
HALion Sonic
Seit einiger Zeit bringt die Firma Uberschall neben den gewohnten Samples und Sounds verschiedenster Musikrichtungen auch immer wieder neues...
Schon die Ankündigung von AKAIs neuem Controller sorgte für einige Aufregung in der Ableton LIVE Fangemeinde, als die ersten Bilder und Videos von der letzten NAMM Show im Internet zu sehen waren. Endlich ein würdiger Controller, der den Anforderungen an das spezielle LIVE-Konzept gerecht wird?
In enger Zusammenarbeit zwischen AKAI und Ableton wurde der 43 mal 33 Zentimeter kompakte Controller konzipiert und arbeitet ohne weiteres Zutun problemlos mit LIVE ab der Version 7.0.16 in der mitgelieferten APC Edition.
Der erste Eindruck nach dem Auspacken entspricht meinen Erwartungen an AKAI Geräte: ein solides schwarzes Metallgehäuse mit sehr guter Standfestigkeit hält man in den Händen, mit rund zweieinhalb Kilogramm auch nicht all zu schwer. Auf der Rückseite finden sich neben der Netzteilbuchse plus Powerswitch ein USB Anschluss und zwei Fußschalterbuchsen.
Also einfach Strom angeschlossen, USB Kabel ran und schon kann's losgehen, oder? Fast, in LIVE muss unter Optionen/MIDI Sync noch der APC40 als Controller ausgewählt werden, und das ist dann auch schon alles.
Das erste auffällige Merkmal in LIVE ist der rote Rahmen, der sich nun in der Clipansicht über die ersten acht Spalten und fünf Reihen spannt. Dieser korrespondiert direkt mit der 5 mal 8 großen Clipmatrix auf dem APC40. Diese 40 Taster sind mit Multi-Color LEDs ausgestattet und erlauben eine genaue optische Signalisierung des Betriebszustands. Tasten, die Orange leuchten, zeigen an, dass ein Clip geladen ist. Grün leuchten die aktuell gespielten Clips, und Rot steht für Aufnahme eines Clips.
Eine zentrale Rolle spielen der Shift Button und das Steuerkreuz auf der rechten Seite des APC40. Um größere Sessions als 5 mal 8 Clips zu steuern, kann man mit dem Cursor Schritt für Schritt durch die gesamte Matrix wandern. Entsprechend ändert sich der rote Rahmen in LIVE. Man sieht also immer, welcher Bereich gerade auf der ClipMatrix abgebildet wird. Größere Sprünge können mit gleichzeitig gedrückter Shift Taste gemacht werden. Dabei springt der Rahmen um jeweils 8 Spalten horizontal oder 5 Reihen vertikal.
Um noch schneller vorwärts zu kommen, erscheint bei gedrückter Shift Taste auf der Clipmatrix eine besondere Darstellung namens Session Overview. Jeder Clip Button stellt dabei ein 5 mal 8 großes Raster dar und signalisiert, ob in ihm Clips vorhanden sind oder nicht. Leuchtet eine Clip LED nicht, sind keine Clips in dem Raster vorhanden. Orange zeigt das aktuell gewählte Raster, Grün zeigt ein aktives Raster, in dem Clips spielen, und Rot zeigt Raster, in denen Clips existieren, aber zurzeit nichts von sich geben.
Rechts von der Clipmatrix können wie in LIVE ganze Clipreihen gleichzeitig abgefeuert werden. Unterhalb der Clipmatrix steht für jeden Slot ein Clip Stop Taster zur Verfügung. Dieser stoppt den entsprechenden Clip, der gerade aktiv ist. Eine Stop All Clips Taste ist ebenfalls vorhanden.
Unter den Clip Stop Tastern befinden sich acht Auswahltaster für die einzelnen Tracks plus Mastertrack. Hier wählt man aus, welcher Track im weiter unten beschriebenen Device Control Bereich editiert wird.
Ganz Live-konform liegen die Spur An/Aus, Solo und Record Enable Tasten untereinander, im Anschluss befinden sich acht Fader für die Slots plus Masterfader. Diese Fader arbeiten im „Abholmodus“, da sich deren Wert natürlich mit jedem Koordinatenwechsel in der Clipmatrix ändert. Hier wären Motorfader super gewesen, hätten wohl aber den Budget-Rahmen gesprengt. So muss man damit leben, Lautstärkesprünge zu verursachen, was manchmal ärgerlich sein kann.
AKAIs APC40 kommuniziert bidirektional mit LIVE, jede Reglerbewegung per Maus in LIVE wird auf dem Controller umgesetzt und umgekehrt.
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Grosse Musikalienhändler reagieren darauf. Kleiner Tipp ! Ein Blick auf kleine Händler lohnt immer. Manchmal bieten diese etwas günstiger an als große Musikalienhändler.
Das ist für mich ein klassischer Designfehler bei dem sonst so durchdachten Gerät, der meiner Meinung nach nur durch eine Art Preset-Auswahl zu lösen wäre (Bsp. Preset1= Track1 usw.).
Zum Thema Preis- Ich finde sehr wohl, dass ein Hersteller, der eine so fragwürdige Preispolitik an den Tag legt, auch dafür kritisiert werden sollte.
eher ein mix aus betriebsanleitung, fehlern und marketing. sorry aber auch von mir ein 5 setzen.
bzgl. kaufempfehlung: das teil geht um umgerechnet 280 euro über den ladenstisch.
alesis (akai-numark-alesis alles die selbe firma - deutschland) gibt auch nach mehrmaliger nachfrage keine antwort wie so ein massiver preisunterschied zustande kommt. wo doch alle anderen akai, alesis numark produkte durchschnittlich dem aus $100 machen wir einfach 100eur für den europ markt system unterliegen!!
dazu gibt es auch einen thread im ableton forum:
http://forum.ableton.com/viewtopic.php?f=1&t=114883
für AMAZONA ist nicht der Blick über den Teich wichtig und auch nicht welche Wechselkurse und Vertriebspolitik eines Anbieters zu erhöhten Preisen im Inland führen.
Was für AMAZONA zählt ist einzig und allein der inoffizielle Handelspreis in Deutschland und was man dafür als Gegenwert erhält. Die Frage: "wo es in der Welt das selbe Gerät zu einem günstigeren Kurs gibt" und "warum", können und wollen wir auch künftig nicht zum Thema machen.
das ihr euch hiervon distanzieren wollt / müsst ect. ist mir bewusst. als testseite will man ja weiterhin testsamples ect. bekommen.
drum hab es ja auch ich geschrieben weil es einfach nicht sein kann kunden zu melken bis zum anschlag und dann bekommt man auf mehrmalige anfrage (nicht nur durch mich wie im ableton forum zu lesen) keine antwort von akai-alesis-numark. stellt man dann eine technische frage zu einem produkt (andere email adresse) bekommt man allerdings eine.
also schlicht und einfach eine "nachrichten sperre" das thema betreffend und hier muss dem hersteller bewusst sein das man kunden und pot. kunden damit nicht verärgern sollte denn langfristig schadet man dem unternehmen mehr als der kurzfristige gewinn bringt und jeder wird 2x überlegen ob das nächste teil xyz wirklich so innovativ ist es dennoch zu kaufen oder lieber doch eins von der konkurenz.
Nein, dem ist nicht so. Wir sind zum Glück unabhängig, sowohl von Testequipment, als auch vom Bannerverkauf. ;-)
Wenn man auf "None" stellt hat man natürlich Parametersprünge. Stellt man aber auf "Abholen"
oder "Wert skalieren" werden Sprünge vermieden.
Insgesamt ein phantastisches Gerät. Es bleibt aber für mich ein grosser Wunsch offen:
Bei trüben Tageslicht sind die Buttons so gerade noch erkennbar. Bei Sonnenlicht ist absolut nichts mehr zu sehen. Ein Live Auftritt bei einem sonnigen Open Air wird dadurch zum Blindflug.
Und zu Hause macht es erst bei Einbruch der Dämmerung wirklich Spass mit der APC40 zu arbeiten.
Mit der Beleuchtung gebe ich Dir recht, eine Regelung der Tastenbeleuchtung wäre noch eine nette Option :-)
Viele Grüße, Gerhardt
Setzen 5!
Viele Grüße, Gerhardt