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Test: Waves Platinum Native Bundle Teil 2


Plugins satt /Teil 2

DeEsser
Auch Waves hat einen DeEsser im Gepäck.

Der Waves DeEsser

Der Waves DeEsser

Von den Optionen her zeigt sich der DeEsser recht aufgeräumt und zweckmäßig. Eingestellt werden können die Center-Frequenz des Sidechain-Filters, die Art des Filters, der Threshold und ob das Plug-in im Split- oder Wideband-Modus gefahren werden soll. Über die beiden „Knöpfe“ bei „Monitor“ kann man den Sidechain separat vorhören, um die wirkungsvollste Center-Frequenz für das Filter zu finden. Threshold und Frequenz sollten selbsterklärend sein. Unter Sidechain kann man die Art des Filters einstellen. Zur Verfügung stehen „Hi-Pass“ und „Band-Pass“. „Split“ und „Wideband“ finden wir unter Audio. Ist das Plug-in auf Wideband geschaltet, wird bei auftretenden Zisch- und S-Lauten das gesamte Frequenz-Spektrum gedämpft. Mit Split greift die Dämpfung nur auf das zischelnde Band.
Klanglich spielt der Waves DeEsser vorne mit. Er reduziert Zischlaute wirkungsvoll und ruiniert den Klang dabei zu keiner Zeit. Bei den von mir getesteten Vocals gefiel mir allerdings der SPL-DeEsser etwas besser, er ist unauffälliger als der Waves DeEsser. Da aber Stimmen stark differieren, sollte für jede Stimme der ideale DeEsser gefunden werden.

Renaissance DeEsser
Auch die Renaissance-Linie bietet einen eigenen DeEsser an.

Renaissance DeEsser

Renaissance DeEsser

Die Parameter sind nahezu identisch mit dem anderen Waves DeEsser. Hier kommt noch der Parameter „Range“ hinzu. Hier kann die Stärke der Absenkung bestimmt werden: bis 48 dB Absenkung sind möglich. Somit sind deutlich subtilere und filigrane Eingriffe in das Audio-Material möglich als bei obigem Kollegen. Die Filter-Frequenz lässt sich von 2 bis 18 kHz einstellen. Als Filter-Typen stehen ebenfalls nur Hi-Pass und Band-Pass zu Verfügung.
Klanglich ist der Renaissance DeEsser am Waves DeEsser sehr stark dran. Er klingt allerdings deutlich unauffälliger. Trotzdem konnte mich im Direktvergleich der Konkurrent SPL mehr überzeugen.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Doc

    Ihr solltet vielleicht euer Punktesystem überarbeiten.
    Zwischen 2 = ungenügend, und 3 = gut.
    Sollte befriedigend rein, und dabei gleich die Skala bis 6 erweitern….

    Weil mehr als ein befriedigend kann ich Algorithmen, die teilweise zwischen 5 und 10 Jahre alt sind, nicht abgewinnen.

    Vom WUP und sonstigen lustigen Geldvermehrungsideen abgesehen, hat sich bei diesen PlugIns, die letzten Jahre nicht viel getan.

    Da hat die Konkurrenz mächtig nachgezogen und Waves teilweise überholt.

    Ich glaube der Tester sieht das ähnlich.. ;)

  2. Profilbild
    4damind

    Die Mühe das ganze Bundle durchzunehmen sollte man eigentlich mit einem Bienchen oder einem Freibier oder was auch immer belohnen ;)

    Die meisten Plug-ins aus dem Platinum haben sicherlich heute etwas den Reiz verloren. Es gibt einfach bessere Alternativen. Verwundert jetzt auch nicht so sonderlich, immerhin sind die Wave Plug-ins ja doch schon etwas betagt.

    Das soll aber nicht heissen das die Sachen keiner mehr nutzt. Wenn man sich mit Produzenten unterhält oder einfach mal guckt was bekannte Größen der Branche so nutzen, taucht da schön öfter mal ein älteres Waves Plug-in auf. Der Renaissance Compressor ist sicherlich nur einer dieser Vertreter. MaxxBass hat ebenfalls noch viele Freunde, scheint bei einigen sogar beim Mastern genutzt zu werden.
    Ein paar der Plug-ins wie der Doubler dürften aber auch heute noch wenig Konkurrenz haben. Andere wie das Supertap haben zwar Nachahmer (PSP) die aber nicht mit der guten Bedienung mithalten können.

    Wie auch immer… Das komplette Bundle muss man sich sicherlich heute nicht mehr antun, auch wenn einzelne Plug-ins durchaus noch ihre Berechtigung haben. Teilweise findet man einige der Plug-ins ja auch in anderen Waves Bundles wie dem Musician2 oder kann sie einzeln kaufen (aber bitte nicht direkt bei Waves, da zahlt man Apothekerpreise). Bei Waves sollte man halt genau gucken, dass man nicht zuviel Luft mitkauft ;)

    Btw… WUP… Einige scheinen etwas den Blick zu sehr eingeschränkt zu haben was Versionsupdates auch bei anderen Herstellern angeht. Eine Art Updateplan oder sogar der zeitlich beschränkte Kauf der Lizenz (siehe Kaspersky) ist durchaus nichts ungewöhnliches.
    Ob der Hersteller Minor Updates kostenfrei macht oder Majorupdates sich bezahlen lässt oder ober er sich gleich einen Beitrag für 1 Jahr Updates bezahlen lässt, ist im Grunde jetzt nicht so unterschiedlich, lediglich eine andere Betrachtungsweise.

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Test: Waves Platinum Native Bundle Teil 2

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