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Test: Best Service, Poetic Acoustic Guitars, Virtual Instrument

Poetic Guitars

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Fazit

Die Poetic Guitars bieten scheinbar endlos viele Spiel- und Klangmöglichkeiten, von denen ich hier nur einen Teil vorstellen konnte. Ich habe das Programm jetzt schon seit drei Wochen im Einsatz und finde immer noch neue Funktionen und Möglichkeiten. Zudem soll bald auch noch ein Update mit weiteren Presets und einem deutsche Video-Tutorial erscheinen.

Besonders viel Wert legten die Entwickler auf natürlich klingende Spieltechniken: Zahlreiche Humanize- und Random-Funktionen (wie Random Pitch, Time Scatter – das das Timing ein einzelnen Saite innerhalb eines Akkordes verändert – oder Random Length) sowie Legato-Techniken tragen dazu bei, dass man die Maschine hinter der Klangerzeugung schnell vergisst. Dazu kommen mächtige Werkzeuge wie der Strum-Sequencer oder die Active-Strum-Funktion mit freier Akkordwahl. Zum Glück unterstützt das Instrument auch die Automation-Control; trotzdem aber hat man alle Hände voll zu tun, um mit den zahlreichen Keyswitches für ein lebendiges Spiel zu sorgen. Und auch klanglich gibt es keine Beanstandungen: Die drei verschiedenen Gitarren sind sorgsam ausgewählt und haben einen sehr eigenständigen Sound.

Abgesehen von Verzögerungen beim Laden von Presets oder Samples (die manchmal erst zehn Sekunden nach Anwahl erfolgen) gibt es hier kaum etwas zu bemängeln. Poetic Acoustic Guitars ist extrem vielseitiges und natürlich klingendes virtuelles Instrument und eine der besten Akustikgitarren-Simulationen überhaupt – wenn nicht die beste. Und das zu einem extrem fairen Preis. Klare Kaufempfehlung von mir also. 

Plus

  • drei verschiedene Gitarren
  • Unmengen von variablen Spieltechniken
  • flexibler Strum-Sequencer für eigene Kreationen
  • viele Humanize- und Random-Funktionen
  • gute Effekte
  • intuitive Benutzeroberfläche
  • freie Akkordbelegung inklusive User-spezifische
  • gutes Handbuch (pdf) inklusive Video-Tutorials
  • sehr lebendiger, guter Klang

Minus

  • mitunter Verzögerungen beim Laden von Presets
  • Benutzeroberfläche der Stand-Alone-Version recht unansehnlich

Preis

  • 179,- Euro

Klangbeispiele

  1. Profile Photo
    Nostradamus

    Ich hatte die vor einiger Zeit mal getestet und hatte große Latenzen beim Spielen, so etwa 1 Sek. Euer “Distorted” Soundbeispiel ist wohl eher ein Scherz!?

    • Profile Photo
      Nostradamus

      So, ich habe die Sample Library noch einmal getestet. Der Grund der hohen Latenz bei meinem ersten Test lag einfach daran, dass jedenfalls die Stand-Alone Version den Sample Puffer meiner M-Audio 24/96 ungefragt und ohne Hinweis auf 4096 Samples hoch setzt. Warum auch immer. Nach Korrektur dieser Einstellung auf 128 Samples läuft das Plugin recht gut und klingt auch nicht schlecht.

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