen und macht den Traum Sofware mit auf die Bühne zu nehmen schwierig. Ich gebe offen zu das ich in letzter Zeit Softwaremüde geworden bin und immer mehr zu Hardware tendiere. Das geht anderen vielleicht ähnlich.

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    AMAZONA Archiv

    Das klingt ja wirklich alles sehr unfertig. Sowas darf wirklich nicht sein.
    Da scheint momentan wirklich ein Laptop die bessere Alternative zu sein. Aber das hat dann eben nicht dieses „out of the box“ feeling.
    aber wir werden sehen was Updates bringen.

    Unfertige Produkte auf den Markt zu bringen scheint irgentwie in zu werden. Schade.

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    Dreitagebart

    … ich glaube, dass diese Geräte noch nicht ausgereift sind, da ist vieles noch nicht im Lot. Jedenfalls bleibe ich erstmal bei meiner Workstation, wenn´s um Live-Auftritte geht! Ich habe bisher auf der Bühne noch keinen einzigen Keyboardsound vermisst.

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    AMAZONA Archiv

    privat geschriebene Skripte, um VSTs gängig zu machen …
    Ich bin kein Jurist, aber wäre das nicht das illegale Durchbrechen eines Kopierschutzes? Wenn sich NI und Co. da mal nicht gegen wehren!
    Ich stimme im Übrigen p.tunyogi zu, ich kehre zunehmend zu Hardwarelösungen zurück. Habe die V-machine gerade beim Händler reklamiert.

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    Alex Kölling  

    Nabend Volker,
    das Thema Lizenz ist in der Tat nicht ohne.

    Aus meiner Sicht stellt sich das so dar: Der Hersteller der VSTs hat (mehr oder weniger) eindeutige Lizensbestimmungen, an die man sich erst einmal zu halten hat. So, wie bei jedem anderen Stück Software auch. Punkt. Je nach Ausprägung läßt der Hersteller eine Mehrplatzinstallation zu oder nicht. Es ist in der Tat so, dass SM PRO AUDIO mit einigen Herstellern im Gespräch ist und auf positives Feedback hofft.

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    Alex Kölling  

    Zurück zur Hardware? Klar. Das funktioniert immer.
    Würdet Ihr den Versuch VSTs auf die Bühne zu bringen als gescheitert werten?
    Was müsste die V-Machine Eurer meinung nach leisten und was nicht?

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      Paul Tunyogi-Csapo  

      VST´s mit auf die Bühne zu nehmen halte ich nicht für gescheitert. Ich würde das Pferd von hinten aufzäumen. Um diesen Lizenzkram Luft zur Klärung zu geben würde ich erst mal einen Hardware samplelibrary player featuren. Synthssounds macht Hardware genauso gut oder besser. Aber es gibt definitiv keinen Hardwaresampler auf dem Markt mit auf dem man zich gigabyte große libraries spielen kann. Um die großen Sampleplayerlizenzen zu umgehen sollte V-Machine mit Samplit oder Samplerobot ausgestattet sein. So kann jeder Keyboarder seine eigene Library erstellen mit viel sample Automatik funktion. Es gibt sehr viele die sich das wünschen. So hätte man erstmal Geräte an den mann gebracht. Nach und nach kann man dann Software etablieren.
      Er müßte gute Wandler haben . Es ist schon Lachhaft wenn große Firmen mit 355mb großen Waveform speicher werben. Warum klingt es ?
      Die Wandler bringen es. Receptor hat einen Klang einer besseren M-Audio karte.
      Ist nur ein Vorschlag, denn mit diesem Rechtskram um Softwarelizenzen und diesen instalazions Schwierigkeiten vergeht mir jetzt schon die Lust auf so ein Gerät, aber ein Gerät zum selber samplen würd mich schon anmachen. 1 TB Festplatte wär schon stark. Wenn das läuft kommen die lieben Software hersteller von alleine.

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        AMAZONA Archiv

        Darum ja auch meine drängende Frage punkto Audioqualität. Die V-Machine hat keine digital outs, deshalb ist man auf auf Gedeih oder Verderb auf die internen Wandler angewiesen. Und die Wandler sind das Nadelöhr zwischen analog und digital. Sind die nichts Wert, ist alles andere für die Katz.

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          Paul Tunyogi-Csapo  

          Finde ich auch. Eine große Vereinfachung mit den Lizenzen wäre doch wenn man sich klar macht das man auf der Bühne spielt und nicht mehr groß programiert. Wenn die V-Machine eine Lizenz bekäme für das spielen der Sounds die man zu Hause programiert hat wäre das doch von den Lizenzen entspannter für die Softwarefirmen.
          Somit wäre eine eingeschränkte Userlizenz für die V-Machine eine Lösung. Ähnlich der Kontaktlibraries die man nur verändern kann wenn man die Vollversion besitzt.

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            Alex Kölling  

            Liebe „Gemeinde“ :-)
            …ich habe am Donnerstag (11.12.08) netter Weise eine kurzfristige Audienz bei SM PRO AUDIO.

            Natürlich werde ich die bisherigen Fragen, Anregung und Kritik aus dieser kleinen Diskussion mit in den Rucksack packen und mitnehmen.
            Ich möchte Euch bitten, mich weiter zu löchern, damit ich das „Begehren des Kunden“ (muuhaaa!) einfach mal 1:1 durchreichen kann.

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              AMAZONA Archiv

              Das ist sicher gut, ich hoffe aber, dass dadurch die Unabhängigkeit des Testberichtes nicht beeinflusst wird… ausser Foren kann man heute leider kaum mehr irgendwo die Wahrheit über ein Produkt erfahren, da die Testorgane durch Beziehungen und Werbegelder beeinflusst sind – dadurch ergibt sich auch die oft unglaubliche Diskrepanz zwischen Testberichten und Usermeinungen auf Foren…

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    AMAZONA Archiv

    ich habe meine V-Machine heute zum T zurückgeschickt…hat mir die ganze letzte Woche geraubt…das ist einfach zu kompliziert, zu unausgereift – und leider aufgrund der Latenz bei In/Out nicht für Gitarristen oder als Live-FX benutzbar….

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    AMAZONA Archiv

    Hey,
    ich besitze die V-Machine seit letztem Samstag. Soundtechnisch konnte ich weder Rauschen noch eine hörbare Latenz feststellen. Das Grundrauschen hatte jeder Synth, den ich in den letzten 20 Jahren benutzt habe. Momentan arbeite ich mit einem Laptop und der Software von Brainspawn, aber bei jedem Gig bete ich, das nichts abstürtzt (Windows basiert). Von daher ist das Konzept hinter der V-Machine ausgesprochen genial. Die Verarbeitung ist sehr stabil und damit Bühnentauglich. Das Betriebssystem basiert irgendwie auf Linux und ist damit stabiler als Windows. Die vorinstallierten Instrumente klingen alle gut. Anscheinend ist der Wandler dann doch nicht minderwertig, was erst meine Befürchtung war. SMProAudio hat sich wirklich bemüht eine vernünftige Lösung anzubieten. Der Versuch Vsts zu installieren ist kläglich gescheitert. Das liegt aber an der noch halbfertigen Software, die jedoch ständig weiterentwickelt wird.
    Der Support bei SMProAudio ist absolut Oberklasse. Keine 0180 TelNr, die Jungs dort nehmen sich Zeit, versuchen zu helfen, KEINE Warteschleife – ich sag nur Hut ab! Alleine das ist schon viel wert. Jedenfalls wird die HP von SmProAudio in naher Zukunft relauncht, es werden Updates kommen, welche die Funktionen der V-Machine mächtig erweitern. Das das Gerät zu früh in den Handel gekommen ist – naja – war nicht optimal, aber der Support gibt sich alle Mühe um zu helfen. Das sollte man auch mal berücksichtigen bei aller Kritik!

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    AMAZONA Archiv

    Sehr interessantes Gerät, und nicht minder interessante Diskussion! Ich frage mich nur, wieso nicht einer der „großen“ Hersteller a la NI es bisher geschafft haben, einen Ansatz wie die V-Machine anzubieten. Das ist doch längst überfällig! Ich bin aber bereits so genervt von dauernden Softwareupdates, und den Problmen danach, Treiber- Latenz- Stabilitätsproblemen, die allmähliche Verlangsamung des Systems, usw, die einen nur vom Wesentlichen abhalten: Vom Mucke machen! Der Receptor ging da schon in die richtige Richtung, doch irgendwie verschwand dieser schon wieder, als ich von dessen Existenz erfuhr. Was offensichtlich fehlt sind die Bemühungen der Hersteller, Vst’s auf alternative, nicht resourcenfressende Betriebssysteme zu portieren, und die entsprechenden Standardisierungen vorzunehmen. Da kocht doch jeder lieber sein – letzten Endes – proprietäres Süppchen. Lieber bleibt man bei Windows & co, denn da ist der Rechner nach spätestens 2 Jahren wieder so zugemüllt und langsam, dass sich zu einem neuem Rechner auch wieder ein neues Update verkaufen lässt. Ich bin gerade dabei alle Softsynths zu verkaufen, und durch Hardware zu ersetzen. Habe mir vor 1 Woche für schlappe 167€ einen TG77 geholt. Den schalte ich ein, und los gehts. Und zwar mit einem Dynamikumfang und einem Pegel, das mir die schier die Ohren wegfliegen. Ausserdem kann ich den Anfassen. Eben ein Instrument! Nicht ein Haufen PC-Komponenten, die in wenigen Jahren – im besten Falle mild belächelter- antiquittierter Schrott sind. Den Yamaha gibt es schon seit mind. 15 Jahren, und er wird es auch noch etliche Jahre machen. Ohne Updates. Und mit einem Betriebssystem, dass nur für einen Zweck gemacht wurde: Zum Mucke machen!
    Ich hoffe, dass die V-Machine auch dahin kommt ein Instrument zu sein, in das man per drag & drop beliebige Vst’s transferieren kann, es auf der Bühne auspackt, einschaltet, und losrockt.
    Dann bin ich wieder dabei!

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      AMAZONA Archiv

      Gut, dass der Receptor keine Rolle mehr spielt ist glaub ich eine arge Unterschätzung – der hat sich halt aufgrund des hohen Preises eher bei den Profis etabliert und scheint dort offenbar auch ein quasi-Standard geworden zu sein. Ich glaub die kleine V-Machine spielt da auf ein ganz anderes Zielpublikum. Man darf für ein Teil in dieser Preisklasse einfach auch keine zu hochgestochenen Erwartungen haben. Mit einem gewissen Budget sind halt nur gewisse Dinge machbar. Nichtsdestotrotz: Hohe Latenzen und übermässiges Rauschen wären natürlich nicht tolerierbar, Leistungsgrenzen aber schon. Wir werden dann bei der angekündigten Rack-Version sehen, was die Performance nach oben zu bieten haben wird. Wird dann allerdings auch wieder kostspielig… gratis gibt’s halt einfach nichts. Wenn die kleine Kiste innerhalb ihrer Möglichkeiten den Dienst klaglos verrichtet, dann find ich das eine tolle Bereicherung auf dem Markt und ich werde mir das Ding sicher kaufen. VSTis zum Mitnehmen, das wär schon toll :-)

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        AMAZONA Archiv

        Receptor = Studio-Standard? Mit einem Standard geht ein gewisser Verbreitungsgrad einher. Dann begeben wir uns einmal -unter Zuhilfename der allgemein verdächtigen online-Hilfsmittel- auf die Suche. Ergebnis: Fast nirgendwo erhältlich. In den einschlägigen Foren trifft man im allgemeinen auf Schulterzucken bei Nennung des Produkts. Standard?? Im Gegensatz dazu hoffe ich aber, dass die V-Machine ein neuer Standard wird, und sich verkauft wie warme Semmeln. Dann kommt der Markt von portablen Vst’s sicherlich endlich in Schwung! Und letzten Endes wird – so hoffe ich – es dazu führen, dass VST’s tatsächlich livetauglich werden. Gute Sache.
        Also: V-Machine kaufen!

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          Paul Tunyogi-Csapo  

          Wer mehr erfahren will über Receptor, unter
          http://www.museresearch.com kann man das.
          Dieses Gerät hat sich seinen Platz auf dem Markt
          durchaus erkämpft. NI, BFFD und IK Multumedia
          gibt es als komplett installierte Geräte. Viele große Amerikanische Acts nehmen dieses Gerät mit auf Tour. Es ist ein rattenstabiles schlankes Betriebssystem. Da es aber ein sehr Service intensives Gerät ist, können das Discounterläden
          nicht abdecken.

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          AMAZONA Archiv

          Ist vielleicht nicht grad das Teil das Hobbymusiker zuhause haben, aber U2, Alicia Keys, Pink, Garbage, Herbie Hancock , Toto, Whitesnake usw. sind glaub ich nicht ganz bedeutungslose Acts welche den Receptor auf der Bühne haben – aber darum geht’s ja gar nicht – die V-Machine ist glaub ich für diesen Markt kaum eine Konkurrenz, schon wegen der begrenzten Leistung – wohl aber für den Budget-orientierten Musiker (wie mich); und so einfach in die Tasche nehmen lässt sich der Receptor auch nicht – mit der V-Machine lassen sich die eigenen Lieblingssounds ganz einfach zu einer Session mitnehmen – es ist eher wirklich ein Gerät als ein Computer – das macht den Reiz aus

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    AMAZONA Archiv

    Was ist denn, wenn ich mir ein VST Pack für mein Logic gekauft habe (z.B. Native Instruments Classic ).. gibt es eine chance diese irgendwann auf der V Machine zu nutzen…?

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    Alex Kölling  

    Also das gespräch gestern war sehr informativ. Wichtigste Infos für den Moment: Es wird wieder ein Update in den nächsten Tagen kommen mit deutlichen Verbesserungen und kleinen Bug-Fixes, die das Leben vereinfachen. Ich lass den Browser mit der SM Seite einfach mal offen :-)

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    AMAZONA Archiv

    Interessant bei den ganzen Sachen wie Receptor und auch V-Machine finde ich die Benutzung von Linux (und mit Sicherheit von Wine). Anscheinend ist man auch in der Lage iLok oder Syncrosoft zu benutzen? Etwas was unter einem „normalen“ Linux z.B. nicht geht. Die berechtigte Frage daraus wäre dann schon: hat man den Treiber per Reverse Engeneering geschrieben oder haben die Kopierschutzhersteller da unter die Arme gegriffen und es existieren Linuxtreiber?

    Ansonsten zur V-Machine.. Ja interessant! Aber anscheinend noch etwas unausgereift. Für mich wäre das zumindest so kein Ersatz zu einem Laptop.

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      Alex Kölling  

      iLok soll klappen synchsoft ist auch noch in der Mache. Die Umsetzung ist in der Tat technisch interessant … aber Hauptsache „et lüppt“, wa?

      Ich veranstallte seit zwei Tagen meinen persönlichen Installationsmarathon. „Einfache“ Freewareplugins und solche, die keine tiefen Verflechtungen im System haben, springen anstandslos auf die Machine. Bei anderen Kandidaten wird es beliebig komplex.
      Hilfe dazu gibt es von den Entwicklern aus Australien in Form eines youTube-Videos mit dem Titel „Advanced wizard file creation“. Das ist der durchschnittliche Aufwand, den man betreiben muss um ein „anspruchsvolleres“ PlugIn auf die „V“ zu hiefen.

  21. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Also noch mal:
    Wann kann ich mit einem Mac meine Native Instrument PlugIn´s auf die V Machine packen so dass sie funktionieren…??

    Es soll doch immer alles nur noch eine Woche dauern… aber das wurde alles vor langer Zeit schon so angekündigt…!

    Andreas

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      AMAZONA Archiv

      Leider sehe ich, aufgrund des speziellen Kopierschutzes von NI-Synhts, keine Möglichkeit die Sachen auf die V-Machine zu bekommen.
      Vielleicht wird das irgentwann gehen aber im Moment besteht da wirklich keine Chance glaube ich.

      MFG
      Dennis

  22. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Na, dann werde ich wohl mein Gerät auch wieder zurück schicken…!
    Am Telefon bei sm pro Audio sagte man mir dass es auf alle Fälle gehen wird und schon jetzt in einer Vorab Version geht. Ich mir also getrost schon mal NI PlugIns kaufen könne… Ausserdem soll seit langem die Mac Software laufen.
    Auf beides warte ich vergeblich…!!

    Schade, dann werde ich mir was anderes überlegen… So nützt mir das Gerät gar nichts..!

    Andreas

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      AMAZONA Archiv

      Hi Andreas,

      das stimmt leider nicht. Zu Native Instruments können wir im Moment nichts sagen und eine Empfehlung sich getrost schon mal PlugIns zu kaufen würden wir nicht aussprechen. Vielleicht hast Du etwas verwechselt? Bei Fragen oder Klärung ruf mich doch bitte einmal an (Telefonnummer im Impressum der deutschen SM Pro Audio Seite). Was stimmt ist, dass es demnächst ein Tool für IK Multimedia PlugIns geben wird, so dass deren Registrierung ganz easy sein wird.

      Viele Grüße

  23. Avatar
    AMAZONA Archiv

    wenns denn mal einfach läuft, zb mit den plugins von guido (gsi software aka soundfonts.it), vb3, mr. ray sowie u-he zebra: als einfaches, billiges all-in-one- sytem hochwillkommen. ideales backup.

    als haupt-live-setup aber gegen ein thinkpad plus multiface und brainspawn forte mit entspr. plugins: kein stich, ist doch klar. display, systemleistung, intelligente live features wie scenes und diverses routing… kann man vom maschinchen so nicht erwarten.

    gebastel ist computer halt immer aber…ältere analoge synths oder midi patchbays doch auch!

  24. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Zitat von der SM Audio Seite: „And remember: NOW you can play all your favorite Windows plug-ins (dll-files) on Mac!“. Bei der Software dann: „A BETA version of the Mac version will be available in approximately 2 weeks“ – steht seit ca. 3 Wochen… also, zumindest als Mac-User kommt man sich da schon ein wenig veräppelt vor, vorallem wenn man die Kiste schon gekauft hat

  25. Avatar
    AMAZONA Archiv

    leute, denkt doch mal über einen receptor nach, der kostet bei dem heutigen dollarpreis gerade mal fast das doppelte, aber dafür hat man dann ein system das bei mir seit einem jahr stabil läuft (mit NI,USB,EW etc.etc.).bis die v-machine das alles kann dürfte es auch noch mindestens ein jahr dauern (wenn bis dahin alle vst hersteller das ding überhaupt supporten), und erspart euch die ärgerliche b-testerei!

    • Profilbild
      Alex Kölling  

      …gewagter Wechselkurs, wenn Du mich fragst.
      Richtig ist allerdings, dass ich vor dem Kauf auf der SM PRO Seite nach unterstützten VSTs schauen würde. Immerhin: die Liste wächst langsam aber sicher…

  26. Avatar
    AMAZONA Archiv

    derzeit macht die v-machine tatsächlich nur dann Sinn, wenn die eigenen VST’s unterstützt werden.Dies ist bei vielen kommerziellen VSTi’s immer noch nicht der Fall (AAS Tassman / Native Instruments).

  27. Avatar
    AMAZONA Archiv

    @ Stefan: Das Windows als Audio-System nicht stabil sein soll halte ich für ein Märchen. Natürlich sollte man ein Audiosystem nicht mit Virenscanner, Spielen uns sonstigem Schrott zumüllen. Ein pures XP oder Vista in Kombination mit guten ASIO-Treibern ist absolut rock-solid. Ich hatte jedenfalls noch nie einen einzigen Absturz. Das Problem sind halt aber die hohen Lizenzgebühren, gerade für eine Box im Lowpreis-Bereich. Linux & Wine sind frei nutz- und anpassbar. Das ist wohl der Hauptgrund, warum Hersteller von VST Hardwareplayern Linux nutzen. Die Performance der V-Machine ist meines Erachtens bisher eindeutig schlechter als die eines guten 1Ghz Windows-Systems mit RME ASIO-Treibern. Oder lieg ich da falsch?

  28. Avatar
    AMAZONA Archiv

    bezüglich Latenz bin ich mit der v-machine zufrieden. Nur schaffe ich es nicht, sampletank SE zurückzuinstallieren, nachdem ich upgedatet habe. Kann da jemand helfen?!!

  29. Profilbild
    Alex Kölling  

    Die Musikmesse läßt hoffen:
    Es wird in einigen Monaten ein V-Rack geben mit intel coreDuo und „professionellen Ein- und Ausgängen“.

    Hatte auf der Messe die Gelegenheit 2 bis 20 Worte mit Peter Schlossnagel zu wechseln: ein weiteres Update wird in den nächsten Wochen kommen. Installationsroutinen werden verbessert und Bugs entfernt.

  30. Profilbild
    75631

    Nun,

    die Zahl der unterstützten Lugins ist inzwischen doch sehr beachtlich, doch was wird denn nun aus dem Produkt selbst? Man liest vielerorts von einem Hardwareupgrade und das V-Rack scheint auch immer weiter in die Ferne zu rücken.

    Ich verstehe nicht, warum man die potentiellen Kunden und User so heiß macht und es dann nicht wirklich auf die Reihe bekommt.

    Und trotz der langen Liste findet man nirgendwo im Netz mal ein paar Videos von Usern, die z.B. den FM8 oder Massive tatsächlich spielen… dabei könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass viele Leute nur darauf warten, wie sich die V-Machine performancemäßig verhält!

  31. Profilbild
    Electric

    Mal nachgefragt, funktioniert das Ding jetzt wie es soll ? Besonders hinsichtlich Latenz ect. ? Nach dem verheerenden Start auf dem Markt, bin ich doch ziemlich unsicher.

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