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Test: Alesis Q88, USB/MIDI-Controller

11. September 2013

M-Audio Clone oder Eigenbau?

Und wieder ein neues Controller-Keyboard. Derzeit scheinen die Hersteller sich fast auf das Thema Master- und Controller-Keyboards eingeschossen zu haben, denn alle paar Monate erscheint ein neues Modell. Mit dem Alesis Q88 stand uns diesmal ein ganz aktuelles Produkt zur Verfügung. Kompakte Maße, geringes Gewicht und eine funktionelle Basisausstattung sind die Eckpunkte des neuen Alesis. Wir haben uns das Q88 einmal etwas genauer angeschaut.

Alesis Q88

Alesis Q88

Info

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Die meisten der aktuell verfügbaren Controller-Keyboards kann man getrost zu den kleineren Geräten zählen, denn 25, 49 oder 61 Tastenmodelle sind anscheinend für die Hersteller bzw. Kunden interessanter als die großen Keyboards mit 73 oder gar 88 Tasten. Aber da es auf dieser Erde anscheinend doch noch ein paar Kunden gibt, die den vollen Tastenumfang benötigen, freue ich mich, dass nun endlich wieder ein Modell mit 88 Tasten verfügbar ist. Doch irgendwie kommt mir das Q88 bekannt vor. Optisch ist die Ähnlichkeit zur M-Audio Keystation 88es natürlich nicht zu leugnen und wer weiß, dass die Firmen Alesis und M-Audio mittlerweile beide zum Konzern inMusic gehören, wundert sich nicht, dass es hier und da wohl eine gemeinsame Entwicklung bzw. Plattform für Geräte gibt.

Zur inMusic Gruppe gehören neben Alesis und M-Audio übrigens viele weitere Marken und Hersteller. Darunter befinden sich bekannte Marken wie Akai, Numark, ionAudio oder aber die Hersteller Alto Professional, Mix Meister, Sonivox und die Software-Schmiede Air Music Technology. Hauptsitz des Unternehmens ist Cumberland, Rhode Island (USA).

Aufbau

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Ein sehr kompaktes und vor allem leichtes Gehäuse erwartet den Kunden, sobald er das Alesis Q88 aus seiner Verpackung holt. 88 Tasten brauchen natürlich entsprechend Platz, so dass das Q88 mit den Maßen 134,6 x 24,0 x 10,0 cm vor allem lang ist. Das Keyboard passt aufgrund der ansonsten sehr kompakt ausgefallen Maße vor bzw. auf jeden Arbeitsplatz, ohne dass man zu viel Fläche verliert. Das Gewicht liegt bei glatten 10 kg. Das ist leicht genug, um das Q88 ohne weiteres zu transportieren und möglicherweise auch bei Live-Auftritten einzusetzen. Gleichzeitig aber schwer genug, dass es sich nicht gleich beim ersten Tastenanschlag vom vorgesehenen Platz verabschiedet.

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Das Gehäuse des Q88 besteht voll aus Plastik. Die Verarbeitungsqualität ist ok, kommt aber natürlich nicht an höherwertige Geräte heran. Bei Tastaturen dieser Größe ist ein stabiles Gehäuse immer gerne gesehen und auch wenn es sich hierbei um eine halbgewichtete Tastatur handelt, ist ein fester und sicherer Sitz der Tastatur im Gehäuse viel wert. Beim Q88 ist das alles im Rahmen und man darf hier natürlich nicht den Preis vergessen, für den der Controller über den Ladentisch geht. Klar, drückt man vorne auf der Längsseite der Tastatur mal ordentlich gegen das Gehäuse, verzieht es sich schon ein wenig, aber das ist bei Plastikgehäusen dieser Größe einfach nicht anders machbar. Plastik spart viel Produktionskosten und ermöglicht es den Herstellern, die Geräte kostengünstig anzubieten. Und gerade beim Preis darf man sich beim Q88 wahrlich nicht beschweren.

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