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Test: Mooer Micro Drummer, Effektpedal


Die Drum Machine für unterwegs

Die Minipedalserie des chinesischen Herstellers Mooer wächst und wächst. Doch in unserem heutigen Test geht es nicht etwa um Gitarrensounds aus einem der Pedale von Mooer, sondern viel mehr um Gitarrenbegleitung in Form eines Drumcomputers, den die Chinesen in eines ihrer winzigen Pedalgehäuse gequetscht haben. Elf unterschiedliche Stilistiken werden angeboten, die wiederum elf verschiedene Variationsmöglichkeiten bieten. Also genug, um für ausgiebige Sessions vorbereitet zu sein. Was der kleine Drummer alles zu bieten hat und was nicht, erfahren wir im nun folgenden Artikel.

Facts & Features

In bekannter winziger Form schält sich der Mooer Micro Drummer aus seinem Karton und erfreut dabei sofort das Auge. Der Grund dafür ist nicht etwa eine besonders aufwendige Lackierung, sondern eher das komplette Gegenteil. Denn die weiße Schrift auf dem mattschwarzen Gehäuse ist trotz der winzigen Dimensionen des Pedals und der Potis klar und deutlich zu erkennen.

Zentraler Bestandteil auf der Oberfläche ist der Style-Regler, der die elf verschiedenen Grundrhythmen anwählt und zugleich auch für die Variationen der Drumpatterns zuständig ist. Die Auswahl ist mehr als ausreichend, so ziemlich jede gängige Rhythmik unserer westlichen Welt steht zur Verfügung und durch die ebenfalls elf verschiedenen Variationen lässt sich schnell der passende Groove finden. Im folgenden Bild ein Überblick über die zur Verfügung stehenden Styles des Mooer Micro Drummer – vom simplen Metronom, über Pop, Latin, Jazz, Funk bis zum Metaldrumming ist alles vertreten. Und das sogar in verschiedenen Taktarten.

— Die elf verschiedenen Styles des Mooer Micro Drummer —

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    A.Vogel AHU

    Das ist eine Geräteklasse, die ich so gar nicht verstehen kann.
    Übersehe ich etwas, oder könnte nicht ein Smartphone mit einer 99Cent-App dasselbe + mehr…..?

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        A.Vogel AHU

        Mensch Stephan.
        Mannmannmann, wie weit sind wir schon ver-/gekommen, dass aus „Smartphone“ sofort „iPhone“ wird :)
        Aber mal im Ernst: Wieviele Leute kennst du, die kein Smartphone haben?
        Ich bin durch und durch Hardwarefan, aber hier kann die Hardware nun mal nicht so richtig viel, jedenfalls nichts, was so ein Taschentelefon heute nicht auch kann/könnte….

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          Stephan Güte RED

          Ach, geschätzter Andreas ;)

          den MD hänge ich in 5 Sekunden in meine Effektkette auf dem Pedalboard, dafür braucht’s keine zusätzlichen Adapter, man muss keine App installieren und bedienen können und auch die eingehenden WhatsApp Nachrichten stören nicht den Klangeindruck ;)

          Im Ernst – wir Saitenheimer haben es gerne einfach, sehr einfach … WYSIWYG ist eine ganz feine Sache!

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            Chick Sangria ••••

            Und das Pedalboard geht dann in den Gitarrenverstärker? Der überhaupt nicht für das Drum-Frequenzspektrum ausgelegt ist? Und welche Gitarreneffekte braucht man auf einer Drumspur? Fragen über Fragen…

  2. Profilbild
    Chick Sangria ••••

    „Plus: Ausreichender Sound“
    Haha. Der Punkt könnte ja wohl genauso unter Minus stehen.
    Aber mal im Ernst: Die Dynamik von Bass Drum und Hi Hat klingt ja grauenhaft. Da schließe ich mich obigem Kommentar an: Das geht mit jedem Smartphone besser und billiger.

  3. Profilbild
    amazonaman AHU

    Ich Kann den Sinn des Gerätes verstehen, aber die Umsetzung der Idee ist wirklich übel. Ein Handy mit kostenlosen App und kostenlosen PC Lautsprecher zum zwanglosen rumdudeln wäre die Lösung gewesen, aber leider verdient damit keiner einen Cent, aber das dumme daran ist, dass der Musikant dennoch genau den gleichen Spaß hätte. Der Musiker wird als Konsument immer mehr ausgequetscht und es scheint hervorragend zu funktionieren, denn bei der Fülle an Musik Equipment wird einem oft nicht mehr das Herz warm sondern bleibt mir oft nur noch stehen.

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    micky rmb

    ich für meinen teil hab mir so ein gerät zugelegt. da ich Nachbarn habe, gehe ich damit in einen mixer, spiel dazu mit der Gitarre einen Loop ein, und kann dann schön darüber solieren, (gute Übung!), das ganze höre ich dann über Kopfhörer. meine frage, wie kann ich das denn mit einem smartphone praktikabel verwirklichen, ohne technische zusatzgeräte?
    solong
    Micky
    nachtrag: das gitarrensignal geht durch das gerät durch und beeinflusst, den Sound vom microdrummer nicht im geringsten.

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Mooer Micro Drummer

Bewertung: 5 Sterne Bewertung des Autors
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