width=

AHU-Interview: Pascal Stolecki alias Richard Sturm

14. Juni 2015

Synthesizermusik mit Bio-Siegel

Über die AMAZONA.de-AHU-Aktion stellen wir regelmäßig Leser vor.

AHU? Das steht für AMAZONA HEAVY USER und ist quasi der Ritterschlag für Leser, die uns mit Kommentaren und Leserbeiträgen unterstützen. Wer mehr dazu wissen möchte, klickt einfach HIER.

IMG_20150327_174758_rewind

Pascal Stolecki in seinem Studio

Pascal Stolecki alias Richard ist der Nächste in unserer AHU-Interview-Runde. Pascal betreibt nicht nur einen Bio-Supermarkt in Hessen, sondern besitzt auch ein eigenes Studio, in dem er in seiner Freizeit verschiedene Arten von Synthesizer-Elektro produziert – mit Bio-Siegel versteht sich.


Mary:

Wie kamst du zur elektronischen Musik?

Pascal:
Mein Interesse an elektronischer Musik weckte Anfang der Neunziger Jahre die HR3 Clubnight, die ich zusammen mit ein paar anderen Radiosendungen regelmäßig hörte. Der Sound von Techno und Dance Music faszinierte mich damals sehr, weil er so frisch und unverbraucht klang.

Mary:
Dann nehme ich an, Sven Väth gehörte zu Deinen Helden?

Pascal:
Ja absolut, aber in dieser Zeit inspirierten mich auch die Produktionen von Thorsten Fenslau, Westbam oder SNAP, aber auch Vangelis. Ich investierte damals fast mein ganzes Taschengeld in CDs und hörte praktisch in meiner ganzen Freizeit Musik.

Mary:
Wie kam es dann dazu, dass du selber angefangen hast Musik zu machen?

Pascal:
Je mehr ich mich mit Musik beschäftigte, desto drängender war auch der Wunsch, selber etwas zu machen. Man hört z. B. eine Platte, die einen begeistert, denkt sich dann aber Parts dazu oder ändert andere gedanklich ab. Allerdings hatte ich keine Ahnung, mit welchen Instrumenten diese Musik gemacht wird. Durch einen Zufallsfund in einer Bahnhofsbuchhandlung konnte ich meinen Horizont diesbezüglich erweitern. Die Zeitschrift „Keyboards“ verschaffte mir damals einen ersten Durchblick.

Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Beim lesen kam mir vieles ziemlich bekannt vor. Auch bei mir war es so, dass ich meine ersten Kenntnisse über Synthies aus der Keyboards hatte (Ausgabe 03/96 war meine erste – Ebenfalls am Bahnhof gekauft), auch ich wollte einen Raven, den ich aber nie bekam und fing ebenfalls mit dem Atari ST an.. und noch ein paar andere Dinge. Den Rest kann man aber dann bei mir lesen :) Dein Studio ist allerdings eindeutig schicker, als mein ‚virtuelles Studio‘ :D

    • Profilbild
      richard  AHU

      Hallo Marius, ja heutzutage ist es gar nicht mehr vorstellbar wie es war ohne Internet und Google. Anfang der neunziger waren Synthesizer „Spezial Intrest´s“ hier regional, auf der Provinz, war die „Keyboards“ erst ab 94/95 regelmäßig zu bekommen.
      Vieles was ich hier im Studio stehen habe ist im Priziep „Liebhaberei“, Dinge mit denen ich mich gerne umgebe. Zum reinen Produzieren würde mir heutzutage auch ein virituelles Studio +/- 2 bis 3 Hardware Synthies reichen

    • Profilbild
      richard  AHU

      Hallo, danke dir. Ja für das Equipment waren auch manche Entbehrungen auf anderer Seite von Nöten. Aber man lernt Prioritäten zu setzten wenn man mit Hardware anfängt/anfangen muss ;-)

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.