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Test: Synchro Arts ReVoice PRO 3, Vocal-Edit Software

11. Mai 2015

Gedoppelt XXL

Wer kennt es nicht. Da hat der Sänger mehrere Spuren eingesungen und diese sind in der Phrasierung zu unterschiedlich, so dass die verschiedenen Spuren/Stimmen nicht synchron laufen und es mehr nach Kuddelmuddel klingt, denn nach Musik. Jetzt ist viel Handarbeit und literweise Kaffee gefragt, um das wieder „hinzubiegen“ – eine echte Sisyphusarbeit. Doch da hat die Londoner Softwareschmiede Synchro Arts Abhilfe geschaffen: ReVoice PRO. Damit gehen die Briten jetzt in die dritte Runde und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Version von Synchro Arts ReVoice PRO 3.

APT @ Work

APT @ Work

Äußerlichkeiten

Die Systemanforderungen sind fast schon lächerlich: Ab Mac OSX 10.6.8 bzw. Vista (mit Servicepack 2) ist der geneigte Interessent dabei. Jeder Prozessor, auf dem die hier geforderten Betriebssysteme produktiv betreiben werden können, reicht für diese Software, die als AAX, VST3 und AU den Weg auf den Studiorechner findet. Einen iLok benötigt man jedoch noch, haben aber eh die Meisten.

 

Der WARP-Faktor

Der WARP-Faktor

Funktionsweise

Es ich nicht nur möglich, verschiedene Gesangstakes synchron klingen zu lassen, sondern auch sehr komfortabel zu doppeln, wenn die Sängerin oder der Sänger nach der ersten Spur nicht mehr zur Verfügung steht. Im Prinzip lassen sich nicht nur Gesangsspuren in der Phrasierung „synchronisieren“ (oder doppeln), sondern auch Rap-Tracks, Instrumentalspuren und Sprache, was speziell für ADR („Synchronisation“ für Filme) ein sehr interessanter Punkt ist.

Neuer Prozess...

Neuer Prozess…

Kern des Systems ist die Standalone-Applikation, die immer gebraucht wird und als eine Art Host fungiert. Diese muss laufen, bevor die Arbeit beginnen kann. In dem Sequencer der Wahl wird in die betreffenden Spuren, die mit Synchro Arts ReVoice Pro 3 bearbeitet werden sollen, das mitgelieferte Plug-in im Insert eingefügt. Glücklicherweise wird auch jedes wichtige Plug-in-Format unterstützt. Die Rücküberspielung läuft über ein virtuelles Instrument. Das ist soweit recht umständlich. Die Macher der Software erlauben aber auch den Austausch mittels Drag’n’Drop mit der DAW. Das macht Sinn und ermöglicht auch schnelles Arbeiten.

Klangbeispiele
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