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Denon DJ Media Player, DJ-Mixer und standalone Systeme – die Marktübersicht

Die aktuellen Denon DJ Produkte auf einen Blick

18. Januar 2024
Denon DJ Media Player, DJ-Mixer und Standalone Systeme - die Marktübersicht

Denon DJ Media Player, DJ-Mixer und standalone Systeme – die Marktübersicht

Denon DJ – wahrscheinlich die Marke auf dem hartumworbenen DJ-Markt, die sich in den letzten Jahren durch konsequente Updates und durchdachte Hardware eine immer größer werdende Fangemeinde aufbauen konnte. Was ist eigentlich momentan bei dem Hersteller alles erhältlich? Wir geben euch einen Überblick.

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Zur Geschichte der Marke

Alles begann mit Numark. Und Stanton. Also eigentlich nicht Stanton. Aber mit Denon. Und der D&M Holdings Inc. Und es endete Stand heute in der inMusic Brands. Unverständlich? Also von vorne: 1910 wurde in Japan Denon gegründet als Hersteller von HiFi- und Consumer-Audioprodukten. Denon DJ als Brand von Denon wurde im Jahr 1992 gegründet. 2002 folgte der Zusammenschluss von Denon mit Marantz zur D&M Holdings Inc. – eine Company, die mit Brands wie ein Denon, Marantz, McIntosh, Boston Acoustics, Snell, Escient, Denon DJ, Calrec, D&M Professional und D&M Premium Sound Solutions mehr Brands hielt als nur Denon und Marantz selbst.

Ebenfalls im Jahr 1992 wurde das Unternehmen Numark Electronics zum Verkauf angeboten. Jack O’Donnell war zu dem Zeitpunkt in führender Position bei der Firma Stanton Magnetics tätig und empfahl, Numark Electronics zu kaufen. Da man im Hause Stanton kein Interesse zeigte, verließ Jack O’Donnell Stanton und kaufte Numark Electronics.

Der Rest ist Geschichte und heute ist Jack O’Donnell Gründer, Eigentümer und Geschäftsführer von inMusic, jenem Unternehmen, zu dem heute Denon DJ, Denon Professional, Marantz Professional, Alesis, AKAI, Rane, M-Audio oder ION-Audio, Mixmeister oder natürlich auch Numark gehören.

Denon DJ, Denon Professional und Marantz Professional kamen im Jahr 2014 zu inMusic dazu, als die D&M Holdings Inc. die „Professional“-Marken verkaufte. Im Jahr 2005 war bereits AKAI gekauft worden, 2016 folgte der Zukauf der Rane Corporation mit Rane DJ und Rane Professional.

Aus dem Hause inMusic Brands heraus hat sich Denon DJ in den vergangen Jahren nach einiger Zeit der eher stilleren Teilhabe am Markt ganz massiv zu einem Konkurrenten von Pioneer DJ entwickelt und ist in den Markt der DJ-Player zurückgekehrt. Ein Bereich, der früher bereits ein Markt war, in dem Denon DJ aktiv war, man erinnere sich an Denon DN-S2900 oder DN-SC3900. Leider hatte der Hersteller damals den Anschluss verpasst, Pioneer DJ ist mit Vollgas vorbeigezogen.

Zwischen 2021 und 2018 war es recht still um den Brand, einzig die Controller MCX8000 und MC7000 wären zu nennen, aber im Bereich von DJ-Playern und Mixern gab es keine großen Neuheiten.

Das Comeback?

Massiv in den Markt zurückgekommen ist der Hersteller dann mit dem SC-5000 Prime neben dem X1800 Prime Mixer. Massiv, denn der SC-5000 Prime kam mit großem Touch-Display, Double-Layer-Funktionalität und Performance-Pads, um nur drei der Features zu nennen, die Pioneer DJ zu dem Zeitpunkt selbst mit dem ein Jahr später releastem CDJ-2000NXS2 gar nicht oder nicht im entfernt gleichen Funktionsumfang bieten konnte. #ChangeYourRider war die Kampagne damals von Denon DJ und es sollte der Beginn sein von einigen Produkt-Releases, die Denon DJ mit Schwung wieder auf die Karte im DJ-Business befördert hat.

Wie nennt man die neuen Player eigentlich? Pioneer DJ hat eigentlich mit den CDJs den Namen geprägt, am Ende waren es CD-Player für DJs oder halt einfach „CDJs“. Aber die Denon DJ Player sind halt keine CDJs und CD-Player sind sie ebenso wenig  noch wie die neuen CDJ-3000 von Pioneer DJ. CD-Laufwerke gehören im DJ-Bereich der Vergangenheit an und so heißen die neuen Geräte? Nennen wir sie DJ-Media-Player.

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Denon DJ SC6000 Prime / Denon DJ SC6000M Prime

Denon DJ SC6000 Prime

Für alle Situationen geeignet.

Nun hatte Denon DJ mit den beiden SC5000-Modellen in 2017 und 2018 schon ordentlich vorgelegt, schon 2020 erschien ein Nachfolger, der Denon DJ SC6000 Prime. Zielsetzung? Erwachsener. Und ein größeres Display. Ja wieso eigentlich nicht, ist ja nicht so, als hätte das Display vom SC5000 schon ordentlich Eindruck gemacht. Tatsächlich springt Denon DJ mit dem SC6000 Prime von 7-Zoll auf 10-Zoll hinsichtlich des Displays. Das ist massiv und damit das größte Touch-Display, das je in einem Media-Player verbaut worden ist (ja, abgesehen von CDJ-TOUR1, aber ich sagte „in“!).

Nun, aber nicht bei Display wurde ein Update gemacht, auch hinsichtlich von Funktionen und Optik wurde viel verbessert. Rein optisch ist der SC6000 gegenüber dem 5000er sehr viel erwachsener geworden. Weniger bunt, weniger LED, weniger Bling Bling. Primär die LED-Effekte an Tasten und Jog-Wheel sind deutlich minimiert worden, weg vom „Numark-Look“ (sorry, aber so ist es), hin zu einem Gerät mit wirklich professionellem Anspruch. Die Bedienfunktionen sind auf den ersten Blick gleich geblieben, einiges aber ist unter der Haube passiert.

Denon DJ SC6000 Prime
Denon DJ SC6000 Prime
Kundenbewertung:
(22)

Das betrifft zum einen das Jog-Wheel, das komplett überarbeitet wurde. Auch das Thema Streaming ist nun integriert und kann dank eingebauter WiFi-Möglichkeit direkt auf das Gerät „gesendet“ werden.

Die beiden Layer sind erhalten geblieben und unter der mitlaufenden Wellenform werden nun beide kompletten Wellenformen angezeigt. Deutlich verbessert hat man auch die Playlisten/Tracklisten, insgesamt den Browser mitsamt der Filter- und Suchfunktion.

Die Media Player – lieber motorisiert oder doch eher klassisch?

Auch vom SC6000 Prime gibt eine Version mit einem motorisiertem „Jog-Wheel“ aka Plattenteller, den SC6000M Prime.

Preis: 1.579,- Euro  für den SC6000, 1.595,- Euro für den SC6000M Prime
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Denon SC6000 Prime und hier des SC6000M Prime

Denon DJ X1850 Prime

Denon DJ X1850

Denon DJ X1850

Zusammen mit dem SC5000 Prime kam der X1800 Prime auf dem Markt, der 2020 durch den X1850 Prime ersetzt wurde. Der X ist ein 4-Kanal DJ-Mixer mit Anspruch an Club-Qualitäten mit zwei Effektsektionen, USB-Interface und vielen Einstellmöglichkeiten, die man personalisieren kann. Ein großer Touch-Strip kann für die Effektsteuerung genutzt werden und während einige Settings auf der Oberfläche eingestellt werden können, bietet das Menü wirklich viel an Modifikationen. Hier hat Denon DJ gute Arbeit geleistet, dennoch sticht der Mixer nicht unbedingt hervor und bleibt damit hinter Pioneer DJ und Allen & Heath zurück.

Denon DJ X1850 Prime
Denon DJ X1850 Prime
Kundenbewertung:
(14)

Preis: 1.329,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht zum Denon DJ X1850 Prime

Denon DJ Prime Go

Denon DJ Prime Go

Denon DJ Prime Go

Mobile Spaßmaschine mit professionellem Anspruch, so begann unser Test zum Prime Go. Für wen genau der Prime Go, das standalone DJ-System mit internem Akku, entwickelt wurde, ist noch ein wenig unklar, ein „Sehr gut“ konnte der DJ-Controller im Test aber erobern. Tatsache, der Controller hat mit kleinen Einbußen ohne Frage einen professionellen Anspruch und liefert dafür auch die Funktionen und ist zudem natürlich das perfekte Pendant zu akkubetriebenen Soundsystemen.
Aber vielleicht auch nicht nur das, denn standalone kann der Prime Go dank großem Display ziemlich gut.

Denon DJ Prime GO
Denon DJ Prime GO
Kundenbewertung:
(33)

Preis: 1.099,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht des Denon DJ Prime Go

Denon DJ SC Live 2

Denon DJ Media Player, DJ-Mixer und Standalone Systeme - die Marktübersicht

Das standalone System für Anfänger?

Als wir den Denon DJ SC Live 2 testen durften, hat es uns schon ein wenig aus den Socken gehauen. Für uns das ideale Starterset, was man sich vorstellen kann. Wieso? Vernüftige Abmessungen lassen Platz zum Arbeiten, verbaute Boxen sparen vorerst zusätzliche Kosten, ein großer angewinkelter Screen machen das Mixen angenehm, Effekte haben wir zu genüge und vier Performance-Pads sind für den Anfang doch eigentlich auch genug. Ob als standalone DJ System oder als Controller für Software wie Serato DJ Pro, alles geht. Wer zudem noch keine große Musiksammlung sein Eigen nennen kann, kann hier auf Streaming-Dienste zurückgreifen. Unter anderem Amazon Music Unlimited, was wiederum bedeutet, hochauflösende Audioqualität zum geringen Preis. Feststeht, dass wer mit dem Auflegen anfangen möchte und einen Denon DJ SC Live 2 kauft, vorerst nur ein Kopfhörerpaar benötigt und schon kann es losgehen.

Denon DJ SC Live 2
Denon DJ SC Live 2
Kundenbewertung:
(8)

Preis: 999,- Euro
Hier findet ihr den gesamten Testbericht zum Denon DJ Live 2.

Denon DJ SC Live 4

Denon DJ SC Live 4 von oben

Wieso nur zwei Kanäle, wenn es auch gleich vier sein können?

Der Denon DJ SC Live 4 ist als großer Bruder des SC Live 2 zu sehen. Statt zwei Kanälen bekommen wir vier und das macht einen großen Unterschied. Im Kern haben wir aber natürlich immer noch ein standalone DJ-System mit eingebauten Lautsprechern, guter Software in Engine DJ OS und im direkten Vergleich noch ein paar Anschlüsse mehr. Main-Out in XLR und Cinch, AUX In via Cinch und Booth mit einem 6,5 mm Klinkenanschluss. Der Aufpreis für die Unterschiede liegt gerade mal bei 178,- Euro, was wir genau wie die generelle Preispolitik dieser beiden Geräte absolut fair finden. Wer also weiß, dass er definitiv mehr als zwei Kanäle einsetzen möchte, hat hier einen Spitzenkandidaten gefunden.

Denon DJ SC Live 4
Denon DJ SC Live 4
Kundenbewertung:
(58)

Preis: 1.178,- Euro
Hier geht es zum ausführlichen Testbericht.

Denon DJ Prime 4+

Denon DJ Media Player, DJ-Mixer und Standalone Systeme - die Marktübersicht

Prime 4+ – für jede Bühne passend

Erfolgreich konnte der Denon DJ Prime 4+ an das Vorgängermodell anknüpfen. Das überholte Design wirkt etwas gesetzter und passt gut zu dem Gerät. Wahrscheinlich ist es einfach zu beschreiben, was das standalone DJ-System nicht kann: Brötchen backen und die Kinder von der Schule holen, ach ja und drehen tut sich hier zumindest nichts motorisiert. Abseits davon dürften keine Wünsche überbleiben: 4-Kanäle, Anschlüsse in allen gängigen Formaten: Cinch, 6,5 mm Klinke für die Booth, XLR für den Master und ein zweites Paar an XLR-Anschlüssen für den Zone-Out, mit dem unabhängig vom Master ein anderer Sound auf eine zweite Anlage gegeben werden kann. Sämtliche gängige Streaming-Dienste, die in irgendeiner Art im DJ-Kosmos eine Integration bereitstellen, können über das Touchdisplay abgerufen werden. Effekte ohne Ende ob Sweep FX, Beat FX oder seit einem der letzten Updates auch Touch FX über das 10“ Zoll große Display alles dabei. Zusätzlich kann neben einer SD-Karte, einer Vielzahl an USB-Sticks auch eine SATA 2,5“ Zoll Festplatte ins Gerät gebaut werden. Externe Audioquellen wie Plattenspieler und Media Player lassen sich über Cinch verbinden und wer lieber mal wieder mit Serato DJ Pro spielen möchte, der kann dies hier natürlich auch ohne Probleme tun. Damit können auch Stems kontrolliert werden, diese können aber mit dem Flaggschiffmodell auch im Standalone Modus gesteuert werden.

Denon DJ Prime 4+
Denon DJ Prime 4+
Kundenbewertung:
(14)

Preis: 2.329,- Euro
Den ganzen Testbericht für den Denon DJ Prime 4+ findet ihr hier.

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Forum
  1. Profilbild
    DJ Ronny

    Danke für den Artikel. Denon hatte schon immer sehr gute Geräte, meine persönliche Erfahrung.

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