Test: UDG DIGI Backpack vs. Magma Digi Backpack, DJ-Bags

Es würde jeden Rahmen sprengen, auf alle möglichen Nutzungen eingehen zu wollen. Beide Rucksäcke verfügen aber in den Nebenfächern über reichlich – teilweise herausnehmbare – Partitionen für DVS-Interfaces, Soundkarten und Netzteile, Mesh-Fächer für Kabel und Extra-Täschchen für Kleinteile, die beim UDG-Konzept fast kein Ende nehmen wollen. So hat der UDG DIGI Backpack sogar eine von oben zugängliche Tasche, die man nur füllen kann, wenn man im Hauptfach Platz lässt (siehe Foto) – flexibel, aber auch gewöhnungsbedürftig.

Kann eng werden: das größte Fach des UDG Digi Backpack mit Vinyl, Controller und Extrafach

Kann eng werden: das größte Fach des UDG Digi Backpack mit Vinyl, Controller und Extrafach

Insgesamt überzeugt UDG durch den größeren Detailreichtum, bei dem jeder Nutzer für sich selbst herausfinden muss, ob er die vielen Fächer eher gut oder hinderlich findet. Eine nette Note für den Alltag ist die gummierte Öffnung für ein Kopfhörerkabel oben auf dem UDG-Rucksack, während Magma zusätzlich einen abnehmbaren Tragegurt bietet, wenn die Tasche zur Abwechslung seitlich umgehängt werden soll. Auch die Schlaufe zum Transport auf dem Trolley-Gestänge und versenkbare Schultergurte bietet nur Magma, während die UDG-Gurte die volle Tasche subjektiv angenehmer und ergonomischer auf dem Rücken halten.

Zwei schöne Rücken: so sehen UDG (links) und Magma von hinten aus

Zwei schöne Rücken: so sehen UDG (links) und Magma (mit zusätzlichem Tragegurt) von hinten aus

Fazit

Wo UDG auf clevere Aufteilung und dedizierte Fächer setzt, punktet Magma durch ein großzügiges Hauptfach und vielseitigere Nutzungsmöglichkeiten. Jeder Nutzer wird abhängig von Equipment, Einsatzzweck und persönlichen Präferenzen andere Prioritäten setzen, und die identischen Verkaufspreise von 129,- Euro unterstreichen, dass die Entscheidung anhand subjektiver Kriterien fallen muss. Beide Hersteller müssen sich in Sachen Verarbeitung nichts vorwerfen lassen. Im direkten Vergleich von Polsterung und Reißverschlüssen wirkt der Rucksack von UDG, als sei er härter im Nehmen. Ich selbst habe seit drei Jahren das Magma-Modell im Einsatz, das sich bislang keine Aussetzer geleistet hat.

Es wird sogar noch vielfältiger, denn unter dem Namen Ultimate Backpack bietet UDG einen Rucksack, der bei unwesentlich kleineren Maßen so aufgebaut ist wie der hier besprochene Magma Digi Backpack. Umgekehrt findet man in der Magma-Modellpalette mit dem Riot DJ-Backpack ein Modell, das ein ähnliches Konzept verfolgt wie UDGs Digi Backpack. Auch deshalb ist dieser Vergleich nur der Ausgangspunkt für die Suche nach der individuell besten Lösung. An Modellvielfalt mangelt es da draußen auch jenseits dieser beiden Rucksäcke nicht.

Plus

  • Tragegurte in verschiedenen Varianten (Magma)
  • hoher Tragekomfort (UDG)
  • geräumiges Hauptfach (Magma)
  • größere Auswahl an Fächern für unterschiedliches Equipment (UDG)

Minus

  • nur Platz für 15-Zoll-Laptops und kleinere Controller (UDG)

Preis

  • UDG Digi Backpack: Ladenpreis 129,- Euro
  • Magma Digi Backpack: Ladenpreis 129,- Euro
Forum

Es sind momentan noch keine Kommentare für diesen Artikel vorhanden.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.