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tantris ••

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Meine neusten Kommentare

Analoge Synthesizer dieser Art punkten vor allem aufgrund der gebotenen Haptik. Die Minifader und die sehr enge Platzierung der Elemente macht diese Aspekte zunichte. Sobald man mehrere Patchkabel steckt, sind viele Bedienelemente verdeckt, und zur Bedienung müssen erst mal die hängenden Kabel beiseite geschoben werden. Das taugt fürs Kinderzimmer, aber nicht für echte Kerle.
Die Saitenführung am Kopf des Halses finden Designer interessant, aber Statiker werden nervös. Die Zugkraft der tiefsten Saite übt eine enorme seitliche Kraft auf den Vorsprung des Sattels aus, der an dieser Stelle auch noch besonders schlank ausgeführt ist. Am besten gleich Ersatzsättel mitbestellen ...
Sehr gute Zusammenstellung, hat sicher viel Mühe gemacht. Analoge Synthesizer habe ich auch, aber bereits ab dem Jahr 2000 in die Vitrine gestellt. Mag sein, dass ein analoger Filter wärmer klingt als ein digitaler. Aber dieser klangliche Unterschied ist mir den finanziellen Unterschied zwischen 0 Euro und mindestens 1500 Euro nicht wert. Das ist nur meine, ganz subjektive Ansicht, und das kann jeder halten, wie er will.
Für alle, die auf eine Erklärung einer ADSR-Kurve (die es seit 1964 gibt) gewartet haben, und nun immer noch Angst davor haben, eine Ziffer am Telefon zu drücken, habe ich folgendes Angebot. Eine ausführliche Erklärung, wie man die Ziffern am Telefon bedient und was diese Ziffern genau bewirken, inklusive Graphik. Einfach Anfrage an mich senden.
Die Sounds der analogen Synthesizer klingen ausgelutscht und stereotyp. Mit nur ein paar simplen Grundformen eines Oszillators kann man eben keine komplexen Sounds bauen. Es ist so, als würde man noch mit der ersten Version von Super Mario spielen. Dieser Prophet ändert daran auch nichts. Alle Hersteller schwimmen zur Zeit auf der Welle "analoge Synthesizer". Anstatt sich etwas neues auszudenken, werden uralte Hardware-Schaltungen aus der Schublade geholt und nochmal zu Geld gemacht.

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