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Test: Marshall, MHZ40C Haze, Gitarren-Röhrenverstärker

4. Mai 2011

Marshall MHZ40C Haze

Bei den Worten Marshall und „Haze“ dürften speziell unseren Lesern älteren Semesters sicherlich ein Licht aufgehen. Unvergessen und revolutionär tönte der Song „Purple Haze“ vor mehr als vierzig Jahren aus den Boxen keines Geringeren als dem unvergessenen Pionier der Rock-Gitarre, Mr. Jimi Hendrix. Und genau diesen Hype aus „drogenrauchgeschwängerter Luft“ und psychedelischen Sounds möchte Marshall mit dem MHZ40C Haze in unsere Zeit portieren. In Form eines Verstärkers, der aufgrund seiner Fertigung in Indien nicht nur die mittlerweile in die Jahre gekommene und zumeist besser verdienenden Hendrix-Generation, sondern auch die Generation Musiker anspricht, bei denen der Geldbeutel nicht so prall gefüllt ist. Und dabei muß man auf Vollröhren-Technik und eingebaute Effekte nicht verzichten, denn das bringt der Amp von Haus aus gleich mit.

-- Der Marshall MHZ40C --

— Der Marshall MHZ40C —

Aufbau/Verarbeitung

Gewohnt Marshall-typisch verarbeitet zeigt sich das Gehäuse des Combos. Rundherum schwarzer, robuster Tolexbezug, sämtliche Kanten des Verstärkers werden durch Kunststoffecken gegen Stöße geschützt. Mit den Maßen von 590 x 486 x 254 mm und einem Gewicht von knapp über 20 kg haben wir es hier ganz offensichtlich mit einem ausgewachsenen Röhrencombo zu tun. Vier Gummifüße auf der Unterseite sorgen für einen stabilen Stand des Gerätes, auf der Oberseite dient ein massiver Tragegriff dem Transport des Amps. Ebenfalls on Top des MHZ40C findet sich weiterhin ein Lüftungsgitter zum Abführen der entstehenden Wärme der Röhrenschaltung, dieses sollte man natürlich freihalten, um die Betriebssicherheit zu gewährleisten. Im Innern des Combos sorgen drei ECC83-Röhren in der Vorstufe, sowie zwei (na, wie sollte es wohl anders sein) EL34-Röhren in der Endstufe für die Formung des Tons.

Hinter der robusten Frontbespannung verbirgt sich der eingebaute 12″-Speaker. Es handelt sich hierbei um einen Custom Celestion Marquee 66-Lautsprecher, welcher den Vintage-Charakter des abgegebenen Sounds unterstützen soll und von Celestion, dem Marshall Haus- und Hof-Lieferanten, exklusiv entworfen wurde.

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