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Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

10. Dezember 2020

Aktivbox mit Bluetooth 5.0, 4-Kanal-Mischpult, Remote-App und cleverem Akku-Management

Die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Wahlweise per Akku oder Stromkabel betriebene Multifunktionsboxen wie die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox sind keine neue Spezies. Ihre Vorfahren mäandern als per Trolley gezogene Allrounder seit Jahren durch Vereinsfeste, Fußgängerzonen und Produkt-Präsentationen – meist ausgestattet mit gewichtigem Blei-Akku, Audio-Playern und Funkmikrofonen. Aber die MOVE 8 ist anders. Kein schwerer Ghettoblaster, sondern smarter, mit zweifachem Lithium-Ionen-Akku, App-Steuerung und vielfältigen Anschlussmöglichkeiten inklusive Bluetooth-Streaming.

Was wird geboten?

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox – Rückseite und Mixer-Sektion auf einen Blick

Auf der Eingangsseite verfügt MOVE 8 über einen 4 Kanal Mixer mit Eingängen für Mikrofon (keine Phantomspeisung), Line-Signale und Instrument. Die zwei Mic/Line-Kanäle mit XLR- und Klinkeneingängen und der spezielle Instrumentenkanal bieten jeweils eine separate Bass- und Höhen-Regelung sowie einen regelbaren Hall. Dazu kommt ein Aux-Kanal für Zuspieler, der neben dem Stereo-Miniklinken-Eingang auch Audiostreaming über Bluetooth 5.0. bietet. Wird die App-Steuerung genutzt, steht auch für diesen Kanal eine Zweiband-Regelung zur Verfügung.

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Im durch Acryllack geschützten MDF-Gehäuse des Testmusters arbeitet eine Kombination aus 60 Watt Class D Endstufe, 8“ Bass-Mitteltöner und 1“ Hochtonhorn (70×70°). Als Trennfrequenz sind 2,5 kHz festgelegt. HK Audio gibt als Frequenzgang das Spektrum zwischen 55 Hz und 20 kHz an (-10 dB). Praxisnaher ist die Angabe bei +/- 3 dB, hier resultieren 65 Hz und 18 kHz als untere und obere Übertragungsgrenze. Entsprechend der technischen Angaben beträgt der maximale SPL 123 dB (10 % THD, Halfspace). Um die Lautsprecher nicht zu überlasten, stehen für HF und LMF getrennte Peak- und RMS-Sound-Limiter bereit.

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Durch den integrierten Hochständer-Flansch ist eine Stativ-Montage der HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox möglich

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Ebenso möglich – die Nutzung als aktiver Boden-Monitor (hier ist unten rechts das Akku-Fach gut sichtbar)

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Oder als Stand-Box in aufrechter Position

Die multifunktionale Gehäuseform (29 x 41 x 28 cm; B x H x T) der 8,5 kg leichten Box ermöglicht die Aufstellung als Boden-/Tischmonitor (33° Winkel) oder auf einem Hochständer durch den integrierten 35 mm Hochständerflansch. Aufgrund des geringen Gewichts reicht die auf der Oberseite integrierte Griffschale in jeglicher Hinsicht. Geschützt werden die Lautsprecher durch ein vollflächiges Metallgitter in 1,5 mm Stärke, hinterlegt mit Akustikschaumstoff. Entwickelt wurde die PREMIUM PRO MOVE 8 in St. Wendel, produziert wird der Akku-Allrounder in China. Um den Qualitätsanspruch zu unterstreichen, gewährt der Hersteller nach einer Registrierung eine Garantie von fünf Jahren. Gut finde ich die beiliegende deutsche Bedienungsanleitung. In Anbetracht der überschaubaren technischen Konzeption, genügen wenige Seiten, um auch Einsteigern erste „Moves“ zu ermöglichen. Gut so!

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox wiegt lediglich 8,5 kg – da reicht eine Griffaussparung an der Oberseite

Die Rückseite der Aktivbox wird durch den verschließbaren Doppelschacht der beiden im Lieferumfang befindlichen Li-Ionen-Akkus mit je 5.200 mAh bestimmt, ergänzt durch LED-Anzeigen für das Aufladen und die Nutzung derselben. Die Ladezeit eines entladenen Akkus im entsprechenden Akku-Slot beträgt 5 Stunden, was im Test bestätigt wurde. Durch das optional erhältliche Schnellladegerät soll sich der Ladevorgang auf zwei Stunden reduzieren. Auf der Rückseite befinden drei 6,3 mm Klinkenbuchsen, eine davon zum Abschalten des nicht weiter in den Parametern anpassbaren Hall-Effekts, die beiden anderen dienen als serieller Effektweg für Kanal 3. In direkter Nachbarschaft befindet sich die Buchse für das externe Netzteil sowie zwei Aux-Buchsen (In/Out), von denen Aux-Out die Stereo-Summe ausspielt (Stichwort: Aufnahme). Eine USB-Buchse ist nicht weiter definierten Service-Zwecken vorbehalten und nicht dem Aufladen externer Zuspieler (was wirklich praktisch wäre).

Besonderheiten der HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Ein interessantes Feature bezieht sich auf den Instrumentenkanal (Kanal 3). Hier können Celestion Lautsprecher-Simulationen (Impulse Response) bei der Gitarrennutzung per Knopfdruck aktiviert werden. Dazu gehören Celestion Greenback, Celestion V30 sowie Celestion Blue. Ab Werk ist die Simulation des Greenback ausgewählt, gewechselt werden die Einstellungen ausschließlich über die MOVE 8 App. Dadurch gerät die PREMIUM PRO MOVE 8 zur aktiven, netzunabhängigen Gitarrenbox und zum Ansprechpartner mobiler Gitarren-Preamps oder Effekt-Boards. Da wird so manchen Gitarristen interessieren.

Herausragend ist das pfiffige Akku-Management der HK Audio Box. Im Gegensatz zu herkömmlichen Akku-Modellen verfügt die neue MOVE 8 über einen Schacht für zwei Akkus (beide Akkus sind im Lieferumfang enthalten), die entweder gleichzeitig eingesetzt für eine Verlängerung der Laufzeit oder im Wechsel für eine ununterbrochene Wiedergabe („Hot Swap“) sorgen. Dank des als optionalem Zubehör erhältlichen externen Schnellladegerätes ist ein zeitlich unbegrenzter, unterbrechungsfreier Akkubetrieb möglich. Aber bereits die über 11 Stunden Wiedergabezeit mit beiden Akkus versprechen genügend Spielraum für eine Vielzahl von Anwendungen. Bei geringer bis mittlerer Lautstärke (vorwiegend Bluetooth-Streaming, Audio-Messungen und Gesang/Gitarre) war der angegebene Wert deutlich zu überbieten (bis zu 16 Stunden Laufzeit). Die Flexibilität in der Anwendung ist durch die beiden Akkus derzeit kaum zu toppen.

HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox: Remote-Steuerung für Android- und iOS-Geräte – hier der Blick auf die Eingangskanäle

Schon interessant, dass sogar in dieser Preis-Leistungsklasse auf eine App-Steuerung für Android- und iOS-Geräte nicht verzichtet werden muss. Ausprobiert wurde sie mit einem iPad Pro, was nach dem Download der Anwendung im App Store tadellos funktionierte. Die App geht im Funktionsumfang über die Eigenschaft als Fernbedienung deutlich hinaus und erweitert das Bedienkonzept um folgende DSP-Funktionen:

  • Feedback-Unterdrückung in Kanal 1 und 2
  • mit Chorus, Flanger und Tremolo zusätzliche (Gitarren)-Effekte für Kanal 3
  • Zweiband-EQ und Karaoke-Funktion für Kanal 4 (Transponieren, Unterdrückung der Gesangsstimme)
  • Wechsel zwischen den Lautsprecher-Simulationen in Kanal 3
  • Speichern und Laden von Presets

Allgemeine Einstellungen auf der Settings-Seite, hier wird auch die aufgerufene Szene angezeigt

Speicherplätze für individuelle Szenen

Hier mögen sich die Geister scheiden, ob die Remote-Bedienung für die zusätzlichen Gitarren-Effekte oder den Wechsel der Lautsprechersimulationen im Vergleich zur Einstellung am Gerät immer praktisch ist – Geschmackssache. Im Test konnte ich mich diesbezüglich mit der App gut arrangieren. Und die Karaoke-Funktion? Sicherlich eher eine Dreingabe denn ein Herausstellungsmerkmal. In Abhängigkeit vom anliegendem Audio-Material funktioniert das Herausfiltern der Vokal-Anteile mal besser, mal schlechter. Bei Van Halens „Jump“ wird das legendäre EVH-Solo gleich mit herausgefiltert – gut, um die Keyboard-Stimme rauszuhören …

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Von leistungsfähigen Digital-Pulten bekannt, mag die Reset-Funktion zum Aufruf der Werkseinstellungen bei einer derartigen Aktivbox etwas „überdimensioniert“ wirken. Trotzdem soll sie nicht unterschlagen werden: Sie wird ausgelöst, indem die Taster für Speaker-Simulation und Bluetooth-Pairing gleichzeitig gedrückt werden, wie die Bedienungsanleitung verrät. Im gesamten Verlauf des Tests gab es zur Anwendung dieser Funktion keine Veranlassung. Aber – unverhofft kommt ja bekanntlich oft.

HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox im Praxistest

So eine multifunktional einsetzbare Aktivbox inspiriert zu zahlreichen Einsatzmöglichkeiten. Nach dem Anhören einiger Titel aus Klassik und Popularmusik via Bluetooth führt mein Weg direkt zum Musiker-Kollegen, der hinsichtlich Gitarre und Gesang meine bescheidenen Fähigkeiten deutlich übertrifft: die Strat geht mit dem Effektboard in Kanal 3, das dynamische Gesangsmikrofon in Kanal 1. Was soll ich sagen? Erstaunlich, ganz ohne Klangschrauberei. Die Höhen beim t-bone MB85 Beta  im Gesangskanal werden auf 16 Uhr angehoben, die Bässe auf 12 Uhr belassen. Etwas Hall dazu – passt. Die Fender Strat klingt für meinen Geschmack leicht angezerrt über die Simulation der Celestion Greenbacks sprichwörtlich „out of the box“. Einer geht noch – zu der Gitarre kommt ein Cajon mit deutlichen Bassanteilen, mikrofoniert über ein betagtes Shure SM57, auf Kanal 2. Da wird deutlich, dass die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox auch tiefere Frequenzen über den 8“ Bass-Mitten-Lautsprecher sauber abbildet.

Szenenwechsel – von Haus fühle ich mich auch auf Tasten zuhause, spiele gerne auf dem Fender Rhodes aus der Sample-Library von PreSonus Studio One 4 – hier fehlt mir die Flexibilität einer parametrischen Klangregelung, um den perkussiven Charakter klarer rausstellen zu können. Insgesamt möchte ich die 2-Band-Klangregelung als „gutmütig“ bezeichnen. Hier wird nichts kaputt gemacht, andererseits fehlt es manchmal an Effektivität. Die Bedienungsanleitung gibt keine Info darüber, welche Frequenzen von der Zweiband-Klangregelung wie stark abgesenkt oder angehoben werden. Auf Anfrage bei HK Audio ergibt sich folgendes Bild: Für die 2-Band EQs greift die Bass-Klangregelung bei 150 Hz (-12 dB bis +6 dB) und das Höhen-Filter bei 6,5 kHz (-12 dB bis +6 dB). Das deckt sich weitgehend mit den eigenen Messungen, für die ich die MOVE 8 mit Weißem Rauschen beschicke, um die FFT-Analyse bei aufgezogener Klangregelung im NTi Audio XL2 Analyser abzulesen.

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Schutzhülle für den Transport – laut HK Audio ebenso wie das Schnellladegerät im Frühjahr 2021 verfügbar

Von der nutzbaren Lautstärke ist die Aktivbox für kleinere Räumlichkeiten geeignet, sicherlich in Abhängigkeit zum Publikum und der Umgebungslautstärke. 50-60 Leute in Partystimmung können auch leistungsfähigeren Boxen das Leben schwer machen, eine eher konzertante Atmosphäre passt da schon besser – oftmals müssen, im Gegensatz zur Gesangsstimme, akustische Instrumente in so einem Rahmen nur leicht durch die Mikrofonierung gestützt werden. Ist der Eindruck entstanden, dass die MOVE 8 nicht laut kann? Dem ist nicht so, denn die interne Class-D Endstufe kann die Audioqualität auch im oberen Leistungsdrittel halten, die Wiedergabe wirkt nicht angestrengt, auch das Dynamikspektrum akustischer Musik wird gut übertragen. Das ist wichtig für Straßenmusik, den hier ist der akribisch eingestellte Sound schnell mal „vom Winde verweht“. Gut, wer dann auf genügend Reserven zurückgreifen kann. Das Bluetooth-Pairing und die -Übertragung funktionieren bei Sichtkontakt störungsfrei – die in der Bedienungsanleitung beschriebenen 40 m lassen sich aber nur erreichen, wenn beide miteinander „kommunizierende“ Geräte Bluetooth 5 kompatibel sind. Das im Test verwendete Samsung A5/6 Handy und das iPad Pro müssen diesbezüglich passen – dementsprechend „normal“ fiel die Reichweite im Bereich zwischen 5 und 10 m bei Sichtkontakt aus.

Luft nach oben?

Test: HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

Überprüfung der in Kanal 1 und 2 aktivierbaren Feedback-Unterdrückung bei der HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox

In der App existiert für beide Mic/Line-Kanäle Zugriff auf eine schaltbare Feedback-Unterdrückung. Normalerweise werden hier automatisch Filter gesetzt, sobald eine Feedback-Frequenz entdeckt wird, um diese dann schmalbandig abzusenken. Die App der MOVE 8 erlaubt lediglich das Ein- und Ausschalten dieser Funktion, ohne weiter in der Bedienungsanleitung auf die Wirkungsweise einzugehen. Gerade im Live-Betrieb ist so ein automatischer Feedback-Wächter sinnvoll, denn eine derartige Aktivbox dient nicht selten als Publikumslautsprecher und Bühnenmonitor in Personalunion ­– wodurch Mikrofone gerne auch mal vor der Box positioniert werden. Die Wirksamkeit einer Feedback-Unterdrückung ist einfach zu überprüfen – das Mikrofon in etwa 10 cm Abstand direkt vor der Box positionieren und den Volume-Regler des Eingangskanals langsam aufdrehen, bis das erste Feedback einsetzt. Als Mikrofon diente das weiter oben erwähnte t-bone MB85 Beta, die Klangregelung war neutral eingestellt. Mit dem NTi XL2 Audio-Analyser ließ sich die Feedback-Frequenz bei 4 kHz darstellen. Es folgte der zweite Durchgang unter gleichen Bedingungen, nur dieses Mal mit (in der App) aktivierter Feedback-Unterdrückung für Kanal 1. Eine Veränderung durch einsetzende Filtertätigkeit aufgrund der aktivierten Feedback-Unterdrückung ließ sich nicht wahrnehmen. Des Rätsels Lösung – auf Anfrage bei HK Audio entdeckte die Entwicklungsabteilung einen Bug in der aktuellen Firmware. Die Feedback-Unterdrückung arbeitet in der aktuellen Version nur, wenn alle Effekte in der MOVE 8 ausgeschaltet sind. Gut zu wissen. Unter diesen Bedingungen erfolgte der zweite Durchgang, bei dem die Feedback-Frequenz bei 4 kHz entsprechend gefiltert wurde. Kurzum, eine durchaus nützliche Funktion für Live-Situationen, so sie funktioniert.

Die Feedback-Unterdrückung ist nur über die Remote-Steuerung zu aktivieren

Laut HK Audio handelt es sich beim Volume-Regler im Kanalzug um eine Mischung aus Gain und Volume. Eine optische Signalkontrolle direkt an der MOVE 8 ist nicht vorgesehen. In der App informiert eine grafische LED-Anzeige mit 22 Segmenten über den anliegenden Signalpegel im Kanalzug – sie wechselt die Farbe von grün auf gelb ab der Hälfte der dargestellten Segmente, um bei den letzten beiden in ein Orange-Rot überzugehen. Um Verzerrungen zu vermeiden, muss dann der Master zur Steigerung der Lautstärke eines Signals weiter aufgedreht werden. Das funktioniert soweit praxisgerecht, trotzdem fehlt mir ein Trim-Regler zur Anpassung auf unterschiedliche Signale direkt an der MOVE 8. Zumindest ein Clip-Anzeige würde ich begrüßen, denn nicht immer ist ein Android- oder iOS-Gerät mit der App-Steuerung zur Hand. Falls nicht, muss über das Gehör entschieden werden, ob das anliegende Signal noch sauber klingt. Die Bedienungsanleitung erwähnt das Thema: Werden beispielsweise in Kanal 3 Quellen mit Line-Pegel angeschlossen, muss an der Quelle, also beispielsweise dem Keyboard, das Signal abgeschwächt werden, da es sonst zu Verzerrungen kommen kann.

Ebenfalls vermisst habe ich zumindest in einem der beiden Mic/Line-Kanäle eine schaltbare Phantomspeisung; somit müssen Kondensator-Mikros draußen bleiben. Am internen Hall-Effekt werden sich die Geister scheiden – für den anvisierten Anwendungsbereich sicherlich ok, aber mehr auch nicht. Komfortabel wäre es, wenn sich einige der wesentlichen Effekt-Parameter über die App steuern ließen. Bei den Gitarren-Effekten geht das, beim Reverb nicht. Was passiert eigentlich, wenn eine zweite MOVE 8 zur Stereo-Wiedergabe eines via Bluetooth übertragenen Audio-Files angeschlossen werden soll? Nichts – eine Link-Buchse für die Stereo-Wiedergabe ist nicht vorgesehen.

Über den Tellerrand

Die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 Aktivbox befindet sich aktuell in guter Gesellschaft – dazu gehören sicherlich die Bose S1 Pro als auch die JBL EON One kompakt, beide sind seit einiger Zeit erhältliche, populäre Vertreter der mit Akku ausgestatteten, multifunktionalen Aktivboxen. Wie bei Allroundern üblich, haben alle Modelle individuelle Vor- und Nachteile – da hilft nur der direkte Vergleich. Es gibt klare Unterschiede in der Leistung, der Ausstattung, den Eingangskanälen, den Remote-Möglichkeiten und der „Ausdauer“ der integrierten Akkus. Apropos Akku: Sicherlich ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal dieser Box – hier setzt die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 die Messlatte hoch.

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Fazit

Zweifellos ist die HK Audio PREMIUM PRO MOVE 8 ein gut ausgestatteter Allrounder in der 500 Euro Klasse – sie bietet einfache Bedienung kombiniert mit passender Leistung, einen 4-Kanal-Mixer samt wählbaren Speaker-Simulationen für Gitarristen, eine Remote-App für Android und iOS sowie ein Akku-Management, das seinesgleichen sucht. Dass auch Kompromisse – wie im Test beschrieben – bei so einem Allrounder einzukalkulieren sind, liegt in der Natur dieser Spezies. Kurzum: Akustik-Solisten oder Duos, Straßenmusiker oder Performance-Künstler, die manchmal weit ab von der üblichen Stromversorgung ihre kreative Erfüllung suchen (und manchmal auch finden), könnten mit der PREMIUM PRO MOVE 8 einen adäquaten „Audio-Partner“ finden.

Plus

  • über 11 Stunden Akku-Laufzeit
  • Bluetooth 5.0
  • Celestion Lautsprecher-Simulationen (Kanal 3 per App schaltbar)
  • Gitarren-Effekte (Tremolo, Chorus, Flanger) in Kanal 3 per App schaltbar
  • 4-Kanal-Mixer
  • leicht und gut transportierbar
  • Remote-Steuerung via Android- und iOS-App
  • sehr flexibles Akku-Management (zwei Akkus im Lieferumfang)
  • Speicherplätze für individuelle Einstellungen in der App
  • Stativmontage oder Betrieb als Bühnenmonitor

Minus

  • Feedback-Unterdrückung – Bug in aktueller Firmware
  • kein Master-EQ
  • keine Phantomspeisung
  • keine Stereo-Link-Funktion
  • keine Clip-LEDs
  • lediglich ein Hall-Preset, Parameter nicht anpassbar

Preis

  • 598,- Euro
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