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Test: Studiologic – Fatar, VMK-188 Plus, Masterkeyboard

MIDI/USB-Controller

Die VMK Plus Serie kann MIDI-Controller-Daten senden, welche zur Steuerung von Parametern dienen. Hierfür kann man auf vorgefertigte Presets zurückgreifen oder man erzeugt sein eigenes Preset. Dazu gibt den Regler an, den man verwenden möchte, definiert den Controller-Befehl und speichert sich somit eine haptische Synthie- oder Hoststeuerung. Für viele VST Synths und Hosts sind schon Presets enthalten:

Apple Logic/EVP88, General MIDI, IK Sample Tank, MOTU Mach 5, Propellerhead Reason, Spectrasonics Atmosphere, Steinberg Cubase, Synthology Ivory, Native Instruments Absynth B4, Elektrik Piano FM7, Pro-53

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Das Anlegen von Presets ist etwas umständlicher als bei spezialisierteren Controllern, aber da ich nicht immer zwischen den Presets wechseln möchte, habe ich mir einmal ein Setup zusammengestellt, welches die wichtigsten Parameter immer auf den gleichen Reglern hat. Dabei dienen bei mir die Drehknöpfe immer für Parameter für Cutoff, Resonanz, Pitch, Waveforms etc. und die Schieberegler für die Hüllkurven und Lautstärke, im Host dann für Lautstärke im Mixer und den Effektweg.

Die Tastatur

Zunächst einmal ein bisschen über Feeling, Emotionen und Spielfreude. Ich habe das Gefühl, dass eine Tastatur auch einen wesentlichen Bestandteil einer Komposition ausmacht. So ertappe ich mich sehr oft dabei, dass das Spielen auf einem Keyboard auf Grund der Art und Weise, wie sich die Tasten anfühlen und spielen lassen, unweigerlich auch in die Komposition einfließen.

Zu Zeiten als ein DX7 mit seinem sehr unflexiblen Velocity-Bereich und schnellen direkten Tasten als Masterkeyboard diente, waren Produktionen härter und direkter und auch vom Timing her etwas sequenzieller. Mit Roland Keyboards, die bekanntlich weicher greifen, sind oft melodischere Produktionen herausgekommen, bei denen ich auch mehr mit Pads und Basslinien gearbeitet habe. Das waren aber alles nur „Keyboards“, keine gewichten Tasten und nur 5 Oktaven.

7_vmk188_emo_2.jpg

Solche banalen Faktoren spielen tatsächlich bei der Erfindung eines Musikstücks eine Rolle. Man passt sich unbewusst ein wenig der Tastatur und den Möglichkeiten an. Man sollte also größten Wert darauf legen, dass einem die Tastatur passt, vergleichbar mit einem gut sitzenden Laufschuh. Wenn man über die Tasten gleitet, merkt man gleich, ob es die richtige Tastatur ist.
Auch bei meiner Suche sind einige gute Masterkeyboards wegen fehlender „BEZIEHUNG“ ausgeschieden. Ich konnte mich mit der VMK-Tatstatur sofort anfreunden und empfand das Spielen darauf so, als hätte ich nie was anderes unter meinen Fingern gehabt.

Was passiert nun, wenn ich mich nach ca. 30 Jahren als Keyboarder entscheide, auf gewichtete Tasten umzusteigen. Ein großer Schritt – auf jeden Fall.

Kann man Basslinien, Sequenzen und Drums noch so einfach einspielen, wenn die Tastatur nicht mehr so blitzschnell auf Eingaben reagiert? Es ist ja physikalisch einfach etwas anderes, wenn eine gewichtete Taste bewegt werden muss? Auch die Gesamtträgheit spielt natürlich eine Rolle.

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Nach den ersten Tagen merkte ich schon, dass ich mehr Kraft beim Spielen benötigte und auch die Spielweise veränderte sich. Ich konnte nicht sofort alles fehlerfrei spielen, weil doch die ein oder andere Note einfach zu leise war, weil mir die Kraft in den Fingern fehlte. Ein Keyboard hätte das durchaus noch verziehen. Zum Glück für mich habe ich mich schnell daran gewöhnt, auch weil die VMK-Tastatur trotz der gewichteten Tasten noch nicht so schwer zu spielen ist wie ein echtes Klavier.

Ich möchte behaupten, dass mein Spielen jetzt besser geworden ist. Ich habe viel mehr Präzision in der Lautstärke und der Dynamik, auch werden versehentlich mitgenommene Tasten jetzt unterdrückt – eine echte Bereicherung.

Beim VKM 188 Plus werden die Kontakte der Tasten nicht einfach mit einer Wippe an einen Sensor gedrückt, sondern mit einer von FATAR patentierten Hebel/Feder-Mechanik (Hammermechanik), ähnlich einem Klavier an den Sensor geschlagen. Auch wird zur Ausgangsstellung nicht nur eine Feder benutzt, sondern die Tasten werden über auch über die Gewichte in der Taste wieder zurück in ihre Position gebracht. Dadurch stellt sich ein sehr realistisches Klavier-Spielgefühl ein. Die Tasten sind im Vergleich mit einem Keyboard schwerer, aber dadurch auch genauer zu spielen. Das alles geht aber nicht zu Lasten der Geschwindigkeit, wie ich zuerst dachte.
OK, das Einspielen von 16tel Noten einer HiHat Sequenz bei mehr als 120 BPM ist nicht mehr sauber möglich, aber das war auch schon beim Keyboard immer mit händischen Korrekturen verbunden.
Sequenzen, Bassläufe oder Drums lassen sich aber trotzdem noch sehr gut einspielen, nun endlich auch mal mit einem gescheiten Dynamikumfang. Mehr denn je merke ich, dass eine gute Tastatur mehr Ausdruck verleihen kann als ein Keyboard.



Beim Spielen von Pianoklängen stellt sich ein wahres Dynamikwerk ein und mein so geliebter VSL Imperial Flügel zeigt einmal mehr, was er kann und auf was ich die ganze Zeit verzichten musste.

Durch die umfangreiche Sample-Ansteuerung dieses VST-Instruments werden Zwischenstufen beim Spielen abgerufen, die mit einem Keyboard nicht möglich sind, denn viel zu ungenau spielt man zwischen leisen, mittleren und lauten Lautstärken in gefühlten 3-4 Dynamikstufen. Mit der CMK 188 Tastatur rufe ich endlich mal den gesamten Dynamikumfang richtig ab und kann so differenziert spielen wie noch nie. Man kann zwar keine Velocitycurves am Gerät einstellen, aber zum Glück verfügen die meisten VST-Instrumente über diese Funktion.

Auch Streicher und Pads spielen sich besser denn je, denn durch Aftertouch, ev. angeschlossenes Expressionpedal und die „schweren“ Tasten, lassen sich sehr gefühlvolle Akkorde und Melodien spielen.

Die Features in einer Zusammenfassung

  • Umfang (VKM 188 Plus) 88 gewichtete Tasten
  • Feder/Hebelmechanik (Hammermechanik) sorgt für ein realistisches Klavierfeeling
  • Velocity und Aftertouch
  • 30 Preset-Plätze (Controller)
  • MIDI-Anschlüsse: 2 x Out, 1 x USB, 3 x Pedal Inputs
  • LC-Display für die Presets
  • Pitch- und Modulations-Joystick (2-achsig)
  • 8 programmierbare Drehregler
  • 9 programmierbare Schieberegler
  • 8 programmierbare Knöpfe/Schalter
  • 5 programmierbare Transport/Sequenzer Knöpfe
  • Stromversorgung: über 9VDC 500mA Netzteil, aber auch nur USB Stromversorgung möglich
  • 1 PS100 Fußschalter
  • Maße: 132,8 x 35 x 12,2 cm
  • Gewicht: 21 kg

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Fazit

Bei meiner Suche nach einem passendem Masterkeyboard entschied ich mich für das Studiologic VMK 188 Plus, weil es alle Vorgaben von mir erfüllte. Die Tastatur hat mich überzeugt. Die Controller-Einheit macht ihre Arbeit und die Anschlussmöglichkeiten reichen völlig aus. Das VMK ist solide verarbeitet, die Tastatur sitzt fest, klappert nicht und lässt sich wunderbar spielen. Für ev. Live-Einsätze bin ich gerüstet und in meinem Studio nimmt sie nur den Raum ein, den die Tastatur (Oktavenanzahl) vorgibt. 
Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut, man bekommt meiner Meinung nach kaum eine bessere Tastatur für diesen Preis.

Die Entscheidung für das Masterkeyboard Studiologic VMK 188 Plus war eine Bereicherung für mein Studio und ich kann sie jedem, der eine Anschaffung plant, wärmstens empfehlen.

Plus

  • Tastatur
  • realistisches Spielgefühl
  • Gewicht
  • Preis/Leistung

Minus

  • -

Preis

  • UVP: 593,81 Euro
  • Straßenpreis 489,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    tompisa

    Vorsicht , die Controllereinheit ist nicht nur umständlich , sondern teilweise gar nicht zu programmieren. Allein Programmwechsel innerhalb eines PlugIns zu programmieren ist annähernd verrückt . Es existiert kein Softwareeditor ! Bei einfachen Programmchanges dauert es mitunter eine halbe Sekunde , bis umgeschaltet wird. Die Tatstatur, mittelmässig. Von mir ein absolutes magelhaft bis ungenügend. Das Gerät ist nur so gut wie die verbaute Software und die ist inakzeptabel schlecht aus meiner Perspektive

    • Profilbild
      Andreas Stadelmann  AHU

      Die Controllereinheit ist wirklich ein wenig umständlich zu programmieren und ist auch in manchen Belangen nicht vergleichbar mit einer speziell dafür ausgelegten Controllereinheit. Ich benötige jedoch nur die Controller zur Klangformung, Die Mixereinheiten oder ähnliche reine Midicontrollerdaten. Programmchanges mache ich immer in der Hostsoftware. Ich muss auch nicht zwischen den Einstellungen umschalten, sondern habe mir ein Preset gemacht, welches fast immer bei den VSTs greift (Cutoff, Resonance, ENV ect.). Deswegen fiel das bei mir nicht so ins Gewicht. Allerdings bin ich mit der Tastatur sehr zufrieden. Ins Mittelmaß gehört sie meiner Meinung nach nicht. Im Vergleich ( den ich definitiv über mehrere Stunden bzw. Tage in meinem Musikgeschäft getätigt habe) zu den im gleichen Preissegment ansässigen Masterkeyboards ist sie deutlich besser, aber das ist auch Geschmackssache!!!
      Am Besten selbst probieren, denn das ist immer zu empfehlen, wenn man ein Masterkeyboard kaufen möchte. Software hin oder her, die Tastatur ist wirklich sehr gut zu gebrauchen.

      • Profilbild
        tompisa

        Tastaturen sind in der Tat Geschmacksache. Da geb ich Dir recht. Aber das Studio Logic ist als Masterkeyboard deklariert. Master steht hier für Steuerzentrale eines Gesamtsetups , z.b. auf der Bühne. Da schlägt die Software- Controller Einheit mit 50 % mit zu buche. However :Preis Leistungsverhältnis einbezogen ist das Fatar sicher ein guter Kompromiss, wenn man für das Studio ein gewichtetes Einspielkeyboard benötigt.

  2. Profilbild
    gaffer  AHU

    Zitat:

    Zu Zeiten als ein DX7 mit seinem sehr unflexiblen Velocity-Bereich und schnellen direkten Tasten als Masterkeyboard diente, waren Produktionen härter und direkter und auch vom Timing her etwas sequenzieller. Mit Roland Keyboards, die bekanntlich weicher greifen, sind oft melodischere Produktionen herausgekommen, bei denen ich auch mehr mit Pads und Basslinien gearbeitet habe.

    Zitat Ende

    Ja da gebe ich dir vollkommen recht. Etwas OT, gebe ich zu, aber in den 80ern wurden irgendwann auch die Zeiten, die der NoteOn Befehl braucht um den Sequenzer zu erreichen gemessen. Da gab es Werte kurz vor 100ms. Man fühlte sich wie der Organist in der Gemeinde, der auch immer schon ein halben Takt vorher spielt, damit das Volk noch mitsingen kann. Dass so ein „Feature“ Einfluss auf das Einspielergebnis haben konnte, sah man am besten bei den GM Sequenzen, die damals Mode waren. Da klangen die 4 Jahreszeiten auf SoundCanvas riesig auf TG 100 sensationell schlecht (nur ein fiktives Beispiel): Der Musiker hatte auf Roland eingespielt. Knallhart reagierende Tastaturen erzeugen öfter knallharte Ergebnisse als die soften – weil sie’s KÖNNEN.

    Fatar Tastaturen finde ich übrigens gut, waren in Ensoniqs, Wersis, Peaveys, Doepfers, Kurzweils. Einige davon galten als Vorzeigegeräte. Software hingegen war nie deren Ding

  3. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Mit einem Masterkeyboard warm zu werden, da sollte man sich schon mal so ein Ding eine Woche lang mit nachhause nehmen und Testen, sonst ist da ein Fehlkauf vorprogrammiert.
    Jedoch habe ich die besten Erfahrungen mit sogenannten e-pianos gemacht. Diese Teile müssen schon im Laden beweisen, daß sie das Gefühl transportieren können.
    Deshalb steht bei mir Zuhause ein Yamaha e-piano welches exakt meinen Fingern folgt.
    Leider fehlt oft das Pitchbendrad. Aber da gibt es immer nochmöglichkeiten, die meisten Leute haben ja noch das „alte“Keyboard ungewichtet zuhause.

    Und hier etwas GANZ wichtiges: Da ich einen grossen Flügel besitze ist es mir rätselhaft, wie die Hersteller immer wieder auf die Idee kommen hier einen Vergleich herzustellen. Eine wirklich gut eingestellte und regulierte Flügeltastatur läuft wie Butter und gibt eine Dynamik wieder – da kann jeder Papplautsprecher einpacken.

    Was die Controller betrifft, würde ich mich nie mehr mit was anderem rumnärgern als Novations Automapunterstütze Controller.

  4. Profilbild
    doktorbeil

    Hallo,

    ich besitze ein VMK 161 und bin eigentlich recht zufrieden mit der Tastatur.

    Mit den Controllern bin ich auch nicht wirklich zufrieden. Was mich aber besonders stört – und das ist auch gleichzeitig meine Frage an die Runde: Ich habe oft das Problem dass die Pedal Hold nicht richtig funktioniert. Geht euch das auch so? Ich habe bereits alle 3 Anschlüsse probiert, auch diverse Pedale, aber es ist immer das gleiche Problem. Mitten im spielen wird die HOLD Funktion aufgehoben. Besonders kritisch reagiert Kontakt 4 und EASTWEST Player. Es ist fast unmöglich normal zu spielen. Andere VST`s reagieren weniger empfindlich aber grundsätzlich haben alle ein Problem.

    Das ist schade denn sonst finde ich die Tastatur recht angenehm und könnte auch mit den lieblosen Controllern leben. Ich möchte mir jedoch eine 88 Tasten Version zulegen und da greife ich wohl lieber doch zu AKAI.

    Viele Grüsse

    • Profilbild
      Alfonso

      Ich habe mich wegen der Tastatur gegen ein MPK88 und für das VMK entschieden. Außerdem haben beim getesteten AKAI immer die Buttons beim spielen mitgerasselt, was mich schon im Laden gestört hat. Allerdings bringt mich das VMKauch zur Verzweiflung. Wenn Logic 9 läuft (PLAY oder RECORD), verschluckt es gerne mal die ersten gespielten Töne und nach längerer Benutzung, stellt es seinen Dienst dann komplett ein. Sobald die DAW gestoppt ist, funktioniert es wieder einwandfrei. Außerdem springt das Expression-Pedal im unteren Bereich wild durch die Werte. Kenn das vielleicht einer ?

    • Profilbild
      JensV.

      Hallo doktorbeil,
      ich bin seit zwei Wochen Besitzer eines VMK-161 Plus Organ und hatte bislang das selbe Problem: mal funktioniert das Sustainpedal, mal nicht, egal, ob das eigene alte Einfach-Pedal vom Music Store oder das mitgelieferte Fatar PS-100 eingestöpselt ist, egal in welcher Buchse. Per Google bin ich nun hier gelandet:

      http://for.....hp?t=15492

      Zum Glück hatte ich ein passendes Netzteil hier (9V/500 mA, T=+). Seitdem das VKM am Stromnetz angeschlossen ist, habe ich kein Problem mehr! Testweise habe ich nun wiederholt einige Male ohne Netzadapter (nur mit USB) gespielt, bis wieder die Pedal-Fehlfunktion auftrat >> Netzschalter auf ON = Pedal funktioniert wieder! Nebenbei ist auch noch die Displaybeleuchtung heller…

      Bis jetzt hat’s der Netzadapter also gebracht – hoffentlich bleibt’s so…

  5. Profilbild
    Klaus Joter  

    Ein Masterkeyboard ist für mich zu allererst eine Tastatur, alles andere ist erst einmal sekundär. Und da man zwischen den beiden Klangbereichen Klavier und Synthie/Hammondsounds etc. unterscheiden muss und beide Bereiche andere Tastaturen erfordern, könnte ich nicht mit einem einzigen Masterkeyboard leben.
    Wenn ich z.B. auf meinem Flügel ein Daumenlegato (also 1 – 1 im Legato) spielen möchte, dann ist das Glückssache, aber selbst bei positivem Ausgang zu unkontrolliert. Das geht eben nur auf einer leicht- oder ungewichteten Tastatur, auf der dann aber das Klavierspielen unmöglich, bzw. zur Qual wird.
    Was für eine Tastatur ist denn nun das VMK? Die Antwort bleibt der Test schuldig.
    Desweiteren: Die größte Schwäche aller sog. simulierten Hammermechaniken ist die ungenügende Repitierfähigkeit, d.h. die Tasten kommen zu spät hoch. Wirklich sehr schnelle Triller habe ich noch auf keiner Tastatur dieses Genres hinbekommen – im Gegensatz zu meinem Flügel. Wie steht es also beim VMK damit?

    • Profilbild
      Andreas Stadelmann  AHU

      Hallo Klaus,
      die Tastatur spielt sich langsamer als ein Keyboard. Wie ich ausfühlich geschrieben habe, lassen sich bei ca. 120 BPM schon 16tl Noten nicht mehr sicher einspielen. Ich würde das VMK 188 Plus also eher einer Klaviertastatur, als einem Keyboard zu ordnen. Das ist aber für eine Mastertastatur völlig in Ordnung. Wie hier schon jemand geschrieben hat, ist es für bestimmte Produktionen also sehr von Vorteil, wenn man sich noch ein zusätzliches Keyboard oder für Drums etwas mit Pads zulegt. Allerdings muss ich sagen, dass Drumspuren, welche ich mit der VMK eingespielt habe, viel reeler klingen, als mit einem Keyboard, weil die Tasten physikalisch ja schwer sind und somit die Dynamik besser rüberkommt. Alles was schnell eingespielt werden müsste und nicht richtig ist korrigiere ich dann „bei mir“ im Cubase. Was das Spielen angeht hier mal ein paar Listungen:
      Drums normal -> gut spielbar
      Drums 16tel ab 110 BPM nur mit Quantisierung
      Orgelsounds -> gut spielbar
      Klavier/Flügel -> gut spielbar aber bei sehr schnellen Repitationen wie bei Chopin,Liszt oder Rachmaninoff würde ein Pianist auch eher etwas anderes bevorzugen ;-).
      Für mich im Studio und auch im Preis Leistungsverhältnis gesehen, ist das VKM echt in Ordnung.

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