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Test: the box pro, Achat 404PAM, akkubetriebener Lautsprecher

3. August 2012

Achat 404PAM

Akkubetriebene Aktivbox Achat 404PAM

Akkubetriebene Aktivbox Achat 404PAM

Was macht ein Musiker, wenn mal wieder keine Steckdose in der Nähe ist, aber die Stimme zur Begleitung der Akustikgitarre dennoch verstärkt werden soll? Straßenmusiker Wolfgang aus Neu-Anspach im Hochtaunuskreis hat das Problem elegant gelöst. Er greift zur akkubetriebenen Lautsprecherbox Achat 404PAM und gibt am ortsnah gelegenen Hattsteinweiher eine Kostprobe seines Könnens.

So fängt unsere Geschichte an. Wolfgang ist einer meiner Bekannten aus einem Kreis von Musikern, der sich für den Test der Achat 404PAM von Musikhaus Thomanns Hausmarke „the box pro“ freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat (dankeschön). Nicht selten zieht der Sänger mit der Gitarre durch die Straßen oder über kleine und große Veranstaltungen in unserer Region und trägt seine Lieder vor. Dabei greift er stets auf bekannte Melodien zurück, denen er mit eigenen deutschen Texten neues Leben einhaucht und damit bei seinen Zuhörern riesigen Erfolg hat.

Wolfgang singt

Wolfgang singt

Basslautsprecher und Hochtonhorn

Basslautsprecher und Hochtonhorn

Für Wolfgang ist die Achat 404PAM wie geschaffen, bietet sie doch alles, was er für seine Auftritte und spontanen Aktionen braucht. In der akkubetriebenen Lautsprecherbox arbeiten vier 4-Zoll Neodymbässe und ein 1-Zoll Kompressionstreiber mit großem Horn. Die Endstufe leistet 70 Watt RMS und erzeugt damit einen Schalldruck von 118 dB. Das ist nicht übermäßig viel, reicht aber für Wolfgang vollkommen aus. Er möchte sein Publikum schließlich nicht mit Lautstärke „wegblasen“.

Ein einziger seitlicher Tragegriff

Ein einziger seitlicher Tragegriff

Mit den Abmessungen von 260 x 445 x 270 mm (B x T x H) und einem Gewicht von 8,5 kg ist die Box was den Transport betrifft recht pflegeleicht. Ein einzelner seitlicher Griff reicht dazu vollkommen aus. Schwarzer Strukturlack schützt das Holzgehäuse vor Blessuren.

Ungewöhnlich: die Bassreflexöffnung ist oben

Ungewöhnlich: die Bassreflexöffnung ist oben

Ein Blick auf das Kraftwerk

Ein Blick auf das Kraftwerk

Im Innern der Bassreflexbox steckt unter anderem ein Akkumulator mit Lithium-Mangan Technologie, der die Suche nach der Steckdose überflüssig macht und praktisch an jedem Ort für uneingeschränkte Betriebsbereitschaft sorgt. Ist der Akku einmal leer, geht es zur Not auch per Netzbetrieb (mitgeliefertes Ladegerät/Netzteil mit langem Anschlusskabel). Dabei wird während des Betriebs gleichzeitig der Akku aufgeladen. Eine weitere Besonderheit ist die Möglichkeit, in der Gehäuseklappe einen 9,5-Zoll-Empfänger (Wireless) unterzubringen. Er wird mit zwei Klettbändern sicher befestigt und schafft noch mehr Bewegungsfreiheit, denn jetzt kommt der Clou: Die Stromversorgung des optionalen 12-V Wireless-Empfängers übernimmt ebenfalls der eingebaute Akku (Anschlusskabel Niedervolt liegt bei). Die Laufzeit der Box, inklusive Empfänger, beträgt dann laut Hersteller 11 Stunden. Die Ladezeit des Akkus ist mit etwa 90 Minuten angegeben.

Die Bedienelemente verstecken sich hinter einer Klappe

Die Bedienelemente verstecken sich hinter einer Klappe

Ein kleines Mischpult schafft weitere Flexibilität. Es bietet unabhängige Regelmöglichkeiten der drei Eingangsbereiche Aux, Mic/Line und Wireless Micro. Zwei Cinch-Buchsen und ein 3,5 mm Mini-Klinkeneingang sitzen im Aux-Bereich. Hier können CD-Player, MP3-Player oder MiniDisc angeschlossen werden, um die Performance zu untermalen oder in Pausen Musik einzuspielen.

Der „Haupteingang“ ist eine Mic/Line Kombo-Buchse. Mittels Wahlschalter wird die Eingangsempfindlichkeit umgeschaltet. Der dritte Eingangsbereich für das Wireless-Signal ist eine große Klinkenbuchse, die zur besseren Orientierung in goldener Farbgebung gehalten ist.

Im Masterbereich sitzt neben der Zweiband Klangregelung (Treble und Low) der Master-Regler für die Gesamtlautstärke. Auch die grundsätzliche klangliche Ausrichtung, Sprache oder Musik, wird dort mittels Umschalter getroffen. Zur Unterdrückung von Brumm- oder Rumpelgeräuschen findet sich ein zuschaltbares Hochpassfilter, das mit 140 Hz recht hoch angesetzt ist. Allerdings setzt der Frequenzbereich der Achat 404 auch erst bei 70 Hz ein und geht dann bis 20 kHz hinauf, was wiederum nicht gegen den gewählten Einsatzbereich des Hochpassfilters spricht. Hinter der Frontabdeckung aus stabilem Metall sitzt neben den vier Basslautsprechern auch ein recht großes Horn. Das Abstrahlverhalten der Box liegt somit bei 90° x 60°.

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