Test: Reloop RMX-80 Digital, DJ-Mixer

8. Januar 2015

Bei den Großen mit"mischen"?

Die Firma Reloop war in der letzten Zeit mehrfach im „Gespräch“ bei uns, vor allem mit den beiden Plattenspielern, Reloop RP-7000 und RP-8000, die bei uns in einem gemeinsamen Test die Testurteile „gut“ und „sehr gut“ einheimsen konnten. Da ich selbst derjenige war, der die Beiden testen konnte, darf ich gern noch einmal sagen: zu Recht.

Mit dem Reloop RMX-80 Digital hat die deutsche Firma einen klassischen 4-Kanal DJ-Mixer im Angebot, der sich preislich einordnet knapp unter den „günstigen“ 4-Kanal-Mixern der beiden Platzhirsche Pioneer und Allen&Heath. Mit rund 640,- Euro liegt er gute 100,- Euro unter dem Allen&Heath XONE:42 und rund 200,- Euro unter dem Pioneer DJM-750 (Preise ausgehend vom aktuellen Ladenpreis, nicht von der UVP).

Der Reloop RMX-80 Digital

Der Reloop RMX-80 Digital

Dafür bietet der RMX-80 vier Kanäle, zwei Eingänge für Mikrofone, einen Aux-In, eine digitale Effekt-Einheit, zwei Headphone-Outputs samt EQ für diesen, einen zuweisbaren Crossfader, einstellbare dreifach parametrische EQs in jedem Kanalzug ebenso wie ein bipolares Filter, einstellbare Faderkurven für den Line- wie auch den Crossfader, ein integriertes USB-Hub sowie ein großes Display zur Übersicht über alle Funktionen.
Das Angebot klingt alles andere als schlecht, umso spannender ist es, wie sich der RMX-80 im Praxistest schlägt.

Mit 6,9 kg bringt der RMX-80 genügend Gewicht auf die Waage, um ernst genommen zu werden.
Seine Konkurrenz wiegt nicht weniger und auch dieser steht er auf den ersten Blick in der Haptik in nichts nach.
Verpackt ist das gesamte Gerät in einem massiven, anständig verschraubten Metall-Gehäuse samt Metall-Oberfläche mit einem von der DJM-Serie bekanntem Look: schwarz, leicht silbern schimmernd.

„Vertraut“ ist das Stichwort zum Design, welches auch Reloop selbst nutzt. Der RMX-80 orientiert sich im Aufbau und hinsichtlich der Benutzeroberfläche klar an den Modellen der Pioneer DJM-Reihe (wie so viele andere auch) und so ist auch das Handling vertraut. Vier Kanäle sitzen mittig, Kopfhörersektion unten links, oben drüber die Mikrofon Sektion, rechts der Master-Channel, Monitoring, Display und Effekt-Einheit.

Rückseitig finden sich alle Anschlüsse mit Ausnahme der Mikrofoneingänge. Zu bieten hat der RMX-80 vier Kanäle mit je zwei Inputs in Form vergoldeter Cinch-Buchsen, zwei mal CD und Phono, zwei mal Line und CD. Laut technischer Daten verfügen die CD-Inputs und die Line-Inputs über dieselben Werte (10 kOhm / 14dBV (200 mV)), weshalb man alle als Line-Input hätte bezeichnen können, um keine unnötige Verwirrung zu stiften.

Hier geht fast alles rein und fast alles raus, ausgenommen Mikrofon- und Kopfhörer-Signale

Hier geht fast alles rein und fast alles raus, ausgenommen Mikrofon- und Kopfhörer-Signale

Wer genau hinschaut, findet hier noch vier weitere Anschlüsse: Vier Buchsen für Miniklinke-Kabel bieten die Möglichkeit zur Herausgabe eines Fader-Start-Signals für externe Geräte.

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