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Moogfeld

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Mitglied seit: 04.08.2010

AHU Punkte: 109

Kommentare: 28

Erfahrungsberichte: 1

Augsburg

Musikrichtungen Ambient, Elektronic
Über mich Seit 1986 bin ich vom Synthvirus befallen und werde wohl bis zu meinem Ableben nicht mehr davon befreit werden. Leider bleibt neben Familie und Beruf viel zu wenig Zeit für mein Hobby. Neben dem musikalischen Aspekt interessiert mich auch die technische Seite an der Materie, da ich in der Elektrotechnik auch meine berufliche Heimat habe. In meiner heimischen Bastelstube konnte ich von daher schon so manches Vintage-Teil wieder zum Leben erwecken. Neben Synthesizern habe ich auch ein Faible für alte Combo Orgeln aus den 60er und 70ern (Philicorda, EKO etc.)
Musikalischer Status Hobby
Einflüsse JMJ, Depeche Mode, Vangelis, TD

Mein Equipment

Roland JP 8000
Roland JP-8000
Acces Virus Ti Polar
Korg King Korg
Roland JD 800
Oberheim OB-12
Studiologic Sledge 2
Ensoniq ESQ 1
Novation Nova
Novation Ultranova
Oberheim Matrix 1000
Roland JX8P
Waldorf Micro Q
Alesis Andromeda
Einiges andere an 80er Vintage Synths
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Meine neusten Kommentare

Hallo Kyotonic, das ist wie Äpfel mit Birnen vergleichen. Der DM12 ist ganz klar als Reinkarnation der Juno 6/60/106 er Serie zu sehen, die allesamt bekannterweise ebenso nur einen DCO mit Sägezahn und Rechteckwelle (+Suboszi) im Bauch hatten und sich trotzdem zu einer Art „State of the Art Klangkult“ etablieren konnten. Aus diesem Spektrum gesehen, bietet der DM12 in jeder Hinsicht etwas mehr und an manchen Ecken auch sehr viel mehr als die "Urahnen", ein Juno für das 21. Jahrhundert eben. Und wenn ich mir (selbst Juno Besitzer) die Klangbeispiele anhöre, macht der DM12 einen unglaublich guten Eindruck: sahnig, butterweich, lebendig, Weite und Tiefe, und gar nicht statisch wie so manch andere (zu cleane) Analogneuerscheinungen -- und ich meine: mit deutlich erkennbarem Juno Klangcharakter! So war er gedacht und so muss man ihn sehen. Er will uns sagen: „Ich bin kein ICHKANNALLESSYNTH aber was ich kann fetzt!“. Dazu noch die wertige Materialauswahl und die offensichtlich gute Tastatur, als Paket für lappige 1200€. Ehrlich, ich verstehe eure Kritik daran und grundsätzlich die Quervergleiche zum (auch schönen aber teureren) REV2 nicht. Folgendes noch: der REV2 ist sicherlich eine Art Reaktion seitens DSI auf den DM12. Umkehrschluß: ohne den DM12 hätte es den REV2 mit all seinen Features wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt und in dieser Form nicht gegeben!
Hallo Kyotonic, mal ehrlich, die Anmerkung: "DSI/Sequential: Die Synthese-Spezialisten Behringer: Die Billigheimer" kann man so doch auf gar keinen Fall stehen lassen! In Anbetracht aller Anstrengungen der Fa. Behringer (namentlich auch Uli Behringer), die als Newcomer auf dem Gebiet des Synthesizerbaus ein derart Top Erstlingswerk wie den DM12 hingelegt hat, finde ich diese Aussage unangemessen und auch ziemlich polarisierend. Der DM12 ist ein super Teil und gar nicht billig gebaut, sondern überraschend wertig und wird nun aufgrund des Vorhandenseins eines REV2 auch definitiv nicht weniger wertiger bzw. schlechter. Der REV2 ist sicherlich ebenso eine super Kiste und Dave erfüllt damit auch alle bisher noch offenen Wünsche, die der P8 nicht bieten konnte --- wirklich auch sehr cool. Beide liegen jedoch klanglich auseinander, ergänzen sich eher, als dass sie gegenseitig um die Käuferschaft buhlen müssten. UND: BEIDE PRODUKTE HABEN IHRE BERECHTIGUNG! Ich denke alle Analog Fans können momentan einfach nur glücklich sein über das mittlerweile wieder bezahlbare Angebot an analogen Polysynths. Schwarz gegen weiß, links gegen rechts, oben gegen unten, Äpfel gegen Birnen, das ist doch alles nur Tinnef, mich freut die Vielfalt! Und wenn später mal beide in meinem Studio rumpurzeln, habe ich auch kein Problem!
Für mich die absolute Spitze in der Pyramide der analogen polyphonen Synthesizer. Von der klanglichen Qualität als auch hinsichtlich der möglichen Klangpalette aktuell immer noch ohne Konkurrenz und zudem (noch) bezahlbar. Mir fällt auch heute noch nach jeder Session die Klappe runter, wie knackig, prägnant, breit und dabei auch vielschichtig der „Andy“ tönen kann. Die stellenweise oben genannten technischen Probleme kann ich bei meinem Gerät nicht feststellen, lediglich eine Hand voll Potis/Encoder sind inzwischen etwas leichtgängig und verursachen die ein und anderen Parametersprünge und die Hintergrundbeleuchtung ist auch nicht mehr so helle---sind jedoch nur Kleinigkeiten, alles nicht schlimm. Alle Analogen die mir je zur Verfügung standen (darunter auch echte Klassiker wie Synthex), können dem Andromeda nicht das Wasser reichen, für mich DER Analogsynth für die Insel. Einziges Manko: Der Andromeda ist durchaus komplex, für manch gewünschte klangliche Nuance benötigt man manchmal eine Ewigkeit.
Danke für den guten Testbericht, man spürt, dass der Tester sich eine gewisse Neutralität bei dem ganzen Hype im Vorfeld um den DM12 bewahren konnte. Angesichts des Preises und der für mich doch überraschenden Wertigkeit des Gerätes meine ich, dass Behringer bei seinem ersten kommerziellen Synthesizer wirklich einen tollen Job hingelegt hat. Hier noch irgend etwas zu bemängeln wäre schon fast Frevel. DM12: dazu passt eigentlich ganz gut: Synthy for the Masses!
Noch eine kleine Frage bzw. Gedankengang: ist das Verzerren an allen Audio Ausgängen wahrnehmbar oder nur an einem? Beim zweiten Fall würde ich das Netzteil tendenziell jedenfalls eher ausschließen. Gruß Christoph

Aktion