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Test: Line6, DL4 Delay Modeler, Gitarren-Effektgerät

Sound/Praxis

Zum Testen wurde der DL4 in den Effektweg eines Engl Screamer 50 Röhrencombos eingeschleift. Was sofort auffällt, ist die „digitale Stille“, denn das Gerät arbeitet absolut frei von Nebengeräuschen. Und die Bedienung erweist sich als kinderleicht: Einfach mit dem MODEL-Regler das gewünschte Preset anwählen und je nach Lust und Laune mit den übrigen Reglern feinjustieren. Der TAP TEMPO-Schalter dient dabei zur Grundauswahl des Delay-Tempos, im Detail lässt sich die Verzögerungszeit aber auch gut und effektiv mit dem DELAY TIME-Regler einstellen. Da es aber leider kein Display gibt, um die Werte der Regler abzubilden, ist man bei der Korrektur der einzelnen Presets und eingestellten Sounds immer auf das Gehör und auf ein vorsichtiges Händchen angewiesen.

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Die Effekte bieten genau das, was man sich von einem Echo-Pedal dieser Preisklasse erwartet, nämlich eine breite Auswahl an Delays und Modulations-Effekten auf hohem Niveau, wenn auch bei dem einen oder anderen Preset kein deutlicher Unterschied zu hören ist. Die Soundqualität ist sehr gut und macht den DL4 somit auch im Studiobetrieb einsetzbar. Einzig und allein die dürftigen Speichermöglichkeiten von nur drei Plätzen zum Ablegen von Eigenkreationen schränkt die Nutzung etwas ein, ein paar mehr Speicherplätze hätten es dann doch sein können. Und auch ein MIDI-Port würde dem Line6 DL4 sicher gut stehen, um ihn im Verbund mit anderen MIDI-tauglichen Geräten einzusetzen und somit unnötige und zeitraubende Schaltvorgänge zu vermeiden bzw. zu vereinfachen. Dennoch bietet das Gerät mehr als genug Möglichkeiten und Inspiration für den „Delay-Fan“ und wird sicher nach einer Weile aus dem Gitarren-Setup nicht mehr wegzudenken sein.

-- MODEL-Wahlregler --

— MODEL-Wahlregler —

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Fazit

Das Line6 DL4 Echo-Pedal bietet genau das, was man von einem Delay-Pedal erwartet. Neben einer großen Auswahl an Effekten trumpft die giftgrün lackierte Metallkiste mit einer sehr robusten Konstruktion und einer äußerst nebengeräuschfreien Signalführung auf. Ebenso als Pluspunkte verzeichnen muss man auch die sehr einfache Bedienung, die den Blick in die mitgelieferte Bedienungsanleitung überflüssig macht und der Gitarristen-Front damit sehr entgegen kommt. Schade ist nur, dass der DL4 kein Display besitzt und das auch auf einen MIDI-Port verzichtet wurde. Ebenso ärgerlich ist die Beschränkung auf nur drei Speicherplätze zum Ablegen eigener Kreationen. Somit muss man gerade im Live-Betrieb während oder vor den Songs noch an dem Kistchen rumschrauben.

Plus

  • große Auswahl an Delay-Effekten
  • sehr rauscharm
  • robuste Konstruktion

Minus

  • nur drei speicherbare Sounds möglich
  • kein Display
  • kein MIDI

Preis

  • Straßenpreis: 250,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    sir stony

    Zitat aus dem Test:
    „Eines dieser neuen, „kreativen“ Effektpedale tritt nun zum Test auf Amazona an, […]“
    Zitat von der Line6 Homepage:
    „Seit ihrer Vorstellung im Jahr 2000 hat diese “grüne Wunderdose” von Line 6 […]“

    11 Jahre?! Neu?? Ohne Worte. Man sollte wohl eher sagen, ein Wunder dass es das Teil immernoch gibt.
    Gut, der DL 4 IST eine sehr gute Delay Tretmine, aber das wußte man in den Kreisen der Interessierten schon kurz nach Markteinführung. Die Welt hat sich seither doch schon etwas weiter gedreht.

    • Profilbild
      Stephan Güte  RED

      Hi, sir stony

      vielen Dank für dein Statement. Mit „Neu“ meinte ich keineswegs, das das Gerät neu auf dem Markt ist sondern vielmehr bezieht sich das auf den Status eines „neuen“ Delays in Bezug darauf, das der DL4 mehr kann als nur einfache Echos produzieren.

      Auch wenn das Teil schon etwas länger auf dem Markt ist haben wir es trotzdem getestet um dem interessierten Leser einen Einblick zu geben, und es ist zudem immer noch ganz regulär im Handel erhältlich.

      Viele Grüße und viel Spaß auf Amazona.de :)

      Stephan

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