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Test: Pioneer CDJ-2000Nexus, DJ-Multiplayer

(ID: 41348)

Läuft der Track erst einmal, kann man mit genau diesem Slider wiederum im Song bestimmte Stellen direkt anspielen, der Slider stellt hierbei die gesamte Länge des Tracks dar. Weiterhin ist es natürlich möglich, eine Position per Search Buttons oder mit dem Jog Wheel anzusteuern.

4Needle Search

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Loop, Cue & Quantize

Die Loop Sektion kann auch mit einigen Neuerungen aufwarten. Allen voran wird die Loop Funktion durch den Slip Mode ergänzt, die anhand des vorhandenen Slip Buttons eingeschaltet werden kann.

5Loop Sektion

Der Slip Mode funktioniert nach demselben Prinzip wie der Flux Mode im neuen Traktor Scratch oder wie der Loop Roll bei Serato. Im Prinzip läuft der Song bei eingeschaltetem Slip Mode im Hintergrund unaufhörlich weiter, und man kann mit dem Ausschalten des Slip Mode taktgenau wieder in den Song einsteigen und zwar an der Position, an der dieser wäre, hätte man nicht mit dem Slip Mode agiert. Man kann also mit dem Slip Mode arbeiten, Loopen, Scratchen oder auch den Reverse Mode nutzen und nach Ende der gesamten Effektnutzung wieder in den Song zurück, ohne Angst haben zu müssen, dass dieser derweil nicht mehr synchron zu einem anderen laufenden Track ist. Das ist schlicht ausgedrückt eine fantastische Sache, die zum Spielen einlädt und in der Praxis richtig Spaß macht, gerade in Kombination mit dem Needle Search Slider, der hierbei nahtlos zur Auswahl der Loop-Länge genutzt werden kann.

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Manuelle Loops sind selbstverständlich auch weiterhin möglich, Anfangs- und Endpunkte können mit dem Jog Wheel oder den Search Tasten in Halbframe-Schritten gesetzt werden. Mit einem Knopfdruck kann darüber hinaus direkt ein 4-Beat Loop gesetzt werden, hierzu muss nur der Loop In Button länger als eine Sekunde gedrückt werden.

Neu ist im Loop Bereich ebenso der Loop Active. Loop Active ermöglicht das Speichern von Loops in Songs per rekordbox im Vorfeld. So kann mit einem Loop zum Beispiel automatisch ein Break oder ein Songende verlängert werden.

Neu ist auch die Quantize Funktion mit einem entsprechenden Button. Diese legt sicherlich eine sehr bedeutende Grundlage für viele Funktionen des Nexus und lässt sich am besten mit der Software rekordbox vorbereiten. Hier können die gewünschten Songs in der Software analysiert und mit einem sauberen Beatgrid versehen werden. Ein sauberer Beatgrid wirkt sich dann natürlich auf alle Funktionen aus, die quantisiert genutzt werden können, zum Beispiel Loops, Hot Cues oder Master/Sync Funktion.

Hot Cues lassen sich sowohl bei eingeschalter sowie bei ausgeschalteter Quantize Funktion setzen. Bei eingeschalteter Funktion sitzen die Cue Punkte natürlich sauber auf dem nächstgelegenen Beatgrid.
Ebenso verhält es sich beim Setzen von Loops. Auch diese sitzen beatgenau bei eingeschalteter Quantize Funktion. Die Größe kann angenehm über den Slider bestimmt werden, die Anzeige wird im unteren Teil des Displays eingeblendet.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schade dass zum Test nur ein Gerät zur Verfügung stand, denn mich hätte schon sehr interessiert, wie zuverlässig die Beaterkennung funktioniert und ob die Loops (nach der Analyse in Rekordbox) auch tatsächlich immer sauber sitzen. Aber ansonsten sehr guter Testbericht!

    • Profilbild
      Bolle / Johann Boll RED

      @Planetjumpin:
      1. Vielen Dank.
      2. Ich hätte gern mit einem zweiten Player getestet, denn ja nur so ist natürlich eine DER Neuheiten des Gerätes überhaupt zu Nutzen.
      Die Beaterkennung funktioniert von CD ebenso wie von externen Speichermedien mit oder ohne rekordbox sehr zuverlässig, ebenso wie beim Vorgänger. Das sorgt natürlich dafür, dass Loops nicht zuletzt unter Zuhilfenahme der Quantize Funktion sauber sitzen und Loops sowie der Slip Mode wirklich Spaß machen (und relativ sorgenfrei genutzt werden können). Und sollte mal etwas auseinanderlaufen, korrigiert man es schnell.

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