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Test: Keeley Mod Workstation 3, Multieffektgerät für Gitarre

(ID: 136948)

Sound & Praxis

Die Modulationseffekte

So viele Effekte von Keeley zu einem so günstigen Preis, wo liegt da denn der Haken? Wer die Boutiquepedale von Keeley kennt, der weiß um die herausragende Klangqualität der Einzelpedale. Bei der Mod Workstation 3 muss man die Ansprüche aber leider etwas zurückschrauben, denn besonders herausragend ist das Angebotene nicht. Zudem klingen die Modulationseffekte sehr ähnlich, sieht man einmal vom ADT-Modus oder dem Wah/Filter Algorithmus ab. Eine Veränderung im Sound ist beim Drehen des Morphreglers in den übrigen Presets oft nur schwach wahrzunehmen. Hinzu kommt, dass das Pedal auch nicht ganz ohne Nebengeräusche arbeitet, was besonders beim Aufregeln des Effect Level Potis deutlich hörbar wird.

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Trio

— Die drei neuen Keeley Workstations —

Die Overdrivesektion

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Unter der insgesamt etwas müden Klangqualität leiden auch die Overdrive Effekte, das betrifft auch und ganz besonders die Nebengeräuschentwicklung beim „1962“ Modul, das bei vollem Gain-Anschlag eine recht deftige Rauschfahne zieht. Positiv ist allerdings, dass beide Overdriveblöcke in Reihe geschaltet sind, sodass man mit deren Tonepotis einen guten Zugriff in die Klangcharakteristik erhält.

Die Signalqualität insgesamt kann man als ausreichend bezeichnen, eine Abschwächung bzw. Färbung des Originalsignals ist trotz True-Bypass dennoch zu bemerken. Hierzu habe ich im Test als A/B Vergleich ein paar Pedale anderer Anbieter (Earthquaker Devices, Red Panda und Catalinbread) mit der Mod Workstation 3 verglichen. Hierbei schnitt die neue Keeley Workstation leider nicht gut ab.

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Fazit

Wer eines der Einzelpedale aus dem Modulationseffektangebot von Keeley besitzt und schätzt, den wird der Sound der neuen Keeley Mod Workstation 3 vermutlich nicht vom Hocker reißen. Hier herrschen eher „Masse statt Klasse“ und eine Signalqualität, die man von Geräten aus dem Hause Keeley in aller Regel ganz anders kennt und schätzt.

Aber nicht nur der Klang ist wenig „Premium-like“, auch die Hardware hat ihre Schwächen. So wurden wohl aus Kostengründen sämtliche Potis auf der Platine angebracht, was nicht nur zu potenziellen „Wackelkandidaten“ bereits im Neuzustand führt, sondern bei einem fehlgeleiteten Fußtritt im Ernstfall auch einen deftigen Schaden nach sich ziehen kann.

Plus

  • Effektangebot
  • drei Overdrive Effekte
  • TAP Schalter Anschluss
  • zusätzlicher Effektweg

Minus

  • nur durchschnittlicher Klang
  • Signalqualität/Rauschverhalten
  • fragile Potis

Preis

  • Ladenpreis: 379,- Euro
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Klangbeispiele
Forum

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