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Test: Miroslav Vitous, String Ensembles 2.0, Orchester-Soundlibrary

8. August 2012

String Ensembles 2.0

Miroslav Vitous String Ensembles 2.0

Boxversion

Boxversion

Best Service bietet mit der Version 2.0 der Miroslav Vitous String Ensembles eine Neuauflage, ein von Grund auf überarbeitetes und deutlich günstigeres 2er-DVD Set. Das Ganze läuft über die hauseigene ENGINE von Best Service, die natürlich auch hier im Lieferumfang enthalten ist.

Install/Download

Ich habe hier zum Test die Download-Version vorliegen. Dauerte bei meiner DSL-Leitung knapp vier Stunden für die 7,4 Gigabyte. Das wird natürlich bei jedem variieren. Nach dem Download wird NUR der erste von den insgesamt sieben Ordnern entpackt, der Rest entpackt sich eigenständig mit. Ein Video für die simple Installation ist von Best Service beigefügt. Legt vorab einen Account auf Yellowtools.us an, den braucht ihr gleich für die Registrierung der Library. Dann einfach dem Video folgen.

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Inhalt

Die Library besteht aus den typischen Kategorien eines String-Ensembles: 24 Violinen, 14 Violas, 12 Cellis und 9 Bässe und noch die Kammerversion mit 14 Violinen, 8 Violas, 5 Cellis und 4 Bässen. Die zweite Library besteht aus vorprogrammierten All Strings, Unisono, Oktaven und Pad Kombinationen. Das Konzept ist ausgerichtet auf „reinladen und loslegen“. Das funktioniert auch in der Tat genau so.

MV String Ensembles bietet Templates (Vorlagen) für Violinen, Violas, Cellis und Bässe. Ebenso gibt es 2. Violinen. MV SE 2.0 beinhaltet „All-Strings“ Projekte für Violinen-Cellis-Bässe und Violas-Cellis-Bässe. Es gibt jeweils zwei Set-Ups: Velocity Zones und Mod Wheel.
Der Aufbau der Library wurde von Anfang an mit dem Ziel „einfach & schnell“ konzipiert. Für jeden Instrumentenbereich gibt es sogenannte „Info-Layer“, die direkt alle benötigten Informationen zur Verfügung stellen.
Die Hauptprogramme sind zweckmäßig in Velocity Zonen und Mod Wheel, Pads und Round Robins organisiert (Mod Wheel Velocity Zones).
564 Layer und 45 Projects als Ausgangsbasis.

Der mitgelieferte ENGINE 2 Player von Best Service stellt jede Menge Editier-Features zur Verfügung, mit denen man die Library an seine persönlichen Bedürfnisse anpassen kann.

Interface 1

Interface 1

Handling der Engine

Viele kennen sicher noch „Independence“ von Yellow Tools. Basierend auf dieser Sampler-Technologie wurde in Kooperation Best Services Engine entwickelt. Eine wirklich leicht zu bedienende und sehr ausgereifte Engine.

Klar strukturiert und übersichtlich findet man hier:

Volume, Pitch und Sync (Host)

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Quick Edit: Hier kann man die Grundeinstellungen eines Patches einstellen, ohne groß ins Detail zu gehen.

Pro Edit: Alles von Key Switch, Modifier wie Arpeggiator, Filter, FX und Inserts.

Browser: Hier findet man eine Gesamtübersicht aller Librarys, aber auch gesicherte Projekte etc.

Mixer: Wie der Name schon sagt, kann man hier sämtliche Proportionen, Ein- und Ausgänge, Inserts etc. definieren und einstellen.

Preferences: Alles, was die Technik der Engine betrifft. RAM-Settings, Multicore-Unterstützung und Ladezeiten und Mengen von Harddisc.

?: Dieses Fragezeichen sorgt für Hilfe ohne langes Suchen. Hier findet man alle PDFs, Links zu Updates, Best Service, TrySound und SoundsOnDemand.

Ganz unten noch das obligatorische Keyboard (ausblendbar) mit den beiden üblichen Mod-Wheels.

Interface 2

Interface 2

Sound

Natürlich der mit Abstand wichtigste Punkt. Wie klingt die Library? Laut Hersteller wie dieses Demo:

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    ChrisScore

    Der Test ist ja schön und gut, aber das Wichtigste – der Vergleich mit den alten Vitous-Samples – fehlt leider völlig. Diese waren seinerzeit sensationell und werden auch heute noch von vielen (meiner) Kollegen benutzt. Selten als alleinige Stringlibrary, aber in manchen Fällen passt nichts besser als der seidene, warme Klang der Violinen…oder auch zum Andicken anderer Streicher. Da braucht es nicht immer Hollywood-Pathos für Athmosphäre. Überhaupt hatte Vitous es auf geniale Weise geschafft, trotz damaligem Speichermangel Samples mit Charakter herzustellen…sein Acoustic-Piano mit 16MB klingt m.E. immer noch besser als 80 % der neuesten Sample-Generation (bes. im Mix).
    Mich hätte also interessiert, ob es sich bei den Samples um den gleichen Sound der alten Aufnahmen handelt, und wenn ja, welche Verbesserungen zu erwarten sind etc.

    • Profilbild
      Selcuk Torun  AHU

      Danke für deine Tipps, Chris. Zu deinem Vergleichswunsch mit alten Librarys muss ich sagen, dass ich das natürlich verstehe, aber es wurde genug über MV geschrieben. Man kann nicht aus jedem Test eine Buchbesprechung machen. Ich konzentrierte mich ausschließlich auf diese Library. Weil viele User auch der Ansicht sind, dass es nervt, wenn ein Testbericht aussieht wie ein Manual. Einige hören auch nur die Demos, lesen nur das Fazit oder wollen lieber selbst Hand anlegen und testen. Zudem gibt es noch die verlinkten Hersteller-Seiten die meist üppig informieren.
      LG

      • Profilbild
        ChrisScore

        Hi Selcuk, „Buchbesprechung“ find ich gut ;P
        Ich glaube, ich habe aus einer kleinen Enttäuschung heraus kommentiert…denn ich habe hier bei Amazona sehr wohl schon ausführliche, und – was mir besonders gefällt – ehrliche Berichte gelesen. Ich bin kein Pedant, der jede Artikulation im einzelnen vorgeführt bekommen muss…im Gegenteil. Aber der angesprochene Vergleich mit den alten Samples bzw. deren Klang wären in dem Fall, zumindest für mich, das Wichtigste gewesen. Klar, das kann ich vielleicht auch woanders nachlesen…
        Kritik ist hoffentlich immer konstruktiv….und ich finde es generell schade, wenn sich Fachmagazine den Ansprüchen der User unterwerfen, statt ihre eigenen Vorstellungen von Qualität und Inhalt umzusetzen…(damit ist nicht Amazona gemeint…das nur zum Argument der User)
        Das klingt fast, als wär ich schon 65…dabei bin ich erst 35 :D
        Viele Grüße,
        Chris

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