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Test: Behringer 2600-VCO, VCO-Modul Eurorack

Der Behringer 2600 VCO nun als eigenes Eurorack-Modul

3. Februar 2024

Der Behringer 2600-VCO ist ein Nachbau des ARP 2600 VCOs in einem Eurorack-Modul mit 16 TE Breite. Das Modul erzeugt die Schwingungsformen Dreieck, Sinus, Sägezahn und Puls.

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Grundlegende Funktionen des Behringer 2600-VCO

Die Pulsbreite kann manuell eingestellt und mit einer CV-Spannung moduliert werden. Alle vier Schwingungsformen besitzen einen eigenen Ausgang, sodass man sie parallel abgreifen und zu mehreren Zielen patchen kann. Die Frequenz lässt sich mit einem Fader von 10 Hz bis 10 kHz stufenlos regeln. Wird das Modul in den LF-Modus geschaltet, ist das Keyboardtracking (Pitch-CV) abgeschaltet und der Tune-Bereich liegt dann zwischen 0,03 Hz und 30 Hz, wodurch er sich als Modulationsquelle (LFO) eignet. Im Gegensatz zum 2600-Synthesizer gibt es für Fine-Tune an diesem Gerät einen Drehregler.

Über drei separate FM-Eingänge mit eigenen Abschwächern kann der VCO durch mehrere Quellen gleichzeitig moduliert werden. Der Behringer 2600-VCO konzentriert sich auf die wesentlichen Funktionen eines analogen Oszillators und bietet sich somit zur Grundausstattung eines Modularsystems an. Er hat den Spirit des berühmten Originals und stellt mit der stufenlosen Durchstimmbarkeit, den mischbaren FM-Eingängen sowie den vier parallelen Ausgängen ein alternatives Konzept zu anderen Standard-VCOs bereit. Mit dem Modul werden nicht nur Nostalgiker, sondern auch pragmatische User angesprochen, die den Oszillator mit anderen Komponenten, die keine ARP-Kopien darstellen, kombinieren wollen. Dank seines hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnisses ist der 2600-VCO sowohl für Einsteiger als auch zur Erweiterung eines bereits gut ausgebauten Systems interessant. Das funktioniert natürlich nur, wenn man hier auf die Eurorack Konventionen eingeht und diese möglichst perfekt umsetzt.

Testaufbau mit Behringer 2600 und 2600-VCO

Der 2600 VCO, hier genauer der VCO 2 oder 3, kommt in etwas geschrumpfter Form daher. Besitzer eines Koffersynths, Behringer ARP 2600, haben das natürlich schon bemerkt. Der Finetune-Schieberegler musste einem Drehregler weichen. Die Wegstrecken der einzelnen Schieberegler sind kürzer, was durchaus mehr Feingefühl beim Tuning erfordert. Hinzukommt, dass der Fine-Tune-Drehregler schwergängig ist, was im Sinne von ungewollter Drehregelung positiv ist. Dass die weiteren Patch-Buchsen ihren „analogen“ Platz haben, auch. In Summe muss man sich nicht in eine neue Ergonomie eindenken und kann vom BARP2600 umziehen.

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Wie geschrieben, das Tuning erfordert durch die kürzeren Regelwege mehr sorgfalt. Was mir als Autor im positiven Sinne nach dem Auspacken und Einschalten und der Aufwärmpahse auffiel, waren zwei Punkte. Erstens, die LEDs leuchten intensiver. Das ab Werk Tuning war um einiges besser als beim BARP2600, der in Summe noch mal eine Kalibrierungsrunde drehen musste. Ich führe allerdings an, wir reden hier über einen VCO. Und da wir das Behringer CM1A (USB zu CV) auch noch am Start haben, fühlen wir dem VCO auf den Zahn. Zur weiteren Untertützung nehmen wir den System 100 Sequencer Nachbau, auch aus dem Hause Behringer.

Der Behringer 2600-VCO in der Praxis

Nachdem der Einbau in unser Eurorack erfolgt ist, kann es auch schon losgehen. Die persönliche Präferenz geht in Richtung Sägezähn. Und stimmen unseren VCO. Das ist nun erstmal etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man auf den danebenliegenden BARP 2600 schaut. Der erste Stimmversuch hat nun im direkten Vergleich etwas länger gedauert. Allerdings, das Fine-Tuning mit einem Drehregler ist hier als Plusplunkt zu vermerken. Einen Schieberegler anzustoßen oder in die richtige Richtung zu ticken, ist wesentlich unpräsizer. Auch hier wieder der Hinweis, ein Hardware-Tuner ist dein Freund und eingebaute Tuner finden wir in fast jeder DAW. Guter Ton ist keine Glücksache. Der VCO kennt zwei Modi, einmal LF(0) und Audio KYBD ON. Das resultiert dann in die Frequenzbereich: 10 – 10000 Hz und 0,03 Hz – 30 Hz im LF-Modus. Als Keyboard-CV-Eingang  wird 1 V/Okt. akzepiert. Neben einem CV-Eingang für die PWM und KYBD CV, stehen uns 3 FM-Eingänge mit Abschwächern zur Verfügung. Man beachte auch bitte die Abweichung zum Behringer Produktvideo. Da es hier keine Normalisierung im Kontext der gesamten BARP 2600 Verschaltung gibt, müssen wir uns für eine der vier Schwingungsformen TRI (Dreieck), SAW (Sägezahn), SINE (Sinus) oder PULSE (Puls) entscheiden. Oder patchen alle vier Schwingungsformen, so man mag oder kann.

Vergleich: Behringer VCO-2600 mit 2600 Synthesizer

Da hier nun Behringer ARP 2600 und der Single-VCO hier gleichzeitig vor Ort sind, ist es nun mehr als naheliegend, beide gegeneinander zu hören. Primär um unterschiedliches Verhalten und dessen klangliche Auswirkungen zu hören. Da der VCO nicht mehr oder weniger der Ursprung unseres Klanges ist. Und insofern sind die Unterschiede schon interessant und das nicht nur für BARP 2600 Besitzer. Die optischen und mechanischen Unterschiede nehmen wir als gegeben an und haben diese bei der Bedienung im Kopf. Wichtig sind die einzelnen Schwingungsformen und deren klanglicher Eindruck, den man im Prinzip auch für sich erarbeiten kann. Wie passierte dies nun? Zunächst der einzelne VCO gibt wie im Behringer Video gezeigt eine Tonfolge mit einer Schwingungsform aus. Anschliessend zwei VCOs und abschliessend drei VCOs. Und als Extrapunkt je ein VCO aus dem BARP 2600 links und der Single VCO rechts im Hörbild. Und abschliessend noch mal der Gegencheck mit einem nicht nachkalibrierten BARP 2600 Blue Marvin VCO. Und wenn man hat, eine der am Markt kursierenden virtuellen ARP 2600 in Software. Wie angedeutet, hat mir der 2600 Single-VCO hier sehr gut gefallen.

Behringer 2600-VCO
Behringer 2600-VCO
Kundenbewertung:
(1)

Die Schrumpfkur hat dem VCO nicht geschadet, obwohl dies zu befürchten war. Für den Eindruck des Autors war der Serien-VCO perfekt kalibriert. Das Tuning wurde gehalten und musste nur minimal nachgestimmt werden. Die Pegelverhältnisse waren nun so, dass im Nachgang VCF und VCA zu heiß angefahren wurden. Was bei des Autors schwarzem BARP 2600 der Fall war. Nicht immer möchte mal einen Brüll-Bass oder Brüll-Lead haben. Wird dies benötigt, kann man einen VCO erst durch den Preamp jagen und dort „Drive“ geben. Der persönliche Eindruck des Autors ist positiv. Der Behringer VCO 2600 macht exakt das, was er soll. Die Abstimmung gefällt. Nimmt man den nachkalibrierten VCO 2 und VC0 3 als Richtschnur, gewinnt hier aus der Box heraus das Eurorack-Modul.

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Fazit

Behringer wirbt explizit mit einer originalgetreuen Nachbildung. Dies ist mit der Einschränkung des Formfaktors gelungen. Auf Grund der Design-Vorgaben für das Eurorack ist das keine Abwertung. Obwohl man sich an dem Fine-Tune-Drehregler stoßen könnte. Zumal man hier die Moog Anmutung bedient. Am Endes des Tages ist es ein Drehregler. In Summe passt das Paket. Die Verarbeitung ist sehr gut. Die Kalibrierung ist sehr gut, so dass man gleich loslegen kann und die LFO-Funktion wie auch die VCO-Funktion entsprechend einsetzen kann. Gemessen an der Kalibrierung des Behringer ARP 2600 muss man anerkennen, dass sich Behringer um eine Steigerung der Qualität bemüht. Hier haben wir eine zeitgemäße Nachbildung eines ARP VCOs im Eurorack-Format für die Kollegen, die nicht den kompletten Koffersynth benötigen.

Das Fazit ist kurz und knackig. Der Behringer 2600 VCO macht das, was er soll und das für einen budgetfreundlichen Preis.

Plus

  • Abstimmung und Kalibrierung
  • Klang

Preis

  • 95,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    frankste

    Das hier Abstimmung und Kalibrierung als Positiver Punkt gewertet wird, finde ich eher unglücklich, sonst müsste das bei jeden richtig eingestellten Gerät Positiv gelistet werden. Man hätte das Preis Leistung Verhältnis Positiv anmerken können, da das Modul ja keine Schwächen aufweist.

    • Profilbild
      Mexi

      @frankste Der Autor hat das mit seiner Erfahrung mit dem Barp 2600 in Zusammenhang gebracht, da er diesen wohl nachjustieren musste. Das erschliesst sich beim Lesen des Artikels.

      Da es sich prinzipiell um denselben Aufbau handelt, ist das doch vollkommen okay das zu erwähnen, dass es beim Modul anders war.

  2. Profilbild
    Toliman

    Danke für den Test kurz und knackig hat mir gut gefallen und das Produkt finde ich auch toll

  3. Profilbild
    TomH

    Sind wir froh, das es Redakteure gibt die Behringer testen. 🤗 Deshalb Danke.

    Ansonsten kann ich nur den Kopf schüttel, Behringer als Stichwort reicht und ab geht die Luzie. 🫨🤪

    • Profilbild
      Nvelope 11

      @TomH Danke für deinen Kommentar – er findet meine uneingeschränkte Zustimmung.
      Dass eine sich bis zum Anschlag polarisierende Gesellschaft sich seit Jahren auch in ein ‚Pro-B‘- und (vor allem!) in ein ‚Contra-B‘-Lager gegeneinander aufbaut, ist so sehr traurig wie für mich nicht nachvollziehbar (ich habe sicher 60 oder mehr Behringer-Geräte unter insgesamt an die 200 Teile).
      Etwas Vergleichbares hatte ich in meinen 55 Jahren Beschäftigung mit vielen Bereichen technischer Geräte nicht nicht einmal im Ansatz erlebt …

  4. Profilbild
    a.jungkunst AHU

    Ich hatte mir vor einigen Monaten diesen Oszillator als 4. Oszillator zum Korg 2600M auf Verdacht gekauft, weil man zu diesem Preis nicht viel falsch machen konnte. Wäre er gar nicht zu gebrauchen gewesen, hätte ich ihn zurückgeben können. Aber das Gegenteil ist der Fall, er war von Beginn an einwandfrei anwendbar und hielt dem Direktvergleich mit Osc 2 des „Originals“ 😉 ohne Wenn und Aber stand. Auch in anderen Anwendungen als Modulator oder Klangquelle ohne großen Schnickschnack leistet er gute Dienste. Deshalb habe ich dem Produkt 3 Sterne gegeben. Ich hatte das Gefühl, daß ich die Voraussetzungen dazu erfülle uns es guten Gewissens tun kann.

    • Profilbild
      Cavestudioschweiz

      @a.jungkunst genau wie ich für meinen Antons 2600 – als 4. Oszillator und vor allem weil ich einen zweiten Osc 2 haben wollte (da der ja mehr kann als die anderen beiden). Ein prima Teil zu einem günstigen Preis.

  5. Profilbild
    Atarikid AHU

    Ich hab mir den VCO auch spaßeshalber geholt und find ihn super! Erm, darf ich jetzt das Produkt bewerten, oder heult dann jemand rum? 😉

  6. Profilbild
    TobyB RED

    Liebe Gemeinde, da ich grade wieder zwischen Tascam und SSL pendle kurz 3 Punkte zur Erläuterung.
    Punkt 1 : Wir haben ein rein zufälliges Serien-Gerät aus dem Laden gezogen. Kein Vorserienmuster o.ä.
    Punkt 2 : Kalibrierung. Ich nehme zur Kenntnis das man im Hause Behringer lernfähig ist und die Qualitätssicherung sich verbessert hat. Zum Hintergrund, kalibriert wird immer gegen ein Normal und eine Referenz. Leider ist das klimatische Normal in China ein anderes als in Deutschland. Somit kann man die Kalibrierung nur bedingt übertragen.
    Punkt 3 : Ich hatte mal alle 3 BARP 2600, habe aber festgestellt zwei sind genug. Die Abweichung bei der Kalibrierung habe ich bei beiden Weihnachtsbaum-Modellen festgestellt. Mit dem Ohr. Referenz war hier ein frisch gegen die Stimmgabel justierter Korg Tuner.

  7. Profilbild
    vanchtern

    Ich finde, man kann/will Behringer doch garnicht mit anderen, hochpreisigeren Modulherstellern vergleichen. Ein 100.000 € Kfz hat mit Sicherheit eine höhere Verarbeitungsqualität als ein 20.000 €. Man würde aber doch niemals die Verarbeitung des günstigeren Wagens im Vergleich mit dem teureren deswegen bemängeln. Der kann für seine Verhältnisse doch super verarbeitet sein. Irgendwo her muß die Kostenersparniss bei Behringer doch kommen. Und jeder, der sich Behringer Sachen kauft weißt auch, das er sich keinen Mercedes ins Homestudio stellt und ist trotzdem von der Qualität und vom Preis begeistert – so wie ich z.B. :)

  8. Profilbild
    Mexi

    Schön, dass das Gerät gut kalibiriert ankommt. Das hört man gerne!

    An den Barp 2600 habe ich mich noch nicht rangetraut. Ich habe mich dann doch für die Korg-Version entschieden.

    Aber nur die OSC-Einheit als Modul ist sicher einen Versuch wert! 😀

  9. Profilbild
    Max Lorenz RED

    Hi zusammen, ich unterstütze derzeit Sven bei der Moderation der Kommentare.
    Kurz zur Info:
    Endlos lange Loops zwischen zwei Forumsteilnehmern mit ewig langen Textwüsten gehören nicht in dieses Forum sondern sollen bitte über private Nachrichten ausgetauscht werden.
    Vor allem wenn die Unterhaltung nichts zu dem getesteten Produkt beiträgt, wie es in diesem Loop der Fall war.
    Zusätzlich gab es persönliche Angriffe von Hustler in nicht veröffentlichten Kommentaren gegen die AMAZONA-Redaktion. Das dulden wir auf gar keinen Fall.
    Noch dazu waren „soundboi“ und „Hustler“ ein und dieselbe Person 🤣

    Danke für Euer Verständnis,
    Max

  10. Profilbild
    Synchead

    Gegen Behringer und Eurorack ist eigentlich nichts zu sagen. Manche Module anderer Hersteller haben in der Zwischenzeit Mondpreise. Was das Bashing angeht sollte man nicht so dünnhäutig sein. Nur keine Reaktion ist eine schlechte Reaktion. Mehr Diskussion mehr Aufmerksamkeit mehr Werbung… ist so und bleibt so. Was gab es eigentlich schönes Neues auf der NAMM.

    • Profilbild
      SynthNerd AHU

      @Synchead Sorry, aber da möchte ich widersprechen:

      Wenn man „bashing“ mit „heftige, herabsetzende Kritik“ übersetzt, frage ich, wer braucht Herabsetzung?
      Wenn Forumsteilnehmer mit mehreren Nutzerkonten ihre subjektive Sicht meinen vervielfachen zu müssen, frage ich, wer braucht das?
      Wenn persönliche Angriffe gegen die Redaktion stattfinden, frage ich, warum sollte die Redaktion das dulden?

      Sachliche Krtik an Produkten, Herstellern, Redakteuren, Artikeln oder Kommentaren – immer gerne.
      Plumpes Bashing und persönliche Angriffe – Nein, Danke!

      Und ja, das ist nur meine unmaßgebliche Meinung.

      • Profilbild
        Synchead

        @SynthNerd Persönliche Angriffe gehen gar nicht und mehrere Konten in einer Person sind Trollinger. Allerdings gibt es die meisten Kommentare für Behringer, egal ob positiv oder negativ… und frei nach meinem ehemaligen Vorgesetzten , nur keine Reaktion auf Werbung ist schlechte Werbung. Warum jemand was gegen die Redaktion haben sollte verstehe ich nicht, immerhin versorgt ihr uns mit Futter. Es macht einfach keinen Sinn aus meiner Sicht. Vielleicht hilft mehr Kommunikation über Sponsoring etc… Transparenz halt eben.

    • Profilbild
      TobyB RED

      @Synchead , zu deiner Info. Wir sprechen hier nicht von Bashing, sondern vom bewussten Überschreiten roter Linien. Unter den Kommentaren fanden sich Beleidigungen, Diskriminierungen und justiziable Kommentare. Ich bin da wirklich nicht dünnhäutig, allerdings reden wir hier nicht über Geschmacklosigkeiten und Politische Korrektheit. Und da gibt es nur eine Reaktion. Und die ist erfolgt. Sorry für die harten Worte.

      • Profilbild
        Synchead

        @TobyB Wenn dem so ist tut es mir natürlich leid. Stehen lassen und eine kostenpflichtige Unterlassungsaufforderung per Anwalt kann solchen Leuten helfen diese Dinge nicht mehr zu tun. Ansonsten sehe ich das als sachliche Antwort von dir und nicht als harte Worte.

  11. Profilbild
    claas

    Vielen Dank für den Test und die Audio-Beispiele. In dem Stil könntet ihr gerne auch andere (auch ältere) Eurorack-VCOs testen/vergleichen. Der 2600er-VCO von B. dürfte da meinen Ohren nach gut mit deutlich teureren mithalten.
    Am Ende entscheidet eh der persönliche Geschmack.

  12. Profilbild
    Anjin Sun

    Hallo Toby, danke für den Test!
    Ich würde mich total freuen über einen „wie trimme/calibriere ich meinen B2600 richtig“ Workshop. Irgendwie habe ich im Hinterkopf sowas wurde mal angekündigt, ich kann mich aber auch täuschen.

    • Profilbild
      TobyB RED

      @Anjin Sun , danke. Ich pinn das mal auf das Whiteboard. Vielleicht wollte DSL man was machen? Ich löte zwar nur noch selten, hab aber meine Labornetzteile, Messgeräte, Oszi und Co immernoch. Vorher gibts erstmal noch einen Patchworkshop zum B2600.

  13. Profilbild
    vco5

    Also einfach mal meine Erfahrungen, nicht zu diesem VCO, sondern zum Kobold, aber da es um die Kalibrierung geht, passt das hier besser. Ich kannte den Kobold nur aus Büchern und wusste auch nicht so richtig, wie er klingt. Aber die Struktur und die Patches fand ich schon immer irgendwie besonders.
    Also habe ich mir für den erstaunlichen Preis einen gekauft. Und für den Preis sind meine Erwartungen übertroffen worden. Ich zerre nicht live an den Kabel und gehe mit solchen Geräten immer „vorsichtig“ um. Also angeschraubte Potis und Buchsen sind besser, ich hätte dafür auch noch „etwas“ mehr ausgegeben, aber es gibt nur das, was es gibt! Ob er wie das Original klingt, kann ich nicht wirklich beurteilen, aber er klingt für mich gut und mit ein bis zwei Patchkabeln kann man schon leicht verrückte Dinge machen, dessen Ergebnis man nicht wirklich vorausgesehen hätte. Also in Grenzen auch sehr experimentell. Und nun zur Kalibrierung. VCO1 und VCO2 über entsprechende Taste A auf möglichst genau 440Hz eingestellt. Potis stehen auch in der Nähe der A Markierung. (10 min bei 20°C im Raum aufgewärmt). Bei beiden VCO über 4 Oktaven Minus und 3 Oktaven Plus eine Abweichung zwischen plus minus fünf Cent. Werte zu den Ränder der Noten natürlich steigernd. Ich halte das für einen analogen Synthesizer für eine extrem gute Kalibrierung und über Dauer auch für eine sehr gute Stimmstabilität..

      • Profilbild
        vco5

        @TobyB Danke. Und da ich das über Midi gemacht habe, spricht das auch für den D/A Wandler im Kobold und dessen (evtl.) Justierung oder dessen Designumgebung.

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