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Test: Zoom, G2R Richie Kotzen Signature, Effektpedal

17. Februar 2010

Zoom G2R

Mein Gott, wenn der wüsste … Weiß er wahrscheinlich auch, ändert aber nichts an der Tatsache, dass der US-Amerikaner mit dem hierzulande unglücklich klingenden Nachnamen alles andere als ein konventioneller Gitarrist ist. Schon mit seinem Debut-Soloalbum „Richie Kotzen“, das 1989 auf dem legendären Shrapnel-Label erschien, zeigte Kotzen seine außergewöhnlichen Fähigkeiten am Instrument und bei der Komposition. Produziert wurde dieses Album im übrigen von keinem Geringeren als Gitarren-Shred-Legende Jason Becker.

Mittlerweile hat Mr. Kotzen über 20 Alben produziert, ist u.a. auf Aufnahmen von Mr. Big, Poison, T.M. Stevens und Greg Howe mit am Start und hat mit dem G2R Richie Kotzen Signature der japanischen Effektschmiede Zoom einen Effektprozessor auf den Leib geschneidert bekommen.

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-- Das Zoom Richie Kotzen G2R Effektpedal --

— Das Zoom Richie Kotzen G2R Effektpedal —

Aufbau/Features

Mit einem Gewicht von rund 700 Gramm und den Abmessungen von 162x156x62mm (BxTxH) darf das ZOOM G2R in seinem soliden Metallgehäuse schon zu den robusteren Bodentretern seiner Art gezählt werden. Gummifüße auf der Unterseite des Gerätes sorgen zudem für sicheren Stand auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

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Der Blick auf die Oberseite mit seinen Bedienelementen zeigt als erstes den MODULE-SELECT-Button. Dieser dient quasi als Schaltzentrale zur Auswahl des Grundsounds und der gewünschten Effekte. Es stehen die gängigsten Typen zur Verfügung wie z.B. WahWah, Tremolo, Delay-, Reverb– und Chorus-Effekte. Eine per Knopf anwählbare Sektion mit dem Namen DRIVE dient zur Auswahl der Verzerrer- bzw. Verstärkermodelle. Unter ihnen finden sich Namen wie MS Crunch, Guv’nor oder BG Crunch, deren Namen schon auf die berühmten britischen bzw. amerikanischen Vorbilder schließen lassen. Hat man dann das Verstärkermodell ausgewählt und den Gain entsprechend hochgeregelt, hilft die ZOOM Noisereduction gegen lästiges Rauschen und Brummen in Spielpausen. Die Funktion erscheint im G2R sehr nützlich, denn das Grundrauschen des Gerätes gerade im Distortion-Betrieb bedarf schon einer Besänftigung.

Drei weitere Endlos-Drehregler dienen zur Justierung der unterschiedlichsten Parameter, sei es nun der Level des Delays, der Grad der Verzerrung bei Anwahl des DRIVE-Moduls oder die Einstellungen der Lautstärke der einzelnen Patches. Von denen gibt es im G2R achtzig Stück, vierzig von Mr. Kotzen selber angefertigte, sowie vierzig weitere zur Abspeicherung von Eigenkreationen. Ebenso dienen diese drei Endlos-Buttons zur Auswahl und Bearbeitung der integrierten Drumpatterns, von denen das Gerät ebenfalls vierzig Stück zum Jammen bereit hält. Die Patterns beinhalten die gängigsten Stilistiken wie Shuffle, Metal, Funk, HipHop, Latin, Blues und Jazz und lassen sich in ihrer Geschwindigkeit frei bestimmen.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    scholze

    Bist Du sicher, dass es sich um eine Mono-Signalführung handelt?
    Die Schwestermodelle G2.1u und A2 haben meines Wissens einen Stereo-Output…?

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