Test: Behringer, NOX Mixer Serie

26. April 2012

neue DJ-Mischer

Mit der NOX-Serie bringt Behringer gleich eine ganze Palette neuer DJ-Mixer auf den Markt, die für jeden Einsatzzweck das entsprechende Gerät bereitstellt, vom 19 Zoll Mixer für Festinstallationen bis hin zum kleinen Zweikanal-Gerät für den Hausgebrauch. Allen gemeinsam ist dabei das einheitliche Design, kontaktfreie VCA-Crossfader sowie das integrierte USB-Audio-Interface.

Was die neuen Behringer Mixer können und welcher denn nun der Richtige für Euch ist, das erfahrt Ihr im folgenden Test. Da ein vollständiger Test aller Einzelgeräte an dieser Stelle den Rahmen sprengen würde, zunächst zu den Details, die allen Mixern der NOX-Reihe gemeinsam sind, um anschließend noch einmal einige Merkmale der Einzelgeräte hervorzuheben.

Für jeden Geschmack etwas dabei: Die Behringer NOX-Serie

Für jeden Geschmack etwas dabei: Die Behringer NOX-Serie

Im Einzelnen umfasst die Serie zu diesem Zeitpunkt die Mixer NOX 202 (2 Kanäle), NOX 303 (3 Kanäle), NOX 404 (2 Kanäle), NOX 606 (6 Kanäle) sowie das 19-Zoll-Gerät NOX 1010 (5 Kanäle). Dabei folgt Behringer in diesem Fall keiner bestimmten Nachbau-Strategie, sondern setzt auf ein eigenes Layout. Lediglich im Falle des größten Clubmixers der Reihe, dem 606, fühlt man sich dann doch sehr an Geräte einer englischen Edelschmiede erinnert, welche 4-Band-Klangregelung im DJ-Bereich etabliert hat. Ansonsten hat Behringer die einzelnen Geräte mit jeweils sinnvollen Features ausgestattet, wie zum Beispiel einer Send-Return-Effekt-Schleife im Falle des 404 oder Kill-Switches in der Crossfader-Sektion wie beim 303.

Das Design ist, wie der Name NOX (Nacht), schon sagt, durchgängig sehr dunkel und dezent gehalten und kommt sehr stylisch daher. So erscheinen die Oberflächen der Mischer in schwarz gebürstetem Stahl, unterbrochen von glatten lackierten Flächen (meist im Bereich der Fader), ebenfalls in Schwarz. Dazu gibt es gelb und rot leuchtende Pegelanzeigen, gelbe Taster für die Cue-Funktion, immer jeweils pro Kanal, und eine grau gehaltene Effektsektion. Die Optik ist wirklich ansprechend und wirkt erwachsen und übersichtlich. Dies wird durch die weiß-auf-schwarz gedruckten Beschriftungen der Regler unterstützt. An den Pegelketten und Fadern scheint man jedoch die Bezeichnung vergessen zu haben. Getreu dem Motto: DJs mögen eh am liebsten die roten LEDs am Ende der Pegelkette.

Auch eine USB-Soundkarte ist mit an Bord

Auch eine USB-Soundkarte ist mit an Bord

Geliefert werden die neuen Behringer Mixer mit einem Kaltgerätekabel sowie einer Anleitung für alle Geräte der Reihe, die zwar nach einigem Suchen die meisten Fragen zu jedem der Mischer beantwortet, jedoch durch die Masse der verschiedenen Geräte leicht unübersichtlich wirkt. Gut, dass es sich um Mischpulte handelt, so erschließen sich fast alle Funktionen intuitiv.

Anschlussseitig bieten die neuen NOX-Mixer je nach Modell für jeden Einsatzzweck die entsprechenden Optionen. Eingänge für Phono- und Line-Quellen sind dabei als obligatorische Cinchbuchsen ausgeführt. Die Master-Ausgänge stehen auch als Klinken- oder XLR-Ausgang zur Verfügung. Darüber hinaus bieten alle Mischer ein integriertes Audio-Interface. Dieses ließ sich im Test ohne Treiber-Installation problemlos benutzen und bietet einen sehr guten Klang entweder für die Aufnahme von Mixen am PC oder Mac oder aber zur Wiedergabe von Audio-Dateien vom PC aus. Hierzu kann jeweils ein fest vorgesehener Kanal am Mixer auf USB eingestellt werden.

Forum
  1. Profilbild
    viper9711

    Hatte den 404 mal zur Probe:
    In tiefen Lagen fehlt es doch an Bassdruck, Kopfhörer Lautstärke ziemlich schwach (Shure 750DJ)

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Wir freuen uns sehr ueber den tollen Testbericht. Unsere DJ Produktentwickler in Deutschland haben hier ueber drei Jahre an Entwicklungsarbeit reingesteckt.
    Die Mischer sind extrem komplex and gerade der NOX606 ist ein echtes Flagschiff geworden. Was die NOX Mischer auszeichnet ist die digitale Steuerung der ansonsten komplett analogen Mischer, was den hervorragenden Klang der Mischer ausmacht.
    Die Infinium Fader sind optisch und damit verschleissfrei. Und natuerlich unterliegen auch die NOX Mischer wie heute alle Behringer Geraete einer 3-Jahresgarantie (gemeass unseren Garantiebestimmungen).

  3. Profilbild
    4phonia

    Ich hatte ebenfalls den 404 zum Test daheim.
    Nach einem Tag habe ich ihn dann doch enttäuscht wieder zum Händler meines Vertrauens zuzrückgebracht.
    Die Haptik ist gemessen am Preis wirklich ok, hält aber den etwas teureren Produkten ala Denon, A&H, Pio etc. nicht Stand.
    Gut, bei dem Preis kann man das auch nicht erwarten.
    (Ausnahmen gibts auch: Numark X5! für 179,- eine traumhafte Verarbeitung die sich mit ALLEN anderen messen kann.)

    Was mich letztendlich enttäuschte war die Effektsektion.
    Das Einschalten des Filters geht nicht nur mit einem deutlich hörbaren Knacken einher, sonder auch mit einem sofortigem Abfall des Pegels, selbt bei kompletter Nullstellung des Effekts.
    Damit nimmt sich die Nox-Serie jegliche Chance an einer PA vor Publikum angeschlossen zu werden.
    Mehr als die B-Day-Fete daheim ist da nicht drin.
    Schade, denn grundsätzlich sind Sound und Druck ordentlich.

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