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Test: Way Huge, Green Rhino & Swollen Pickle, Gitarren-Effektgeräte

29. Januar 2013

Way Huge Effekte

Wie auch im wahren Leben, so lassen sich abseits des Mainstreams oft wahre Perlen entdecken. Mit „Mainstream“ sind in diesem Fall natürlich die Platzhirsche am Markt der Gitarren-Effektgeräte gemeint, die sich seit Jahren mit hohem Werbeaufwand und ständigen Neuentwicklungen gegenseitig die Butter vom Brot zu nehmen versuchen. Namen wie BOSS, Digitech oder Line6 dominieren dieses heiß umkämpfte Segment und lassen kleineren Firmen oft kaum Luft zum Überleben. Wie gut also, dass es Amazona gibt, denn neben dem Testen von populäreren Effektkistchen kümmern wir uns auch natürlich immer auch wieder gerne um etwas exotischere und ausgefallenere Kreationen, wie eben auch in unserem heutigen Beispiel. Die Effektgeräte von Way Huge sind Teil der US-Firma Jim Dunlop, die dem Großteil der Saitenzupfer sicher als Lieferant für Saiten, Picks, Straps und allerlei anderem nützlichen Zubehör bekannt sein dürfte. Wir haben uns für einen ausführlichen Test die beiden Verzerrer-Pedale Green Rhino Overdrive MkII und Swollen Pickle Jumbo Fuzz MkII ausgewählt.

-- Way Huge Green Rhino und Swollen Pickle --

— Way Huge Green Rhino und Swollen Pickle —

Aufbau/Features

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Beide Geräte bestehen aus gefalztem und grün eingefärbtem Aluminiumblech, wobei die Oberfläche des Green Rhino gegenüber der des Swollen Pickle etwas heller ausgefallen ist. Leider nicht im Lieferumfang befindet sich die zum Betrieb der Pedale benötigte 9-Volt-Blockbatterie. Wenn sie denn dabei wäre, könnte man sie in ihren Schacht am vorderen Ende der Geräte einsetzen. Am vorderen Ende? Ja, genau. Denn bei unseren beiden Probanden – und bei gleichem Gehäusedesign vermutlich auch beim Rest der Way Huge Effektpalette – werden die Saftspender nicht auf der Unterseite, sondern am vorderen Ende des Gehäuses eingepflanzt. An der Unterseite befindet sich aber trotzdem etwas, nämlich die vier Gummifüßchen, die die Geräte wirkungsvoll gegen ein Wegrutschen sichern.

Anschluss finden die Pedale mit den Buchsen auf der Vorderseite. Dort gibt es eine Eingangs- und eine Ausgangsbuchse sowie einen Pin zum Andocken eines 9-Volt-Netzteils. Dieses muss kein besonderes sein, ein handelsübliches sollte den Job zufriedenstellend erfüllen. Gemeinsamkeiten besitzen beide Kistchen noch durch den soliden Metallschalter, die blauen Aktivitäts-LEDs und die Anzahl der Potis. Zwei Große, ein kleinerer und zwei Mini-Regler dienen zum Einstellen des Sounds. Sie erfüllen aber unterschiedliche Funktionen, sodass wir uns nun deren Möglichkeiten im einzelnen anschauen.

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Green Rhino Overdrive MkII

3_Green Rhino.png

Das Green Rhino-Pedal besitzt zunächst einmal die üblichen Regelmöglichkeiten, die man von einem Distortion-Pedal erwartet. Das sind zunächst Volume-, Drive- und Tone-Potis, die mit ihren Kunststoffkappen ein präzises Justieren ermöglichen. So weit so gut, das Spezielle an diesem Pedal stellen aber die beiden Mini-Potis dar, ie etwas unterhalb der drei vertraut wirkenden großen Reglern verbaut wurden. Da ist zum einen ein EQ-Poti, das bei einer festen Frequenz von 100 Hz arbeitet und den Bassbereich um 12 dB anheben bzw. absenken kann. Zum anderen sorgt ein weiteres Mini-Poti mit der Bezeichnung „Mids“ zum Austarieren des Mittenbereiches – insgesamt betrachtet also eine eher rudimentäre Klangregelung, die aber erstaunliche Ergebnisse zutage bringt, so viel sei schon mal vorab verraten!

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Klangbeispiele
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