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Top News: Zoom LiveTrak L-12, Digital-Mischpult & Mehrspurrecorder

3. August 2017

Mischen, aufnehmen + 5 Monitormixe

Zoom LiveTrak L-12 ist eine Rechner-unabhängige Lösung für digitales Mischen und Aufnehmen. Der 12-kanalige Digitalmixer ist dabei besonders auf Live-Einsatz und Session-Recording zugeschnitten.

Zoom LiveTrak L-12 kombiniert einen Mischer mit 8 Mono/Mic- sowie zwei Stereo-Eingängen mit einem Digital-Recorder, der auf SD/SDHC/SDHX-Karten (bis 512 GB Größe) 12 Spuren aufzeichnen kann. Alternativ ist auch die Aufnahme an einem Rechner via USB möglich. Zusätzlich lassen sich 5 individuelle Kopfhörer-Monitormischungen erzeugen, die über separate Phones-Ausgänge ausgegeben werden.

Die Monokanäle sind jeweils mit einem Mikrofonvorverstärker, einem 3-Band EQ mit semiparametrischen Mitten, einem Low Cut-Filter und einem 1-Knopf-Kompressor sowie 16 mm Fader samt LED-Kette und Mute-Schalter ausgestattet. Über Select wird der Kanal den Bedienelementen des Channel Strips, womit sich EQ, Panorama, Filter und Effekt-Send direkt einstellen lassen. Die Monokanäle können Klinken- und XLR-Kabel angeschlossen werden, Kanal 1 und 2 verfügen über Hi-Z Eingänge für Instrumente. Für Kondensatormikrophone ist eine 48 V Phantomspeisung vorhanden, die für je vier Kanäle schaltbar ist.
Die Stereokanäle sind fast gleich ausgerüstet, hier entfallen nur Mic-Amp und Kompressor, dafür können sie auch als USB-Return-Wege genutzt werden.

Für den Effektweg kann einer von 16 internen Effekten gewählt werden, wobei verschiedenen Hall- und Delay-Algorithmen zur Verfügung stehen, die mit zwei Parametern editiert werden können.

Die Einzelspuraufnahmen erfolgen in 24 Bit/96 kHz (WAV). Das Erstellen von Overdubs und eine nachträgliche Mischung im LiveTrak L-12 ist ebenso möglich, wie der Export an eine DAW. Jeder Kanalzug hat eine eigene Rec/Play-Taste. Die Bedienung des Recorders erfolgt über ein LC-Display und separaten Steuertasten. Auch ein automatischer Aufnahmestart (ab einem bestimmten Pegel) ist vorgesehen.
LiveTrak L-12 kann auch als USB-Audiointerface (48 oder 44.1 kHz) mit 14 Eingängen und vier Ausgängen für einen Rechner genutzt werden.

Besonders für Live-Gigs interessant ist die Möglichkeit neun unterschiedliche Szenen abspeichern zu können. Das eingebaute Talkback-Mikrophon dient zur Kommunikation zwischen Tontechniker und Musiker und kann auch zur Aufzeichnung, z.B. von Kommentaren, genutzt werden. Als Einspielhilfe ist sogar ein programmierbares Metronom zur Verfügung.

Zoom LiveTrak L-12 soll ab September erhältlich sein.

Preis

  • 599,- €
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Bei 600 Euro tritt die Kongurrenz von Tascam aus dem Hintergrund auf und fegt den Zoom an die Wand? Das hängt ganz von der persönlichen Arbeitsweise ab.

  2. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Das Ding ist der Oberhammer!
    12+2 Spuren + Stereospuren bei 24bit/48kHz machen das Gerät auch für das Filmton-Recording interessant. Es fehlt dazu nur noch eine Stromversorgung via Batterie und eine Tasche/Case.
    Zum ersten beschnuppern gibt es das Handbuch auch schon als pdf.
    Ich freu mich drauf!

    • Profilbild
      VaBanque

      Für Filmton am Set finde ich ein Detail leider ziemlich kritisch:
      Die Phantomspeisung ist nur für jeweils 4 Spuren gleichzeitig zu- bzw. abschaltbar (zudem nur 1-4 und 5-8, jedoch nicht 9/10 noch 11/12). Das ist für sich genommen schon irgendwie blöd, weil es einen dazu zwingt, die Eingänge nach Mikrofon-Typen zu gruppieren. Also zum Beispiel die kabelgebundene Angel (mit P48) auf Kanal 1-2 (für MS-Stereo) und die Funkstrecken (keine P48) auf Kanal 5-8. Spätestens bei der fünften Funkstrecke wird’s dann schon schwierig…
      Außerdem wird der Status der Phantomspeisung pro Kanalblock nur von je einer winzigen LED angezeigt, die ich garantiert mal übersehe, wenn es um das schnelle Setup eines einzelnen Kanals geht.
      Das ist eine unnötige Fehlerquelle und es besteht leider die Gefahr, sich bei versehentlich (noch) eingeschalteter Phantomspeisung teure Funkempfänger zu grillen.
      Für mich daher trotz des kompakten Formats usw. KEIN geeignetes Filmset-Gerät.

  3. Profilbild
    TB303

    Werden die EQs der einzelnen Kanäle am USB Port bzw an die interne Recordingeinheit „weitergereicht“ ?

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