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Test: Radikal Technologies RT 451, Eurorack-Filtermodul

RT 451

Die Normalisierungen erweisen sich als sehr praktisch, allen voran im Stereobetrieb. Dank der bipolaren Abschwächer kann so z.B. eine Modulationsquelle gegenläufig auf beide Filter gepatcht werden. So lässt sich, wenn beide Filter im Notch-Modus sind, eine Art Pseudo-Phaser erzeugen. Durch die Möglichkeit des parallelen oder seriellen Betriebs beider Filter ist einiges an Klangexperimenten möglich. So kann z.B. im seriellen Betrieb ein Filter mit hoher Resonanz den Klang färben, während das zweite im Tiefpass Modus als quasi-VCA fungiert.

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Der Coupler-Knopf erlaubt bei solchen Patches, die sich beider Filter bedienen, teilweise tiefgreifende Veränderungen des Klangs mit einem Dreh. Man wünscht sich automatisch eine Spannungssteuerung dieses Knopfs, wobei auch hier die Normalisierungen positiv zu Buche schlagen: Eine Modulationsquelle kann ja auf beide Filter geroutet werden, was praktisch dem Drehen des Coupler-Knopfs entspricht.

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Fazit

Das Radikal Technologies RT-451 ist ein äußerst gut klingendes und vielseitig einsetzbares Filter. Das Konzept scheint gut durchdacht zu sein und kleine Details wie das gedruckte Handbuch zeugen von einem Qualitätsprodukt. Der Preis ist vergleichbar mit dem anderer Filtern in doppelter Ausführung und erscheint so durchaus angemessen. Dennoch wird einem beim Blick auf die Konkurrenz bewusst, wie riesig (für Eurorack-Verhältnisse) dieses Filter mit seinen 32 HP ist. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, oder es sogar gut findet und dem Klangcharakter des Radikal Technologies RT 451 zugeneigt ist, wird mit einem hervorragenden Filter belohnt.

Plus

  • Klang
  • Normalisierungen
  • Flexibilität

Minus

  • Größe

Preis

  • 398,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    danke schön für den Test klingt sehr edel das Filter ich denke der Preis ist gerechtfertigt

  2. Profilbild
    fran_ky  

    Danke für den Testbericht! Das Filtermodul vermittelt in allen Belangen das Empfinden ein qualitativ hochwertiges Teil erworben zu haben. Im Rack, auch aufgrund des Gewichtes, aber primär wegen des Klangverhaltens, ein Bolide. Nun ja die Farbe? Ich beurteile die Tauglichkeit nicht nach der Optik, sondern nach klangfarblichem Aspekt und Haptik. Und damit : Ein Gesicht in der Menge :-) (Stammt nicht von mir, sondern ist der Slogan unserer lokalen Brauerei). Ich kann die negative Diskussion andernorts bezüglich des Phänotypes nicht nachvollziehen.
    Im Übrigen ist der Verona FourMulator auch nicht kleiner, nur weniger bunt.

  3. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Tolles Dual-Filter mit angemessenem Preis. Mir ist gute Bedienbarkeit wichtiger als dieser Hang zur Miniaturisierung, daher halte ich die Größe für einen Pluspunkt. Zur Farbgebung kann ich nur sagen, dass ich Vielfalt schätze; seien es die Farben im Modular-System oder in der Nachbarschaft.

  4. Profilbild
    Uli Ringhausen  

    Danke für den Testbericht , die Größe halte ich auch eher für einen Pluspunkt. Gerade am Filter wird doch oft geschraubt .
    Sollte ich mir noch ein Filter für meine kleine Modulkiste kaufen , wird es bestimmt das RT 451 sein .
    Auch Drumloops lassen sich mit dem RT 451 gut filtern . Siehe Link eine Etage höher ….

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