Test: Denon MC4000, DJ-Controller

Software

Der „Serato“-Schriftzug in der Mitte verrät schon, dass der MC4000 in erster Linie für Serato DJ entwickelt wurde. Für diesen Test wurde der Controller auch ausschließlich mit dieser Software getestet, da es für die anderen großen Hersteller wie Traktor Pro oder Virtual DJ 8 noch keine Mappings gibt. Bei den letzten Controllern von Denon wurden diese auf der offiziellen Seite zum Download bereitgestellt. Wie es beim MC4000 läuft, kann jetzt noch nicht gesagt werden. Doch selbstverständlich lässt sich für den Controller ein eigenes Mapping erstellen, bei dem man die Regler den jeweiligen Funktionen von Hand zuweist. Sicher wird es in naher Zukunft inoffizielle Mappings von privaten Usern geben.

Fazit

Der Denon MC4000 ist mehr als ein Lückenfüller zwischen dem MC6000 MKII und dem MC3000. Er erfindet vieles neu und geht teilweise sogar noch einen Schritt weiter als Denons bisheriges Flaggschiff. Vor allem die überarbeitete Pad-Sektion mit den neuen Funktionen für Loops und Hot Cues ist eine sehr gute Neuerung, die sicherlich auch für zukünftige Modelle übernommen wird. Das übersichtlichere Layout des Controllers weiß ebenfalls zu überzeugen und bietet genügend Platz für größere Jogwheels und längere Pitchfader. Qualitativ ist der Controller auf demselben Niveau wie seine Vorgänger, da auch hier ein Metallgehäuse verbaut wurde. Die Haptik der Regler und Fader ist hervorragend und hält auch sicherlich mehrere Jahre Dauerbetrieb auf Tour stand. Die Anschlussmöglichkeiten sind wieder einmal zahlreich und die Funktionalität der Mikrofonsektion ist ausgezeichnet. Hier und da gibt es kleine Wermutstropfen wie die kurzen Faderwege oder die fehlenden Knöpfe für die Zuweisung der Effekte, die hinsichtlich des ausreichenden Platzes nur schwer nachzuvollziehen sind. Zu verschmerzen sind sie jedoch allemal. Somit bleibt ein hervorragend ausgewogener 2-Kanal Controller übrig mit einem sehr fairen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Plus

  • übersichtliches Design
  • überarbeitete Pads mit neuen Funktionen
  • gute Jogwheels
  • viele Anschlussmöglichkeiten

Minus

  • Faderwege ein wenig zu kurz
  • keine Buttons für die Effektzuweisung
  • nicht ganz so robust wie seine Vorgänger

Preis

  • Ladenpreis: 449,- Euro (lieferbar voraussichtlich ab Anfang / Mitte Oktober)
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