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Test: Technics SL-1210MK5

(ID: 2429)

Technische Details

* manueller Quarz-Direktrantrieb Plattenspieler
* kollektorloser Gleichstrommotor
* Plattenteller: Aluminium-Spritzguß. Durchmesser 33,2 cm. Gewicht 1,7 kg
* Geschwindigkeiten: 33 1/3 und 45 U/min
* Pitchbereich ±8 %
* Startdrehmoment: 1,5 kg/cm
* Drehzahl-Hochlaufzeit: 0,7 Sek. vom Stillstand bis 33 1/3 U/min
* Bremssystem: elektronische Bremse
* Gleichlaufschwankung: 0,01 % WRMS / 0.025% WRMS (JIS C5521) / ±0,035% Spitze (IEC 98A, bewertet)
* Rumpeln: – 56 dB (IEC 98A, ungewichtet) / – 78 dB (IEC 98A, gewichtet)

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Fazit

Der Technics SL-1210MK5 verspricht nichts, was er nicht halten kann. Eine robuste Konstruktion, die laut zahlreicher Erfahrungsberichte viele Jahre treu und zuverlässig ihre Dienste erweist. Wohl zurecht haben 1210er den Ruf, unkaputtbar zu sein. Krankheiten der früheren Versionen wie z.B. die defekte Nadelbeleuchtung oder das anfällige Tonarmkabel wurden verbessert und erneuert. Auch der Brake Speed Control sowie die Möglichkeit, den Pitchregler ohne Einrasten einzustellen, fallen positiv auf. Die fehlenden Funktionen wie z.B. den Line-Ausgang, die besonders digitale Liebhabern vermissen werden, können die Vorzüge nicht wirklich schmälern.

Einzig der Preis des MK5 könnte besonders bei Anfängern für Bauchschmerzen sorgen. Die Antwort auf die Frage „Soll ich mit einem günstigeren Modell einsteigen oder gleich einen 1210er kaufen?“ könnte man folgendermaßen beantworten. Wenn die eigenen Ambitionen über die eines Bedroomers hinausgehen, wird man wohl nicht um diese Turntables herumkommen.
Ansonsten formuliert es der alte Technics-Slogan recht treffend: Bei Interesse besichtigen Sie die Turntables im Club Ihres Vertrauens.

 

Plus

  • ruckelfreie und rasche Beschleunigung
  • hohe Gleichlaufstabilität hält auch Erschütterungen stand
  • robust und zuverlässig
  • kein Einrasten am Nullpunkt des Pitchreglers
  • Nadelbeleuchtung über LED
  • Brake Speed Control

Minus

  • Preis
  • kein Tohnabnehmersystem im Lieferumfang
  • Fehlen eines digitalen Ausgangs

Preis

  • ab 499 Euro
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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich hätte mal gern gewusst. ob da immer noch Cinch Kabel aus der Kiste rausgeführt werden (die bei regelmässigem Verleih nach spätestens 5 Monaten brechen und so Wackelkontakte verursachen) oder ob die die Buchsen als Terminal im 1210er integriert haben. Der Mk2 hatte noch Kabel…

  2. Profilbild
    Danny Who AHU

    Die durchsichtige Folie ist doch als Superslipmat zum drunterpacken unter die Filzmatte gedacht, die Bezeichnung „Plattenschutzfolie“ ist da leicht irreführend.

    Bei der Vielfalt der möglichen Anwendungen (Heimplayer, Turntablism, Mixing) wäre ein mitgeliefertes System im Prinzip Materialverschwendung, da die Anwendungen eine individuelle Abnehmerwahl erfordern.

    Das Fehlen eines anderen Ausgangs bringt einerseits den Vorteil, dass man Störquellen vermeidet und dass man andererseits beim Digitalisieren ohnehin mit einem anderen Vorverstärker als einem integrierten oder dem eines DJ-Mixers beraten ist. Gerade bei der drastischen Wandlung eines Phono-Signals zum digitalen ist die gesamte Kette sehr fragil (System, Vorverstärker, AD-Wandler, sprich Soundkarte). Das kostet, wenn mans richtig macht, definitiv 3-stellig, und warum sollte man den ohnehin nicht billigen (aber bei der Qualität angemessenen) Preis dafür hochtreiben?

    @ Jan

    Bisher hat jeder SL-12xx die Kabel fest verlötet. Im Verleih könnte man sich nur mit einem Eigenumbau behelfen.

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