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Test: Joyo Zombie II, Gitarrenverstärker Topteil

Ein Minion auf dem Cabinet!

18. Januar 2022

Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie sehr die Entwicklungsabteilungen der Verstärkerhersteller in den letzten Jahren versucht haben, das letzte große Bauteil der Signalkette, den Lautsprecher, zwecks Transportabilität auf ein Minimum zu schrumpfen und bisher immer wieder daran gescheitert sind. Bewegte Luft ist halt noch mal eine ganz andere Baustelle als zum Beispiel der Verstärker zwischen dem Instrument und dem Speaker. Würde dies gelingen, würden Topteile wie der zum Test vorliegende Joyo Zombie II noch mal einen ganz anderen Stellenwert erhalten, als es bereits jetzt der Fall ist.

Joyo Zombie II Test

Joyo Zombie II Profil

Aufbau und Konzeption des Joyo Zombie II

Der Gitarrist von heute kämpft einen ewigen Kampf zwischen den Prioritäten Sound und Transportabilität. Zweifelsohne verfügen die klassischen Vollröhren-Heads je nach Hersteller und Modell über den mit Abstand besten Sound, lassen sich diesen aber auch mit entsprechenden Herstellungs-, Wartungs- und Transportkosten bezahlen. Dazu kommt noch der Fakt, dass es nichts Abtörnenderes gibt, als nach der gespielten Show die massive Backline, möglichst noch alleine, da alle Bandkollegen längst zum Feierabendbier oder der Shaker-Stunde übergegangen sind, in den Bandbus zu wuchten.

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Auch ich bin dazu übergegangen, bei den Flugshows auf transportable und leistungsstarke analoge Amps zu setzen, um mich von den vor Ort angemieteten, aber teils völlig ungewarteten Verstärkern unabhängig zu machen. Was ich da teilweise in Russland oder Südamerika auf die Bühne gestellt bekommen habe, spottet jeder Beschreibung. Um sich jedoch den Spaß an einem Topteil zu bewahren und dennoch mit kleinsten Abmessungen arbeiten zu können, setzt die chinesische Firma Joyo mit ihrer banTamP (kein Tippfehler!) Serie auf eine Zwergenarmee von mittlerweile 13 verschiedenen Typen, die allesamt die gleichen Gehäuseabmessungen von gerade einmal 163 mm x 140 mm x 110 mm aufweisen und mit nur 1,3 kg Gewicht ins Rennen gehen.

Der zum Test vorliegende Joyo Zombie II ist sogar zweikanalig aufgebaut und lässt sich mittels mitgeliefertem Fußschalter und einem Verbindungskabel oder aber per Minischalter auf der Gehäusevorderseite umschalten. Als Ausgangsleistung wird 20 Watt bei 8 Ohm angegeben, wobei Joyo explizit darauf hinweist, diese Ohmzahl nicht zu unterschreiten. Ein Blick in das Innere des Gehäuses offenbart eine einsame 12AX7 Röhre, was die Bezeichnung „Tube Amp“ schnell relativiert. Erwartungsgemäß kann man bei einem Preis von nur 149,- Euro keine Vollröhrenbauweise erwarten, zumal die technischen Anforderungen bei diesem Platzangebot nicht erfüllt werden könnten. Sollte man den Joyo Zombie II also über eine 16 Ohm Box fahren, ist zu berücksichtigen, dass sich aufgrund der Class-D-Endstufe die Leistung nochmals um ca. die Hälfte reduziert, d. h. die maximale Lautstärke nimmt um knapp 12 % ab.

Niedlich ist der Amp allerdings allemal, zumal der massive Tragegriff aus Stahl locker das 20-Fache an Gewicht verwalten könnte. Das Gehäuse ist von mehreren Luftschlitzen durchzogen, um die Abwärme der Vorstufenröhre abführen zu können, wobei die Abwärme einer einzelnen 12AX7 bzw. ECC83 keine echte Herausforderung darstellen sollte. Beim Auspacken strömte ein leichter „Duft“ von Schienenschweller und geflextem Metall aus der Verpackung, als wäre der Verstärker noch während des Abkühlvorgangs verpackt worden. Männlich! :-) Zum Lieferumfang des Joyo Zombie II gehört ein Lautsprecherkabel, ein Fußschalterkabel, der Fußschalter und ein Netzteil.

Joyo Zombie II Test

Joyo Zombie II Vorderseite

Die Vorderseite

Die Vorderseite des Joyo Zombie II nutzt die geringen Platzverhältnisse aus, ohne dass es zu dranghafter Enge kommen sollte. Die beiden Kanäle verfügen über die gleichen drei Regler, die sich in Gain, Tone und Volume unterteilen. Auf eine echte 3-Band-Klangregelung hat der Hersteller wohl aus Kostengründen verzichtet. Die Regler sind sehr angenehm schwergängig, so dass ein versehentliches Verstellen der anderen Regler aufgrund der engen Platzverhältnisse vermieden wird. Unterhalb des bereits erwähnten manuellen Kanalwahlschalters befindet sich ein Bluetooth-On/Off-Schalter, mit dem man bei Bedarf sein Bluetooth-Gerät als externe Klangquelle drahtlos zum Gitarrensignal einspielen kann. Drei LEDs informieren über die Kanalwahl und den Betriebszustand. Den Abschluss bilden die Eingangsbuchse und der ebenfalls als Minischalter ausgeführte Netzschalter.

Joyo Zombie II Test

Joyo Zombie II Rückseite

Die Rückseite

Links außen befindet sich eine vergleichsweise große Bluetooth-Antenne, die wohl aus Platz- und Abschirmungsgründen nicht mehr im Inneren des Gehäuses Platz gefunden hat. Dies ist ein dezentes Manko, da sie aufgrund ihrer exponierten Position Gefahr läuft abgeknickt zu werden, für den Transport kann man selbige allerdings abschrauben. Daneben sitzt die Eingangsbuchse des mitgelieferten 18 V/2.0 A Netzteils, wobei der Stecker fest, aber leider etwas wackelig in der Buchse sitzt. Neben dem Lautsprecherausgang befindet sich der Fußschaltereingang, ein Kopfhörerausgang, der den Lautsprecher erwartungsgemäß abschaltet, sogar ein serieller FX-Loop ist vorhanden, ein Feature, das man in dieser Leistungsklasse nur sehr selten findet. Der Kopfhörerausgang ist frequenzkorrigiert und mindert so die sägenden Höhen, die ohne die Trägheit des Lautsprechers sonst anfallen würden. Der kleine Amp ruht auf vier vergleichsweise großen Füßen, deren Gummimischung allerdings ein wenig hart geraten ist, so dass der leichte Amp schnell ins Rutschen gerät. Sollte man den Verstärker auf einer Box platzieren, ist darauf zu achten, dass bei der Kabelzuführung eine entsprechende Zugentlastung gewährleistet ist.

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Joyo Zombie II Test

Joyo Zombie II Größenvergleich

Der Joyo Zombie II in der Praxis

Ich muss zugeben, das kleine Kerlchen hat etwas, wäre er farblich jetzt noch etwas mehr Richtung Gelb unterwegs, könnte man glatt eine Brücke zu den Minions schlagen. Den Amp auf einem 412er Cabinat platziert und du hast die Lacher auf deiner Seite. Allerdings auch nur so lange, bis man den Amp einschaltet, was eine blaue LED rechts außen am Frontpanel anzeigt. Was dort aus dem Lautsprecher quillt, hätte man dem Zwerg nicht zugetraut. Die ca. 10 Watt, die der Amp aus meiner 16 Ohm 412er Marshall Vintage-Gitarrenbox drückt, reichen tatsächlich aus, um einen Clubgig zu spielen, vorausgesetzt, man hat keinen zu dynamisch spielenden Drummer und er benutzt noch ein „echtes“ akustisches Set.

Zwar wird der Amp gerne als reiner Übungsamp angesehen, womit man den Amp allerdings meines Erachtens unter Wert verkauft. Nun gut, in Sachen Klangregelung muss man im Bezug auf den Tone-Regler ein paar Abstriche machen, da es sich hierbei mehr um eine reine Höhenblende handelt und auch der Bassbereich ist der Winzling ein wenig schwach auf der Brust, aber für solche Bereiche kann man im Bedarfsfall gerne einen 7-Band-EQ vor dem Amp oder auch im FX-Loop platzieren. Das Umschalten der beiden Kanäle geht mit einem leichten Knacken einher, was sich in der Praxis aber noch in Grenzen hält.

Die klangliche Ausrichtung des Amps wird als „definierter High-Gain-Amp“ tituliert (gibt es auch einen undefinierten High-Gain-Amp?), was man unter anderem auch daran erkennt, dass sich mit dem Amp Crunch-Sounds nur mit heruntergeregeltem Volume-Regler erzeugen kann. Selbst bei minimalem Gain erreicht der Amp bereits Lead-Sounds, so dass man Overdrive- oder Distortion-Pedale nahezu ausschließlich im cleanen Kanal verwenden kann. Im Prinzip ist dazu nichts Negatives zu bemerken, ich selber erzeuge Crunch-Sounds sehr gerne mit dem Volume-Regler, allerdings erzeugt der Amp bei höheren Gain-Settings einen nicht unerheblichen Nebengeräuschpegel, der sich nur mit einem Noise-Gate im FX-Loop in den Griff bekommen lässt.

Vom haptischen Ansatz her strebt der Joyo Zombie II eindeutig in Richtung der Nano Heads von Hughes & Kettner, erreicht aber nicht ganz deren klangliche Güte, hat dafür aber die Bluetooth-Anbindung, eine zweikanalige Auslegung und den FX-Loop im Gepäck. Dennoch muss man dem Amp einen wirklich guten Grundsound attestieren, der weit über das Niveau anderer „Zwergen Heads“ hinausgeht. Zudem reagiert der Amp recht gut aufgrund der analogen Vorstufenröhre auf den anliegenden Pegel von der Gitarre, so dass man klangliche bereits einiges über den Volume-Regler fahren kann.

Je nach Pedalboard-Größe wäre der Amp theoretisch sogar auf einem Floorboard zu montieren, wenngleich es hier etwas Probleme mit der Höhe geben könnte. Von der Kabellänge des Netzteils her kann man den Amp allerdings auf einem 412er Cabinet und das Netzteil auf dem Boden platzieren. Ein Fullstack hingegen funktioniert nicht mehr, wird aber wahrscheinlich auch nicht der primäre Einsatzbereich des Amps sein.

Joyo Zombie II Test

Joyo Zombie II im Studio

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Fazit

Mit dem Joyo Zombie II hat der chinesische Hersteller einen winzigen Head in seinem Portfolio, der es in sich hat. Mit seinen winzigen Abmessungen passt er in jede Tasche und eignet sich aufgrund seiner zweikanaligen Ausrichtung für den Übungs- wie auch für den Club-Show-Bereich.

Wer auf der Suche nach einem ultraportablen, gutklingenden Topteil ist und die Lacher der Bandkollegen ertragen kann, sollte den Amp einmal antesten.

Plus

  • Sound
  • extrem kompakte Abmessungen
  • FX-Loop
  • Bluetooth

Preis

  • 149,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich benutze den Meteor als Wohnzimmeramp und finde den ziemlich gut. Verträgt sich auch sehr gut mit Pedalen. Mich stört nur der grobe Unterschied der Lautstärke zwischen den Kanälen, ist das hier beim Zombie besser?

    Die passsende Box von Joyo (Bantcab) sieht übrigens zwar niedlich aus, klingt aber nicht gut.

    • Profilbild
      hejasa AHU

      Ich habe den Bluejay an eine Vox 8 Zöller angeschlossen, weil ich den Kritiken gelesen hatte, dass der Bandcab den Joyos nicht gerecht wird. Mit der Vox Box klingt das Teil hervorragend.
      Wie Axel Ritt schreibt, macht ein Equalizer wirklich Sinn, auch mit dem Bluejay läßt sich eine deutlich vernehmbare Klangänderung kaum erzielen, zumindest bei meinem Rhodes Mark 1 ist das so.
      Trotzdem, der Bluejay ersetzt meine Fenderröhre (Twin Reverb) sehr zu meiner Zufriedenheit.

      • Profilbild
        Unimoog

        Genau das hatte ich mir auch für mein Rhodes überlegt, bin aber wegen des Lautsprechers noch zögerlich. Eigentlich braucht das Rhodes 12er Jensen. Klingt der Vox wirklich gut? Welchen EQ verwendest du? Rauscht das Teil?

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          hejasa AHU

          Ich kann dir versichern, ich bin äußerst sensibel, was Klang angeht. Der Bluejay klingt super mit der Vox, von Rauschen keine Spur in den Pausen. Als Equalizer habe ich einen 7 Band von Behringer EQ 700 zwischen Rhodes und Amp geschaltet, reicht völlig.

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            Unimoog

            Danke! Der emulierte Fender Twin Reverb (Tone Master) stand bisher auf meiner Liste. Deine Kombi erscheint mir sehr überzeugend zu sein – und ist deutlich günstiger.
            Ich habe übrigens einen alten Twin Reverb UL 135 am Rhodes. Das klingt nicht schlecht, aber nicht so, wie ich es mir vorstelle. Vermutlich, weil es ein UL ist.

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              AMAZONA Archiv

              Ich benutze meistens die Celestions von einem alten Valvestate Bi-Chorus-Kombo (2×12) mit dem Meteor, damit bin ich wirklich zufrieden. Mich stört am allermeisten das umständliche und billig wirkende Netzteil der Bantamps.

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              hejasa AHU

              Ich kenne nur den normalen Twin über den das Rhodes einst lief, der UL (wofür steht das UL?) sagt mir nichts. Ich habe eine zeitlang über das Fender Mark 1 der kölschen Band „Die Höhner“ gespielt, die es verkauft hatten und von einem Bekannten von mir gekauft wurde. Das Teil war modifiziert durch Austausch eines Kondensators in der Klangregelung und lief über einen Twin. Es klang einfach nur „geil“ vor allem in den Bässen. Echt Hip Hop vom feinsten.
              Ich habe dann lange gesucht, um diesen Sound zurückzufinden, bin letztlich vor ich glaube sechs Jahren beim Bantamp gelandet. Der Twin musste gehen, da keine Bühne für mich mehr sinnvoll war. Wollte das Rhodes dann nach langem Nichtgebrauch verkaufen, dann probiert, ob es irgendwelche Lagerungsschäden hat, angeschlossen und dann wars es dann mit Verkauf.
              Der Bluejay hing anfangs an einer Engl Box mit vier Vintage Celestion Speakern auf 16 Ohm geschaltet, das war aber selbst zu leise und raubte zu viele Höhen, daher dann die Vox Box. Will damit auch sagen, der kleine Amp macht auch nach ca. sechs Jahren immer noch seinen Dienst.

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                Unimoog

                Der Twin Reverb UL (Ultra linear) hat 135 Watt und spezielle Trafos. Späte Serie 1979/80. Mit dem Rhodes harmoniert er nicht so gut wie der normale Twin Reverb. Ich bestelle den Bantamp und werde es ausprobieren. Die Vox Box gibt es wohl auch mit einem 12er. Aber der 8er reicht tatsächlich aus?

                • Profilbild
                  hejasa AHU

                  Ich würde es mit dem 8-ter einfach ausprobieren. Mir genügt er. Mit dem 12-er wäre ich vorsichtig wegen seiner 70 Watt, daher würde ich erst im Musikgeschäft nachfragen.
                  Alternative zum Bantamp ist übrigens der Vox MV 50 clean, der hat kein Problem mit der 12-er Box. Der Vox wurde auch auf Amazona getestet.

  2. Profilbild
    hauserj

    Könnte man mal ausprobieren das Teil :)

    Ich verstehe nur nicht ganz, warum er nur zum Üben und für den Clubgig taugt?
    Weil der Sound nicht gut genug ist oder weil er zu leise ist?
    Auf der einen Seite hört man immer von In-Ear & Co. und auf der anderen Seite liest man in Tests zu Amps immer das mit der Lautstärke gegen Drummer.

    Ist natürlich als Richtwert für die Lautstärke in Ordnung. Aber ein wirkliches Problem ist es nicht oder? Man nimmt den Amp doch sowieso ab und vertraut lieber auf Monitore auf der Bühne.
    Ich kenne es eher so, dass ein 100W Amp im Proberaum oft auf 1 stehen muss und die 11 in seinem ganzen Leben nie kennen lernen wird. Dann doch lieber ein kleineres Teil ;)

    Also soll jetzt keine Kritik sein! Fällt mir nur jedes mal auf und ich finde es immer etwas komisch und führt Interessenten meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Aber vielleicht übersehe ich auch was!

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ich war auf wirklich ziemlich vielen kleinen Club-Konzerten, da war der Amp die Schallquelle des Gitarristen und nur der Sänger hatte einen Monitor vor sich stehen.

    • Profilbild
      Axel Ritt RED

      Wenn du und deine Band komplett über Inear spielen und du kein „haptisches Erlebnis“ auf der Bühne benötigst, kannst du mit dem Amp natürlich auch Rock am Ring spielen. Es gibt ja auch jede Menge Bands, welche nur noch mit einer digitalen Klangerzeugung arbeiten und mit ihren „Verstärkern“ überhaupt keine Luft mehr bewegen.

      Der eigentliche Grund für die Abgrenzung liegt in der Arbeitsweise eines Vollröhrenverstärkers, welcher immer dann am besten klingt, wenn die Endstufe ganz leicht in die Sättigung geht. Das hat man früher mit ca. 30 Watt in Clubs gemacht bis hinaus zum 100 Watt Fullstack auf großen Open Air Bühnen. Zudem besitzen 100 Watt A/B Amps eine völlig andere Kompression oder verfügen über einen anderen Headroom.

      Übrigens, ich hatte einmal das große „Glück“ bei einer 70.000 Tons Of Metal Cruise in Miami auf der Poolstage bei extrem starkem Wind zu spielen. Der Wind blies den Schall regelrecht weg, so dass mich der FOH bat, meinen 100 Watt Stack bitte „so laut wie möglich zu machen“, um die ersten Reihen zu erreichen. Es war das einzige Mal, dass mir ein FOH so etwas gesagt hat und der Sound war auf der Bühne geradezu abartig gut. ;-)

      Wenn möglich, nimm einen starken Vollröhren Head als Full- oder Halfstack, gehe in eine große Halle, nimm einen Crunch Sound, drehe die Endstufe auf ca. 12 Uhr und spiele deinen Lieblings Power Chord … danach weisst du warum man nicht mit 10 Watt bei Rock am Ring spielt. Die Interaktion mit dem Amp ist bei dieser lautstärke eine völlig andere Welt.

      • Profilbild
        hauserj

        Also ok, bin überzeugt! :)
        Vielleicht sollte ich auch mal wieder das Topteil ausm Keller holen…ist natürlich schon ein anderes Erlebnis.

        Gerüchteweise soll es allerdings auch schon vorgekommen sein, dass es für den Rest weniger befriedigend ist, wenn der Gitarrist zu sehr auf das haptische Erlebnis steht.
        Aber ist ne andere Diskussion;)

  3. Profilbild
    chr1stoph

    Ich hab den Zombie II seit Weihnachten ;-) und möchte eine Sache herausstellen, die nicht so offensichtlich ist.

    Offensichtlich ist der geile Metal-Druck, der aus der Box kommt, wenn man den Zerrkanal anwirft und den Gainregler über 9 Uhr betreibt. Da grinst auch der Gitarrist selber, nicht nur seine Bandkollegen. Unerwartet dagegen war für mich, wie gut der Clean-Channel mit Pedalen funktioniert. Und das, obwohl man den nur schwer ins Breakup treiben kann, was ja gemeinhin als Sweet Spot für vorgeschaltete Overdives gilt.

    Der Zombie-Clean ist dagegen wirklich sehr clean und klanglich sehr neutral, zwar mittenreich, aber dabei fast schon klinisch. Und das scheint zu bedeuten, dass der Bodentreter genau so klingt, wie seine Entwickler sich das vorgestellt haben. Das heißt, das Teil kann aus meiner Sicht als Pedalplattform betrieben werden, die als Schmankerl obendrauf auch noch Metal kann. Wenn also jemand in einer Top40 Band spielt, die neben Rosamunde und Highway to Hell auch noch Dragonforce im Repertoire hat – check out the Zombie!

    • Profilbild
      Axel Ritt RED

      Für eine authentische Dragonforce Wiedergabe lässt du am besten wie beim Original nur Backingtracks laufen … ;-)

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