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Test: UDG Ultimate Audio Cables – USB-Kabel

11. November 2021

USB-Kabel speziell für DJs und Produzenten!

UDG Ultimate Audio Cables

UDG Ultimate Audio Cables

Da gibt es also mal wieder etwas Neues aus dem Hause UDG Gear. Aber nicht nur neue Taschen und Flightcases in allen Variationen bringen die Niederländer nun auf den Markt, sondern diesmal auch Kabel. Ja, richtig gelesen. UDG bringt die UDG Ultimate Audio Cables an den Start. Die Kabel sind nun bereits seit rund einem Jahr erhältlich. Zeit, dass wir einmal einen Blick auf die Kabel werfen, die sich in Kabel speziell für DJs neben Kabeln von Chroma-Cables oder Oyaide einreihen.

UDG Ultimate Audio Cables USB-Kabel

UDG Ultimate Audio Cables in froher Farbenvielfalt

UDG Ultimate Audio Cables – was haben wir da?

UDG bringt hochqualitative USB-Kabel raus. Anschlusstechnisch gehen wir von USB-A auf USB-B oder alternativ auch von USB-C auf USB-B aus. Bevor wir jetzt das gesamte Alphabet durchgehen, reden wir doch lieber direkt über den Anwendungsbereich: USB-B 2.0 ist aktuell wahrscheinlich noch der verbreitetste Anschluss bei allen Arten von MIDI-Controllern – sei es für die DJ-Sparte oder auch für die Producer-Ecke. Ob Traktor Kontrol S2, MIDI-Keyboards oder Soundkarten, überall finden wir diesen Anschluss. Ständig braucht man eines dieser Kabel und für alle diejenigen, die neuere Rechner mit USB-C-Ports haben, braucht man zusätzlich dann noch Adapter. Wenn wir eines nach zwei Jahren mit einem USB-C Rechner wissen, dann dass diese wunderschönen USB-C-Adapter nur noch eine Fehlerquelle mehr sind, die man – wenn möglich – doch gerne eher vermeiden möchte. Daher finden wir es schon mal klasse, dass UDG hier auch auf USB-C setzt, jedoch gleichzeitig USB-B weiterhin im Angebot behält.

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Was verspricht der UDG mit seinen USB-Kabeln?

Nun, zunächst haben wir laut Herstellerangabe korrosionsresistente vergoldete Anschlüsse und an jeder Seite des UDG Ulitmate Cables einen Ferritkern. Dadurch soll Noise in beide Richtungen eliminiert werden. Die Ferritkerne arbeiten als Entstörungsfilter, der elektromagnetische Wellen aufhebt. Hört sich gut an, ist es auch.

Test: UDG Ultimate Audio Cables - USB-Kabel

Die vergoldeten Anschlüsse der UDG Ultimate Audio Cables

Das Einsatzgebiet der UDG Ultimate Audio Cables

Gerade in puncto Praktikabilität können die UDG Ultimate Audio Cables punkten. So haben wir zum einen verschiedene Längen (1, 1,5, 2, 3 m) zur Auswahl, mit denen eigentlich alle Wünsche abgedeckt werden sollten. Darüber hinaus gibt es die Kabel in 7 Farben. Keine Sorge, für alle, die keine Lust auf ein kunterbuntes Durcheinander haben, gibt es die UDG Ultimate Audio Cables natürlich auch in Schwarz und Weiß.

Jedoch finden wir es tatsächlich angenehm nicht nur Farbe ins Spiel zu bringen, sondern so auch über simples Colour-Coding ein wenig Ordnung auf der Bühne oder daheim zu schaffen. Dadurch können Fehler auf der Bühne schneller identifiziert werden. So muss man nicht erst fünf schwarze Kabel absuchen, bis man das Richtige gefunden hat. Das Ganze ermöglicht gerade bei komplexeren Setups ein wenig mehr Übersicht, da man auch immer für die gleichen Geräte dasselbe Kabel nehmen kann und so eine angenehmere Aufbau-Routine bekommt und das, ohne irgendwelche Sticker zu basteln, die man an die Kabel klebt und die spätestens nach dem dritten Gig wieder abgehen. Zudem ist es recht dankbar im Falle eines Kabelbruchs sofort zu wissen, dass es das „gelbe“ ist, anstatt zu Hause noch einmal alle Kabel durchtesten zu müssen.

Zudem hat jedes Kabel einen eigenen Cable-Strap, durch den man einerseits zu lange Kabel ein wenig zähmen kann, aber vor allem auch beim Transport einen Kabelsalat oder etwa einen Kabelbruch verhindern kann.

Mit dem Cable-Strap sollte es keinen Kabelsalat mehr geben.

Mit dem Cable-Strap sollte es keinen Kabelsalat mehr geben

Was uns besonders gut gefällt, ist die Möglichkeit, sämtliche Kabelausführungen auch mit einem um 90 Grad angewinkelten Anschluss zu erhalten. Ob zu Hause oder auf der Bühne, oft hat man zu wenig Platz. Gerade bei MIDI-Controllern, die oft auch USB-powered sind und keine weiteren Anschlüsse haben, kann man so Platz sparen. Außerdem verhindert der abgewinkelte Stecker gegebenenfalls auch mal das eine oder andere ungewollte Herausziehen des Kabels, gerade auf der Bühne ist das dankbar!

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Ob gerade oder abgewinkelt, alle Möglichkeiten sind vorhanden

Ob gerade oder abgewinkelt, beide Möglichkeiten sind vorhanden

Wie schlagen sich die Verbinder in der Praxis?

Die Kabel fühlen sich wertig an und die Farben gefallen uns auch gut, wir haben direkt eines der USB-C Kabel ausprobiert und das können wir euch sagen: Man braucht schon ein wenig mehr Druck als üblich, um das Kabel in den Rechner zu stecken. Dies heißt wiederum auch, dass es nicht mal eben auf der Bühne rausgezogen werden kann. Gerade, wenn man so also eine Soundkarte mit dem Rechner verbunden hat, macht sich dies bezahlt, da man auf keinen Fall möchte, dass einem diese während eines Sets verloren geht. Die UDG Ultimate Audio Cables machen den Eindruck, als dass sie nicht so schnell einen Kabelbruch erleiden werden, da sie recht stiff sind, was wir gut finden.

Dazu direkt ein Einschieber unserer Praxiserfahrung: In unserem Liveset mit Drummachines, Samplern und Synthesizern haben wir im Zentrum ein Tascam Model 24, das via USB mit unserem Rechner verbunden ist.

UDG Ultimate Audio Cables in Verwendung

UDG Ultimate Audio Cables in Verwendung

Dabei dient uns das Tascam Model 24 nicht nur als Mixer, sondern auch als Soundkarte. Durch die ganze Elektronik kommt es dazu, dass wir manchmal ziemlich unschöne Noise-Signale hören. Bei unserem Test dachten wir also, wir stellen die UDG Ultimate Audio Cables mal auf die Probe und siehe da: kein Kratzen, kein Rauschen, nur das Audiosignal, sauber und so wie wir es haben wollen. Sehr schön, so zeigen die Ferritkerne also ihre Wirkung.

UDG Ultimate Audio Cables Ferritkerne

An jeder Seite ein Ferritkern, so bringen die UDG Ultimate Audio Cables einen ordentlichen Mehrwert

Der Cable-Strap ist bei uns herzlichst willkommen, da wir unsere Kabel sonst generell auch mit Velcro-Straps ausstatten, um es ein wenig ordentlicher zu halten, Kabelsalat zu vermeiden und die Kabel sicher zu transportieren.

Tatsächlich haben wir bei USB-B Kabeln meist „gespart“, das will heißen, dass wir meist die Kabel verwendet haben, die mit den Geräten geliefert worden sind. Diese sind mal mehr und mal weniger qualitativ. Wir wissen jetzt jedoch, wo wir in Zukunft solche Kabel kaufen werden.

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Fazit

Die UDG Ultimate Audio Cables sind zwar etwas Neues für einen Hersteller von Trolleys, Backpacks und Flightcases, jedoch konnten diese uns absolut überzeugen. Wertig und gut verarbeitet mit ein paar netten Vorzügen wie angewinkelten Anschlüssen und Cable-Straps gibt es die Kabel in allen Formen, Anschlüssen und Farben. Natürlich wurde hier nicht das Kabel neu erfunden und natürlich gibt es schon Kabel in allen Formen und Farben wie beispielsweise die Chroma Cables von DJ Techtools, jedoch müssen sich die UDG Ultimate Audio Cables hiervor nicht verstecken. Zudem liegen die UDG Kabel preislich ein wenig unter den bunten Kabeln von DJ Techtools. Achso, natürlich müssen wir noch den Preis erwähnen: Bei einem USB-C Kabel mit 1,5 m Länge liegen wir bei 13,90 Euro. Bei einem USB-A Kabel mit 1 m Länge bei 9,90 Euro – egal ob mit angewinkeltem Stecker oder nicht. Also unserer Meinung nach eine völlig faire Bepreisung!

Plus

  • USB-C und USB-B
  • Ferritkern an jedem Ende
  • gute Qualität mit vergoldeten Anschlüssen
  • Cable-Strap

Preis

  • von 9,90 Euro bis 14,90 Euro
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Forum
  1. Profilbild
    MonsDuvall  

    Ferritkerne sollen doch Abstrahlung nach Außen verhindern und nicht vor Störungen von Aussen schützen und hätten damit absolut keinen Einfluss auf USB-Noise?

    • Profilbild
      gaffer  AHU

      Würde also helfen, wenn du die anderen auch ersetzt. Dann käme von denen keine Einstrahlung in dein wichtigstes Kabel.

      Ganz nebenbei. Es gibt kaum einen Bereich, in dem so unterirdischer Mist wie bei (USB) Kabeln verkauft wird. Da gibt es keinerlei Kontrolle. Geht die externe Festplatte, der Drucker, ist alles ok.

    • Profilbild
      Filterspiel  AHU

      Ein schlechtes USB-Kabel hat bei meinem Samson Meteor für fiese Hintergrundgeräusche gesorgt, erst eins mit den Ferrit Filtern hat das Gerät brauchbar gemacht. Das hat eine Weile gedauert, weil wer denkt denn an sowas?

  2. Profilbild
    susuexp

    Super, das der nicht signalführende Schirm vergoldet wurde. Nicht jeder Hersteller kennzeichnet sein Schlangenöl so deutlich.

      • Profilbild
        susuexp

        Ja, aber das Minimum an Korrosion, das an einem USB Stecker zu erwarten ist wird auch nach Jahren der Funktionsfähigkeit keinen Abbruch tun. Der einzige Grund sich da Sorgen zu machen wäre, wenn es um die Leitfähigkeit ginge (und eigentlich auch nur bei analogen Signalträgern – bei digitalen Signalen gibt es eigentlich nur „geht“ und „geht nicht“. Aber es ist eben der Schirm vergoldet, über den gar keine Übertragung stattfindet. Da ist schon der theoretische Nutzen gleich 0. Ob ein vergoldeter Klinkenstecker einen praktischen Nutzen hat ist ja auch schon fragwürdig, aber da sind die vergoldeten Teile immerhin tatsächlich Kontakte über die das Signal weiterfließt. Bei USB stellt der Mantel keinen Kontakt her.

  3. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Ich hätte mir wirkllich gerne eines gekauft für mein Scarlett 8i6 I-Face, aber es fehlen noch weitere Anschlüsse. Das I-Face hat einen kleinen ovalen USB (Sorry das mir die passenden Fachbezeichnungen fehlen) zu einem „normalen“ USB ( denke B). Hier gibt es aber nur den sechskanntigen USB. Dieser wäre am MIDI-Key, aber das Interface wäre hier wichtiger für eine gute Übertragung.

    • Profilbild
      Equilibrium

      Ja, ist mir auch aufgefallen. USB C (oval) zu USB A (standard), wie bei vielen aktuellen Interfaces benötigt, fehlt komplett. Gibt nur USB C zu USB B.

  4. Profilbild
    Hein Schlau  AHU

    Ich würde mich eher nicht so darüber freuen, das man „ein wenig mehr Druck als üblich braucht, um das Kabel in den Rechner zu stecken“. Die USB-Anschlüsse sind nämlich oft lausig mit dem Gehäuse verbunden, sitzen auf eigenen Platinen und bei Laptops oft gleich auf dem Mainboard.
    Irgendwann sind die dann im Eimer.

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