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Test: Ultrasone, Signature, DJ-Kopfhörer


Handling und Sound

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Da ich erst mal unterwegs bin, das 3,5 mm Kabel dran geschraubt und ab ins iPhone. Der Kopfhörerstecker ist dabei ein um 90° abgewinkeltes Exemplar aus Aluminium-Druckguss. Sehr edel und wirkt wirklich unzerstörbar. Leider befinden sich an Kabelfernbedienung keine Lauter-Leiser-Tasten, um die Lautstärke direkt zu regeln – das wäre noch ein Feature, was mir persönlich gut gefallen würde.

Die Stereoeffekte sind wirklich sehr gut dargestellt und man merkt plötzlich, dass der Mann am Studiomischpult (oder PC) sich Gedanken über die Verteilung der Kanäle gemacht hat. Die Wiedergabe ist entspannt und ohne einen bestimmten Frequenzbereich in den Vordergrund zu stellen. Der Bass hat eine enorme Präsenz, „überschwemmt“ aber nicht den Rest, so dass man gerade die unteren Frequenzen noch gut heraushören und anpassen kann. Die Impedanz liegt bei 32 Ohm und der Kennschalldruck bei 115 dB, Werte, die auch bei schwachen Kopfhörerverstärkern oder mobilen Geräten sehr gute Lautstärken ermöglichen. Zur Maximalbelastbarkeit habe ich keine Werte finden können, aber um es mit Rolls-Royce zu sagen: Leistung absolut ausreichend. Sogar taub fühlt man noch den Punch vom Bass, sobald man etwas aufdreht.

Eigentlich ist die Soundqualität zum Auflegen fast zu gut, das alte Sprichwort von den Perlen vor die Säue kommt einem in den Kopf. Aus musikalischer Sicht spricht also nichts gegen den Ultrasone als DJ-Kopfhörer. Die Abschirmung ist sehr gut, auch von lauten Monitoren hört man nicht sehr viel, sobald man ihn über beide Ohren zieht. Der Ultrasone ist sicherlich nicht der zierlichste Kopfhörer, der jemals gebaut wurde, dennoch macht er beim Auflegen eine gute Figur. Also gilt auch beim Handling „Thumbs up“!

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Übrigens funktioniert das Mikrofon vom 3,5 mm Kabel sehr gut, nach Feedback meines Gesprächspartners war die Sprachqualität gut und ohne Fremdgeräusche. Trotz der guten Abdämpfung der Außengeräusche war das Telefonieren erstaunlicherweise auch sehr angenehm; man hatte nicht das Gefühl, der Kopf stecke in einem Wattebausch.

Technisches

Der Frequenzgang ist mit 5-32.000 Hz angegeben, also Werte, die vom U-Boot Sonar bis zur Fledermaus alles abdecken. Die Besonderheit von Ultrasone, die patentierte S-Logic PLUS Technologie mit dezentral angebrachten Schallwandler, die für einen besonderen Stereoeffekt sorgen sollen, sind hier natürlich auch eingebaut. Und ich muss sagen, es hat mich überzeugt. Gerade im direkten Vergleich mit guten „konventionellen“ Kopfhörern fällt die deutlich bessere Stereoabbildung auf. Im Vergleich zu nicht so guten Kopfhörern ist es dann ein Unterschied wie Tag und Nacht. Eine weitere Besonderheit ist die magnetische Abschirmung der verbauten 50 mm Mylar Schallwandler. Die MU-Metall Abschirmung reduziert die elektromagnetische Strahlungen bis zu 98%.

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Fazit

Ein Allrounder ist der Ultrasone Signature allemal. Wer nicht nur einen DJ-Kopfhörer sucht, sondern auch einen Kopfhörer, mit dem man seine Lieblingsmusik hören möchte und/oder sie vielleicht auch gleich produzieren will, kann bei dem Ultrasone bedenkenlos zu greifen. Der Signature hat definitiv einige Argumente auf seiner Seite, die ihn von vielen anderen DJ-Kopfhörern unterscheiden. Wer das nötige Budget hat, sollte auf jeden Fall mal Probe hören!

Plus

  • sehr guter ausgewogener Klang
  • außerordentliche Stereo Ortbarkeit
  • austauschbares Kabel vorhanden
  • edle Transporthülle mitgeliefert
  • Tragekomfort

Minus

  • Preis

Preis

  • Straßenpreis: 799,- Euro
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