Test: MOTU 2408 MK3 with 424 PCIX, Audiointerface

Bedienung

Die Vorderseite der MotU 2408 – I/O Einheit enthält mehrere Bänke mit Status-LEDs. Auf der linken Seite befinden sich drei Sätze von je acht LEDs (A, B und C), welche die Audiosignale an den drei digitalen ADAT/TDIF I/O-Bussen des MotU 2408 zeigen.

 

Bildschirmfoto 2014-06-28 um 13.17.51

 

Auf der rechten Seite befinden sich acht viersegmentige LED-Ketten, die den Eingangspegel der acht analogen Eingänge im Bereich von -40 dB bis 0 dB anzeigen. Weiterhin sind acht LEDs für die analogen Ausgänge vorhanden. Als Stand-alone Format-Konverter können Sie das 2408 auch ohne Computer betreiben.

Es hat in diesem Fall die Funktion eines Format-Konverters. Damit ist es möglich, ohne Computer Spuren von ADAT auf Tascam oder umgekehrt zu transferieren. Einige zusätzliche LEDs mit zugehörigen „Mode“- und „Select“-Tasten helfen dem Anwender dabei, die unabhängigen Format-Konvertierungsmöglichkeiten der MotU 2408 I/O-Einheit zu nutzen. Routing Input DIs/Os des 2408 sind auf 3 Bänke verteilt. In jeder Bank können Sie die Inputs zwischen ADAT, Tascam, Analog und S/PDIF wählen.

Die Gesamtzahl der Eingänge beträgt 24, wenn Sie die digitalen ADAT/Tascam Schnittstellen allein oder in Kombination mit den analogen Schnittstellen verwenden. Verwenden Sie die S/PDIF-Schnittstelle, besetzt diese die ganze Bank C. Sie haben somit maximal 18 I/O. Routing Output: Sie können jeden Input zu jedem Output oder zum Computer routen. Die Möglichkeit, mehrere Kanäle auf ADAT oder analoge Outputs zu routen, ist sicher für alle interessant, die sich jetzt oder in Zukunft mit Surround-Produktionen beschäftigen wollen.

Positiv auch ist die Möglichkeit, an der Vorderseite über einen Stereo-Klinkenausgang mit zugehörigem Lautstärkeregler einen Kopfhörer anzuschließen. Das Ausgangssignal entspricht dem Stereo-Hauptausgang.

Grundsätzlich stellt einen die Bedienung vor keine großen Hindernisse. Wer es wagt, auch noch einen Blick in das ausführliche (leider nur englische) Handbuch zu werfen, wird schnell klar kommen mit dem Setup.

Forum
  1. Profilbild
    Danny Who  AHU

    Kleine Korrektur: Falls es sich um die gleiche Machart wie das 828 handeln sollte (und es wirkt sehr so), dann ist das Gehäuse im Kern metallen, aber außen beschichtet (womöglich mit Lexan, wie bei Ranes DJ-Mixern).

    • Profilbild
      Onkel Sigi  RED

      Es ist eine zweischalige Metallkonstruktion, sehr robust. Alle Interfaces von Motu haben die gleiche Machart.

      Grüße von

      „Onkel Sigi“

  2. Profilbild
    Muckeopa  

    „Wer allerdings 24 analoge Inputs benötigt, um z.B. jede Menge Hardware-Synthesizer anzuschließen, für den gäbe es als Erweiterung das MOTU 24 I/O Interface, mit dem sich weitere 24 analoge Eingänge über Audio-Wire direkt mit der PCIX 424 verbinden lassen würden. Allerdings zu einem happigen Preis von ca. 1.300,- Euro.“

    Happig?

    Wenn ich mir so anschaue was andere in dieser Qualität und Ausstattung für Preise haben, finde ich das nahezu preiswert.

  3. Profilbild
    stronoff

    Ich habe zwei 2408 und ein 24 I/O im Einsatz und bin eigentlich sehr zufrieden damit. Was mich ärgert, ist, dass man diese an den neuen Macs wegen der fehlenden PCIX – Schnittstelle nicht mehr weiterbetreiben kann. Oder nur mit einer sehr teuren Magma Erweiterung. Oder hab ich das falsch verstanden???

  4. Profilbild
    gaffer  AHU

    Die MOTUs mit PCI Karten waren meist eine ungünstige Lösung. Erst machten 324 Karten Probleme, dann waren sie nicht mehr kompatibel, bei 424 lag das Problem ähnlich. Dagegen laufen an Macs nach 2010 noch immer 828s der ersten Generation. Ich denke, dass sogar ein aktueller MacPro noch mit den FW Interfaces läuft, konnte das aber selbst nicht testen. Ganz sicher nicht laufen die PCI Karten gestützten Lösungen.

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