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Test: Cockos Incorporated Reaper

31. März 2008

Reaper

Es gibt Tage in der Amazona-Redaktion, an denen man ungläubig vor dem Bildschirm sitzt und sich fragt, wieso ein bis dato nicht sehr bekanntes Shareware-Programm alles das kann, was Cubase, Logic & Co nach vielen Jahren und vielen Updates später auch können und das auch erst nach Einsatz nicht unerheblich großer Geldbeträge, die nach dem Kauf des Produktes für unzählige Updates investiert werden mussten. Die Rede ist von Reaper, einer Multitrack Audio und Midi-Recording-Software aus dem sonnigen Kalifornien, die uns staunen lässt. Die Abkürzung steht übrigens für „Rapid Environment for Audio Prototyping and Efficient Recording“. Ach so! Reaper steht übersetzt ins Deutsche allerdings auch für den Sensenmann – ein Zeichen für die namhaften Mitbewerber auf dem heißumkämpften Markt der Recordingsoftware? Wir werden sehen!

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Audio- und MIDI-Recording-Software für (fast) umsonst
Reaper gibt es als kostenloses Download-Programm unter http://www.reaper.fm/. Die Installationsdatei ist unglaubliche 3.1 MB klein und das ist auch gut so, denn fast täglich gibt es ein Update, das einfach über die vorhandene Programmversion installiert werden kann. Das Programm läuft unter Windows 98, ME, 2000, NT, XP und Vista. Im 1. Quartal 2008 soll die Mac OS X Version zur Verfügung stehen – schon jetzt gibt es eine Universal Binary Version für Mac 10.4.x.
Entwickelt wurde Reaper von Justin Frankel, der auch Winamp und das Gnutella Netzwerk entwickelt hat. Nach dem Verkauf von Winamp an AOL hatte Justin viel Zeit und vermutlich genauso viel Geld, um sich angenehmeren Dingen zuwenden zu können. Ende 2005 erschien Reaper und seitdem wächst die Fangemeinde mit dem Zuwachs an Funktionen stetig. Und während dieser Testbericht entsteht, kann vermutlich das nächste Update mit vielen neuen Funktionen vom Server heruntergeladen werden. Das Programm kann 30 Tage lang kostenlos genutzt werden – danach werden bei Gefallen für eine „non-commercial“ Lizenz 35 Euro fällig. Auch ohne Lizenz lässt sich das Programm nach der Testphase noch weiter benutzen – allerdings entspricht dies nicht unbedingt dem Shareware-Gedanken. Das Geld ist aber auf jeden Fall mehr als gut angelegt – auch für die „Commercial Lizenz“, die 150 Euro kostet. Der Begriff kommerziell oder nicht-kommerziell ist allerdings dehnbar und auf Nachfrage teilt man uns mit, dass man bei Verkauf von 1000 CDs den Kauf der kommerziellen Lizenz erwartet – das ist mehr als fair!

Technische Werte auf der Höhe der Zeit
Reaper macht bereits anhand der technischen Spezifikationen deutlich, dass es sich um ein professionelles Softwareprodukt handelt. Die Sample Rate ist zwischen 8 und 192 kHz variabel, die Bit Rate kann zwischen 8 und 64 Bit eingestellt werden. Intern arbeitet Reaper mit einer 64 Bit Mixing Engine, um ein möglichst hochqualitatives Audiosignal zu erreichen. Unterstützt werden die Audio-Formate WAV, AIFF, WavPack, FLAC, OGG Vorbis, MP3, MIDI sowie SYX und im Videobereich AVI, WMV, MPG und MOV. Fertige Projekte können als Image im CUE/BIN-Format für Brennprogramme exportiert werden. Auf der PC-Plattform können als Audio-Treiber Wave Out, WDM Kernel Streaming, Direct Sound und ASIO zum Einsatz kommen – MIDI in/Out wird natürlich auch unterstützt genauso wie Mehrkern-CPUs. Reaper unterstützt selbstverständlich VST, VSTi, DX und DXi Effekte/Instrumente und wird mit einer hochqualitativen Effekt-Suite ausgeliefert. Das Programm unterstützt viele externe Hardwarekomponenten (z.B. Controller) und bietet ebenfalls die Integration der Rewire-Schnittstelle. Bleibt noch zu erwähnen, dass das Reaper-Benutzerinterface viele Gesichter hat – die eine Oberfläche gibt es nicht, da alle grafischen Elemente beliebig austauschbar sind. Reaper im Cubase, Logic oder ProTools-Design? Kein Problem! Im Reaper-Forum gibt es fertige Themen-Pakete zum kostenlosen Download.

- Cubase-, Logic-, ProTools- oder Sonar-Look? Kein Problem dank frei anpassbarer Oberflächen -

– Cubase-, Logic-, ProTools- oder Sonar-Look? Kein Problem dank frei anpassbarer Oberflächen –

In der Praxis
Nach dem ersten Start gibt es zunächst keine größeren Überraschungen – nach Einbindung der vorhandenen VST-Instrumente und Effekte von Drittanbietern und erneutem Programmstart aber schon, denn Reaper startet erfreulicherweise innerhalb weniger Sekunden. Ähnlich wie in Cubase findet man zunächst einen großen Arrangement-Bereich und auf der linken Seite ein Track Control Panel analog zum Cubase Inspector. Im unteren Bildschirmdrittel befindet sich die Docker-Area, ein Bereich zum ‚Andocken‘ von Programmteilen, die dann bequem per Karteikartenreiter durchgeschaltet werden können – beim Start des Programmes befindet sich dort z.B. der Mixer, eine Art Media-Bay und das Routing-Fenster. Der Docker-Bereich ist nur ein Angebot. Mehr-Monitor-Benutzer können selbstverständlich alle Programmfenster frei verteilen. Zwischen Arrangement und Docker-Bereich befindet sich die Transport-Leiste mit den üblichen Schaltflächen zum Starten und Stoppen des Projektes.
Die einfachste Möglichkeit, Audio-Material in Reaper einzufügen, ist die Verwendung des Media-Explorers. Dort können beispielsweise Loops in der korrekten Geschwindigkeit vorgehört und dann per Drag&Drop in das Arrangement gezogen werden. Genauso einfach funktioniert das Einfügen einer MIDI-Spur: einfach rechte Maustaste im Inspector-Bereich klicken und ‚Insert new track‘ auswählen. Erfreulicherweise unterscheidet Reaper nicht zwischen Audio-, MIDI-, Effekt- oder Instrumentenspuren. Einfach neuen Track erzeugen und als Eingang den MIDI-Port auswählen – fertig!

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Freies Routing
Reaper enthält eine äußerst flexible Routing-Engine, die über den Track-Inspector oder über den Mixer pro Track/Kanal erreicht werden kann. Als Grundeinstellung sind alle Ausgänge der einzelnen Kanäle auf den Master Stereo Output geroutet, der wiederum mit den ersten beiden Kanälen der Soundkarte verbunden ist. Um beispielsweise einen Effekt-Kanal zu erzeugen, fügt man zunächst einen neuen Track ein und wählt das gewünschte PlugIn, z.B. den mitgelieferten Convolution-Hall aus. Im zweiten Schritt fügt man nun über die Routing-Funktion jedem Track, der auf diesen Effekt geroutet werden soll, einen Send-Effekt zu. Die Anzahl der möglichen Send-Effekte pro Kanal ist nicht begrenzt. Um nicht den Überblick zu verlieren, zeigt anschließend der Effekt-Kanal alle Tracks an, die diesen Effekt als Send-Effekt verwenden. Selbstverständlich können dann an dieser Stelle die Send-Level aller Tracks angepasst werden. Das freie Routing eignet sich auch hervorragend für die Erzeugung von Bus-Spuren oder Side-Chaining-Funktionalitäten. Um den freien Routingmöglichkeiten noch die Krone aufzusetzen, bietet Reaper im Routing-Fenster die Möglichkeit, mehrere PCs in einem Netzwerk zu verbinden, um die Rechenleistung der einzelnen PCs für Effekte oder Instrumente zu nutzen. In einer zusätzlichen Routing-Matrix werden alle möglichen Ein- und Ausgänge angezeigt, die dann per Mausklick geroutet werden können. Insgesamt eine unglaubliche Funktionsvielfalt, die teilweise erst vor wenigen Wochen den Einzug in bekannte ‚Marken‘-Sequenzer gefunden hat.

- Die Routingmatrix ermöglicht die freie Zuweisung von Ein- und Ausgängen -

– Die Routingmatrix ermöglicht die freie Zuweisung von Ein- und Ausgängen –

Effekte und Synthesizer
Zunächst ist einmal besonders herauszuheben, dass Reaper sowohl die VST- als auch die Direct X-Welt unterstützt – ein Feature, das ja heutzutage nicht in jeder Software selbstverständlich ist. Auch DSP-Karten (z.B. Powercore oder UAD) werden dank der integrierten Latenz-Kompensation unterstützt. Effekt- oder Instrumententracks können beliebig zusammengestellt und für den späteren Gebrauch gespeichert werden. Die bereits für Cubase 4 installierten Plug-Ins und Instrumente wurden auf unserem Testrechner ohne Probleme auch von Reaper erkannt. Eine Besonderheit in Reaper ist die Möglichkeit, das grafische Benutzerinterfaces eines Plug-Ins oder Instrumentes gegen Reaper-interne Regler und Fader auszutauschen, um CPU-Ressourcen zu sparen – eine gute Idee.
Reaper wird mit 16 hauseigenen Plug-Ins ausgeliefert. Zu dieser Sammlung gesellen sich dann noch einmal über 180 Effekte der Firma Jesusonic, die auf einer Script-Sprache basieren und sich, Programmierkenntnisse vorausgesetzt, beliebig umprogrammieren lassen. Das Effektsortiment beinhaltet alles Wesentliche: EQs, Kompressoren, Delays, Distorsion und sogar ein Convolution Reverb. Der EQ kann übrigens mit beliebig vielen Bändern arbeiten: einfach zu den bereits vorhandenen 4 Bändern weitere hinzuklicken. Reaper gibt übrigens jederzeit den aktuellen Performanceverbrauch Preis und zwar für jeden einzelnen Track separat! Bereits beim Einfügen eines Effektes wird im FX-Fenster der aktuelle Verbrauch dieses PlugIns angezeigt.

- Der Reaper-EQ bietet unbegrenzt viele Bänder -

– Der Reaper-EQ bietet unbegrenzt viele Bänder –

Forum
  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Cooler Beitrag!

    Zu ergänzen wäre nur, das „Jesusonic“ nicht der Hersteller, sondern der Name eben jener Scriptsprache von COCKOS ist. Die Qualität dieser ~200 Plugins reicht von „simpel“ bis „Wow mein Unterkiefer ist ausgerenkt“. Unter deren Entwicklern befinden sich Leute aus der deutschen Plugin-Sharewareszene sowie die DSP-Spezis von Stillwell Audio/Schwa, die das gleiche faire Evaluations- und Bezahlkonzept für ihre Vollprodukte vertreten.

    Ein paar wichtige Komponenten wurden nicht erwähnt: Neben der neuen API zum Selberstricken von Programmfunktionen kann die Bedienung von Reaper durch die Keyboard-Makros individuell gestaltet werden.
    Per-Item/Per-Take-FX: Einfach eine FX-kette auf ein Audio- oder MIDI(!)-Item oder einen Take darin(!) ziehen und bei Bedarf ändern, was neben 100 coolen Möglichkeiten auch in einer Pseudo-Freeze-Funktion mündet. Der helle FX-Wahnsinn!!

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Ich hab vorhin bloß mal ein halbes Stündchen reingeschaut und von der Benutzerführung und der Flexibilität bin ich wirklich begeistert! Auf jeden Fall eine Installation wert!

    Beste Grüße

    kons

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    AMAZONA Archiv

    Guter Testbericht, da hat sich der Autor wirklich mit dem Programm auseinandergesetzt. Übrigens kann nebem den ReaEQ auch der ReaXcomp (Multiband-Compressor) mit beliebig vielen Bändern versehen werden. Ein paar der Reaper-Effekte kann man kostenfrei herunterladen und in anderen Hosts ausprobieren http://www.reaper.fm/reaplugs Und laut Wikipedia Eintrag muss sich Justin Frankel seit dem WInamp Verkauf wirklich keine finanziellen Gedanken mehr mchen. Umso bemerkenswerter, dass er sich bei Reaper so reinkniet.

  4. Avatar
    AMAZONA Archiv

    guter beitrag!

    es sei hinzugefügt:
    Extrem geil ist bei REAPER die performance!!! mit ein quad-core
    power noch und nöcher.
    ein projekt in cubase schluckt ca 15-20% mehr als das projekt in REAPER!!!!ebenso latenz:
    bei cubase ist bei 5ms schluss,
    in REAPER bei 2ms schön geschmeidig.
    möchte man alle spuren einzeln gerendert haben, geht das flux in einem rutsch.
    rendern geht so schnell, so schnell kannst gar nicht gucken.
    unter der haube sind soviele vorzüge, da können cubase und co nur so staunen.

    justin reagiert superflott auf bugs, auf verbesserungsvorschläge ect….davon können cubaseaner nur träumen.
    REAPER für Anfänger?? wohl kaum, aber auch, aber in erster linie auch für profis, die wissen worauf es ankommt:
    workflow, support, geschwindigkeit, klang.

    tom

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    AMAZONA Archiv

    Hizuzuguegen ware noch, dass die Timestretch/Pitchengine Elastique auch in Reaper angeboten wird. Das Update auf Elastique2 ist gerade integriert worden und in einer Betaversion enthalten, die sicher heute oder morgen auch auf der Hauptseite verfuegbar sein wird.

    Die Timestretch/Pitchengine kann man uebrigens auch fuer jedes Stuekchen Audio seperat einstellen, wenn man von der Projectvoreinstellung abweichen moechte.

    Ein wirklich hervorragendes Programm und eine sehr gute Community.

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    AMAZONA Archiv

    Ich hab mir das Ding mal installiert und die letzten drei Tage damit gearbeitet – und konnte es nach einem Tag (!) fast so gut beherrschen wie Cubase. Es lässt sich frei konfigurieren: Jeder (!) Befehl lässt sich einem beliebigen Tastenkürzel oder MIDI-Controller zuweisen, das geht mit Cubase nicht so weitreichend. Der Workflow ist insgesamt einfach viel besser. Außerdem: Starten vom USB-Stick (immer die eigenen Einstellungen dabei!)!
    Schade nur, dass noch kaum jemand Reaper hat und eine Shareware oft per se als unprofessionell gelten dürfte… Ich werde Reaper jedenfalls recht wahrscheinlich zukünftig als Hauptsequenzer benutzen. Obwohl ich für Cubase (SX3) viel Geld bezahlt habe… Hat jemand negative Erfahrungen gemacht?

    Phil

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    AMAZONA Archiv

    Positiv und ergänzend anzumerken: Reaper funktioniert auch unter Linux mit Wine. Zusammen mit Wineasio ein Gespann das Musikproduktion unter Linux ein gutes Stück weiter gebracht hat.

    Ansonsten ein hervorragender Sequenzer der sicherlich viele zum Umdenken inspiriert hat. Besonders nach der katastrophalen Einführung von Cubase4, wo noch heute nach über 1 Jahr an Bugs rumgefixt wird :(

    Der Midibereich generell und z.B. auch die Implementierung von Drummaps ist momentan sicherlich noch ausbaufähig.

    Auf jedenfall eine Empfehlung, nicht nur für Homerecording-Einsteiger sondern auch für alte Hasen ;)

  8. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Solange Reaper nicht in DEUTSCH!!! ist,
    für mich leider fast völlig unbrauchbar.
    Ich zahle gerne das doppelte, aber nicht
    für englisch!!!

  9. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Hab neben nem XP noch ’n 98er mit OaSys PCI. Soweit ich weiß, steh ich damit bei Ableton Live, das ich gern hätte, vor der Tür.
    Wüsste gern was Michael Strauch von der aktuellen Version 2.5x hält, bzw. über einen evtl. geplanten internen Audio-Editor weiß.

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    AMAZONA Archiv

    Ein bis zweimal monatlich erscheinen neue Updates, vorbildlich! Ich bin von Cubase SL auf Reaper umgestiegen. Ich brauchte kaum Dokumentation lesen und habe die meisten Funktionen sofort verstanden.

  11. Profilbild
    onemilebug

    Heut ist Version 3.0 erschienen. Wow: mehre midi items gleichzeitig bearbeiten, inline midi bearbeiten, automatisationsspuren usw.

  12. Profilbild
    Paul Tunyogi-Csapo  

    Also kostenfrei ist das Program nicht, oder nicht mehr. 30 Tage frei, dann muss man eine Lizens für 225 € erwerben. Also Business as usual, oder habe ich da was falsch gelesen ?

    • Profilbild
      Michael Strauch  AHU

      Nicht ganz. Auch Version 3 kostet nach Ablauf der 30-tägigen Testphase nur 44 Euro. Wer allerdings gewerblich mit dem Programm arbeitet und mehr als 14000 Euro damit verdient, sollte sich für 163 Euro eine ‚commercial license‘ kaufen.

  13. Profilbild
    SpotlightKid  

    Die Preis sind laut Webseite (Stand: Jan 2010) gestiegen:

    $225: full commercial license
    $60: discounted (non-commercial) license

    Chris

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Neue Preise für Reaper.
      $150: full commercial license. $40: discounted license.
      Da wären dann €28 für das Programm.
      Da kann man nicht meckern.

  14. Profilbild
    rio  

    Zurzeit (bis die Version4 released wird) liegen die „discounted non-commercial“ Lizenzkosten sogar nur bei $40. Persönlich finde ich gibts keine bessere DAW für den Preis. Die Software lässt sich komplett anpassen und lässt mir keinen Wunsch offen ;)

  15. Profilbild
    peterbrusch

    Ich habe sie alle gehabt (Logic, Cubase, Studio One, Samplitude) :o)
    REAPER haut sie alle weg: So schnell, so logisch, so vielseitig, so unproblematisch.
    Vom Preis will ich gar nicht reden.

  16. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Hallo an alle, bin erst neu registiriert, nachdem ich nun schon ewig auf dieser Seite Artikel gelesen und enorm davon profitiert habe! Danke!
    Bei Reaper bin ich auch seit einigen Wochen angekommen und ziemlich begeistert. Ich suchte etwas für meinen Mac, das ich zusätzlich oder wahlweise zum Cubase-PC laufen lassen kann und grandios an Reaper scheint mir auch die unkomplexe Einbindung von VST, DX und AU, ohne dass vom USER irgendeine Art der Adaption gefordert würde.
    Dass sich Reaper im Handling und Routing so sehr von Cubase unterscheidet, empfinde ich als Vorteil, ist aber vielleicht nicht jedermanns Sache. Wer (nur) klar definierte Aufgaben an seine DAW stellt und diese erfüllt sieht, braucht nicht unbedingt wechseln – Aufnahmen eines akustischen Ensembles würde ich z.B. weit lieber in Cubase mischen. – Je elektronischer und experimenteller es aber zugeht, desto mehr empfiehlt sich der Blick auf Reaper als Alternative oder neuen Haupt-Freund! Grüße!

  17. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Für mich einer der zugänglichsten Sequenzer überhaupt und nun mit der Version 4 für meine Bedürfnisse auch vollständiges Tool (z.B. pooled midi items, dockers & toolbars frei positionierbar).

    Darüber hinaus ist die Vertriebspolitik ein Segen – für meine Begriffe sehr Kundenfreundlich. In diesem Fall bewerte ich auch gerne mit voller Punktzahl.

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