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Test: Line6, DL4 Delay Modeler, Gitarren-Effektgerät

Der DELAY TIME-Regler ist der nächste im Bunde. Er bestimmt die Verzögerungszeit des Echo-Signals, wo hingegen der REPEATS-Regler rechts daneben sich für die Anzahl der Wiederholungen verantwortlich zeigt. Die Funktionsweise des Tweak– bzw. Tweez-Reglers richtet sich nach dem gewählten Modell. So bestimmt der Tweak-Regler beim Digital Delay-Effekt beispielsweise den Bassanteil des Signals, während der Tweeze-Regler die Höhen steuert. Ein weiteres Beispiel wäre die Funktion dieser beiden Regler bei ausgewähltem „Tube Echo“- Effekt: Hier regelt Tweek, wie stark das simulierte Band „eiert“, Tweeze sorgt in diesem Setup für das Regeln der Röhrenverzerrung und der Bandsättigung. Als letztes auf dem Bedienpanel des DL4 dient der MIX-Regler zur Balance zwischen dem unbearbeiteten Original-Signal und dem Effekt-Signal.

Ausgegeben wird das Ganze dann über die an der Frontseite angebrachten Stereo-Klinkenbuchsen, wobei das Einstecken eines Klinkenkabels in den Mono/L-Eingang das Gerät betriebsbereit schaltet. Leider gibt es keinen Netzschalter, und auch ein Netzteil gehört nicht mit zum Lieferumfang. In der Verpackung befinden sich aber vier Batterien des Typs „Omas Küchenradio“. Mit im Lieferumfang gibt es noch das „Pilotenhandbuch“, sozusagen die Bedienungsanleitung in Line6-typischer locker geschriebener Form.

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Neben den stereo Ein- und Ausgängen und dem Anschluss für das Netzteil findet sich an der Stirnseite des DL4 noch eine Buchse für ein Expression-Pedal, mit dem sich viele weitere nützliche Funktionen des Gerätes steuern lassen.

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Das DL4 bietet die Möglichkeit, drei verschiedene vom User erstellte Presets abzuspeichern. Hierzu gibt es die unterhalb des Bedienpanels angebrachten Schalter, welche aus robustem Metall bestehen und einen wertigen Eindruck hinterlassen. Neben der Anwahl der Speicher dienen diese Schalter aber auch zum Steuern des Loopers (Play/Stop, Record/Overdub, Play Once, Half Speed/Reverse) und zum Eintappen der Delay-Geschwindigkeiten (Tap Tempo). Oberhalb der Schalter wurden rote LEDs eingebaut, welche über deren Funktion Auskunft geben und die bei abnehmender Batterieleistung gemeinsam blinken.

Abgesehen von den etwas wackligen Potis (die aber gut geschützt, weil versenkt im Bedienpanel, eingesetzt wurden) wurde die Hardware des Line6 DL4 robust und „roadtauglich“ gestaltet. Also dann mal ran an den Speck und das Teil an einen Amp angeschlossen!

-- Stirnseite mit Anschlussbuchsen --

— Stirnseite mit Anschlussbuchsen —

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    sir stony

    Zitat aus dem Test:
    „Eines dieser neuen, „kreativen“ Effektpedale tritt nun zum Test auf Amazona an, […]“
    Zitat von der Line6 Homepage:
    „Seit ihrer Vorstellung im Jahr 2000 hat diese “grüne Wunderdose” von Line 6 […]“

    11 Jahre?! Neu?? Ohne Worte. Man sollte wohl eher sagen, ein Wunder dass es das Teil immernoch gibt.
    Gut, der DL 4 IST eine sehr gute Delay Tretmine, aber das wußte man in den Kreisen der Interessierten schon kurz nach Markteinführung. Die Welt hat sich seither doch schon etwas weiter gedreht.

    • Profilbild
      Stephan Güte  RED

      Hi, sir stony

      vielen Dank für dein Statement. Mit „Neu“ meinte ich keineswegs, das das Gerät neu auf dem Markt ist sondern vielmehr bezieht sich das auf den Status eines „neuen“ Delays in Bezug darauf, das der DL4 mehr kann als nur einfache Echos produzieren.

      Auch wenn das Teil schon etwas länger auf dem Markt ist haben wir es trotzdem getestet um dem interessierten Leser einen Einblick zu geben, und es ist zudem immer noch ganz regulär im Handel erhältlich.

      Viele Grüße und viel Spaß auf Amazona.de :)

      Stephan

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