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Test: WREN AND CUFF Forest For The Trees BM20 – Ultra, Effektgerät

All you need is Fuzz - Fuzz is all you need

22. November 2022

Foreest For The Trees – BM20 ULTRA

Wenig Pedale machen (mir) so viel Spaß, wie alles was Verzerrung erzeugt. Klar, ich muss natürlich zugeben, ist vielleicht eine meiner Schwächen, aber eine schöne Schwäche (wie ich finde). Verzerrung bietet so viele verschiedene Facetten und je nach Instrument und Amp reagieren bzw. klingen die jeweiligen Pedale anders. Wird hier also EXPERIMENTIEREN groß geschrieben. Drum hat man nie genug Zerrpedale im Arsenal (Achtung: GAS Alarm!!!). Spannend wird’s, wenn man dann diese Pedale auch noch sehr detailliert einstellen kann. Oder das ist eher nervig. Hier gibt es glaube ich nur zwei Philosophien. In jedem Fall schauen wir uns heute einen Kandidaten genauer an, der auf wenig Raum viele Optionen hat, sehr viele Optionen, um genau zu sein. Der Hersteller schreibt „Ihnen stehen buchstäblich Millionen möglicher, einzigartiger Einstellungen zur Verfügung. Im Ernst: Wir haben es nachgerechnet!“ Na dann … frohes Ausprobieren, wir sehen uns in zwei Jahren. Let’s check out the „WREN AND CUFF Forest For The Trees BM 20 – Ultra Fuzz“.

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Wren & Cuff Forest For The Trees Overdrive

Wren & Cuff Forest For The Trees Overdrive

Kundenbewertung:
(1)

BM20 – Ultra_front

SPECS & FACTS – WREN AND CUFF Forest For The Trees BM20 – Ultra, Effektgerät

Das 354 g leichte und 120 x 94 x 40 mm (L x B x H) messende Metallgehäuse des „made in the USA“ BM20 sieht trotz der vielen Switches relativ übersichtlich aus, da diese gut strukturiert angeordnet und benannt sind.

Allgemein gesprochen handelt es sich hier um ein komplett analog designtes und geschaltetes Muff Style Pedal, das an 23 verschiedenen Punkten eingestellt werden kann und so eine weite  Auswahl an klassischen Muff-, Overdrive-, Distortion- und Boostsounds liefert.

Zum Aufbau des Pedals

Oben mittig findet man die „Main“ Potis für Volume, Tone und Distortion. Das Tone-Poti lässt sich mittels eines Two-Way-DIP-Switches ein- und ausschalten und so komplett aus dem Signalweg nehmen (cooles Feature). Auch einfach zu verstehen sind die beiden Wahlschalter der Transistoren 1 und 2, die je die Auswahlmöglichkeiten „Germ“ (Germanium) und „Si“ (Silikon) zulassen. Unten mittig findet man True-Hard-Wire Bypass-Footswitch samt Status-LED (oben). Die Ein- und Ausgänge sind als Standard 6,3 mm Klinkenbuchsen an der rechten (Input-) und linken (Output-) Seite des Gehäuses angebracht. Kleines Manko, da man so immer die Patch-Kabel zwischen nebeneinander montieren/platzierten Pedalen hat (die Lösung mit Buchsen an der oberen Seite finde ich persönlich charmanter), aber sie erfüllen ihren Zweck.

Die Stromversorgung des Pedals wird über ein 9 V Netzadapteranschluss mit Hohlsteckerbuchse 5,5 x 2,1 mm (Minuspol innen) bei 6,5 mA realisiert (Achtung: Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten und kein Batteriebetrieb möglich).

BM20 – Ultra_rear

Nützliches Wissen: Mit einer Registrierung auf der www.w-distribution.de/Warranty Website verlängert sich die Garantie auf vier Jahre.

Nun kommen wir zu dem etwas unübersichtlicheren Teil des Pedals. Die beiden Transistoren können mit sage und schreibe 20 (!!!) Two-Way DIP-Switches feinjustiert werden. Die verfügbaren Optionen, die das Pedal hierfür anbietet, sind (für Details zur jeweiligen Funktion bitte das ausführliche Manual checken):

rechte Seite (v.r.n.l.)

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  • Input Gain
  • Input Lows
  • Gain Sweep
  • 2nd Stage Depth
  • Clipping Range
  • Headroom
  • Clean Gain
  • 3rd Stage Depth

linke Seite (v.r.n.l.):

  • 3rd Stage Input
  • Add Germanium
  • 3rd Stage Depth 2
  • Headroom 2
  • Clean Gain 2
  • 5x TONE CONFIGURE

Wow, das sind viele Optionen. Es würde den Rahmen des Testberichtes etwas sprengen, alle der Varianten zu demonstrieren. Dennoch folgt weiter unten eine sehr kurze Audiodemo, was jeder einzelne Switch bewirkt. Man muss direkt dazu sagen, dass manche Varianten sehr subtil sind, wohingegen andere einen enormen Unterschied machen. Cool aber, denn so kann man sowohl im großen als auch im kleinen Anpassungen vornehmen.

 

 

Praxistest 1: HANDLING – WREN AND CUFF Forest For The Trees BM20 – Ultra, Effektgerät

Während die drei Potis für Volume, Tone und Distortion sowie der Fußschalter und die drei Metall-DIP-Switches (Transistor Select 1, Transistor Select 2 und Tone Bypass) sehr angenehm und wertig zu schalten sind, so unangenehm und „fummelig“ lässt sich mit den 20 kleinen Two-Way Switches arbeiten. Hierbei handelt es sich eher um „einmal einstellen und dann so lassen“ Poti. Schade! Mit etwas größeren Fingern fällt es gerade, wenn das Pedal auf dem Board verbaut ist, sehr schwer, nur einen Switch zu schalten, aber selbst auf dem Schreibtisch liegend, wird das ein bisschen zur Wissenschaft.

In Sachen Übersicht gibt es dagegen eine Menge Pluspunkte: Die Benennung fast aller Funktionen ist so gewählt und gesetzt, dass man ohne Handbuch trotz der vielen Möglichkeiten ohne Probleme versteht, um was es etwa geht. Dann entscheidet das Ohr oder für das Nerdwissen, wird doch noch mal im online verfügbaren Quick Start Guide oder im ausführlichen Handbuch nachgelesen.

 

BM20 – Ultra

 

Praxistest 2: SOUNDS – WREN AND CUFF Forest For The Trees BM20 – Ultra, Effektgerät

Let’s check some sounds.

An den Amp angeschlossen hört man in der Mittelstellung der drei Potis und ausgeschalteten „Optionen“ einen angenehmen Fuzz-Sound. Hier nun je ein Akkord im Bypass-Mode und dann erst im Silizium – Silizium Modus , Germanium – Silizium Modus, Silizium – Germanium Modus und schließlich Germanium – Germanium Modus. Anschließend das Gleiche mit Distortion auf Maximum.

SILIZIUM und GERMANIUM Schaltungen

Man hört klar die Unterschiede im Klang von Germanium und Silizium. Sehr reizvoll sind auch die Kombinationen, die sich hier schalten lassen. Ein Freudensprung für alle Soundbastler und Soundbastlerinnen.

ALLES AUF VOLLGAS:

Zur Demonstration der Extreme des Pedals (im Gainsetting) hört man in den folgenden beiden Beispielen erst das Pedal im Bypass-Mode, dann mit Distortion auf Maximum, aber allen Options-Switches „OFF“ und zuletzt alle (!!!) Options-Switchtes „ON“. Je einmal im Silizium – Silizium Modus und einmal im Germanium – Germanium Modus.

 

RHYTHM SOUNDS:

Einige Riff-Ideen zeigen, dass das Pedal tatsächlich recht flexibel ist (kein Wunder bei so vielen Potis) und dabei aber immer den eigenen Charakter behält. Das wiederum finde ich sehr charmant. Man halt also keinen Alleskönner mit zwei Millionen Sounds, dafür ein Pedal, das bei ähnlich bleibendem Grundcharakter viele Varianten und Detaileinstellungen bietet.

Schön zu hören ist auch, dass trotz z. T. hoher Gainsettings der Sound immer recht klar verständlich bleibt und man das Gespielte versteht. Es schmatzt, aber matscht nicht. Lediglich komplexe Akkorde verschmieren und verschwimmen.

 

LEAD SOUNDS:

Ja, Gain kann das Pedal und zwar gut. Bei einem All – On – ON – Setting, ergeben sich traumhafte Leadsounds. Sehr ausdrucksstark und singend. Da fehlt einem noch nicht mal der Reverb/Delay und man fühlt sich trotzdem wie im Stadion. Viel Sustain gibts hier und das mit einer Menge Charakter. Erstaunlich, wie dynamisch das Pedal dabei bleibt.

 

TONE-POTI UND KNOBS:

Das Tone-Poti lässt sich mittels des TONE BYPASS Switches in die Signalkette integrieren. Dann hat man das Poti zur Verfügung, um zwischen muffig und brillant in weitem Umfang zu regeln.

 

DETAILWISSEN FÜR NERDS:

Wer sich alle Einzel-Settings der 20 DIP-Switches einmal anhören möchte, kann das im Folgenden tun. Leider würde jede Kombination aus mehreren Switches den Rahmen weit sprengen. Aber gut, hier ein kleiner Eindruck. Man hört nacheinander und je einzeln aktiviert (v.r.n.l):

Input Gain, Input Lows, Gain Sweep, 2nd Stage Depth, Clipping Range, Headroom, Clean Gain, 3rd Stage Depth, 3rd Stage Input, Add Germanium, 3rd Stage Depth 2, Headroom 2, Clean Gain 2, jeden einzeln der 5 Tone Configure

 

Alle Klangbeispiele wurden in folgender Signalkette erstellt:

Fender Perf Strat MN – > WREN AND CUFF Forest For The Trees BM20 – Ultra -> Universal Audio Apollo Twin X Interface -> NeuralDSP Archetype: Cory Wong (Clean Amp Setup) -> Cubase 12 PRO

Es fand keine nachträgliche Bearbeitung durch EQs, Kompressoren oder sonstige Plug-ins statt.

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Fazit

Unterm Strich bekommt man mit dem WREN AND CUFF Forest For The Trees BM 20 – ULTRA einen Verzerrer, der bei eigenem Charakter eine Menge an Varianten bietet und den Soundbastelden ein Tool an die Hand gibt, feine Details zu schrauben. Die Verarbeitung ist super und lediglich die kleinen DIP-Switches sind etwas „fummelig“ einzustellen (v. a. mit großen Händen). Qualitativ ändert das nichts am Sound des Pedals. Unbedingt auschecken, klare Empfehlung!

Plus

  • 23 Einstellungsmöglichkeiten
  • sehr dynamisch, trotz hoher Gainsettings

Minus

  • schwer einzustellende Mini-DIP-Switches
  • kein Batteriebetrieb möglich

Preis

  • 359,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Nvelope

    Eigentlich eine gute Idee, fest vorgegebene/programmierte Soundeinstellungen abrufen und dann auch noch mittels einiger Regler weiter modifizieren zu können. Nur – diese beiden ‚Mäuseklaviere‘ (DIP-Switch-Reihen) zum Abrufen von Sounds sind ein technischer Fehlgriff!
    Als Nicht-Gitarrist wundere ich mich seit 50 (!) Jahren, wie bereitwillig Gitarristen auch während des Spielens oder in Spielpausen in die Beuge (autsch – Rücken!) oder Hocke (autsch-Gelenke!) zu gehen bereit sind, um schnell mal den Sound des Instrumentes zu verändern, das sie in der Hand (!!!) halten.
    Bei aus stehender Position noch halbwegs erkennbaren Einstellung der Geräte ca 1,73 m TIEFER mag die Nutzung von ‚Boden(!)-Effektgeräten‘ ja noch halbwegs erträglich sein – doch Einstellungen dieses Mäuseklaviers erkennt man ja schon aus 50 cm Abstand nicht mehr richtig! Warum nicht ein Drehschalter mit eben 10 einrastenden Positionen und einem satt anfassbaren richtigen Drehknopf samt gut lesbarer Beschriftung – mechanisch robust mit Metallachse ?!?
    Warum nicht Effektgeräte auf einem Stativ neben sich stehend – per einsteckbarem Kabel mit einem Fußtaster/-schalter verbunden ?
    Warum nicht Gitarren mit Body-Slots und passenden/austauschbaren Effektmodulen, bei der aktuellen Miniaturisierung von Electronic lässt sich da viel reinpacken (neulich wurde eine solche Gitarre mit austauschbaren Modulen vorgestellt) ?

    • Profilbild
      SaschaSch

      Die Idee mit dem großen Drehschalter wäre von der Handhabung natürlich die bessere Wahl. Allerdings ginge dann die große Vielzahl an Kombinationsmöglichkeiten flöten. Ich finde das Konzept des Pedals supercool, allerdings sehe ich hier eher den Nutzen als Studiogerät, denn als livetauglicher Fußtreter. Für den Livebetrieb wäre MIDI-Funktionalität ein Muss. Vielleicht bei der V2.

    • Profilbild
      gaffer AHU

      Effektgeräte auf einem Stativ mit Fußtreter + Fernbedienung, das ist ein guter Vorschlag. Besser als dein Vorschlag Drehregler statt Mäuseklavier😜, denn letzteres ist zwar schlecht zu bedienen, hat aber viiiel mehr Optionen als 10. Ich war mal Gitarrist, also nicht mehr so drin in den Entwicklungen. Aber das wäre dann doch so ’ne Amp Simulation wie Kemper etc. Die kann man doch auch ganz normal (auf Augenhöhe) bedienen. Dein letzter Vorschlag wieder prima, aber unrealistisch. Vor genau 40 Jahren haben sich alle Musi Hersteller zum letzten mal auf einen Standard geeinigt. MIDI. Oder täusche ich mich da

    • Profilbild
      ollo

      Hier kann man ja aus verschiedensten Einstellungen einen Sound kreieren, nicht nur eine Vorauswahl von 10, die man mit einem Drehregler ansteuern könnte. Da ist bei der Größe so eines Pedals so ein Mäuseklavier wohl die einzige Möglichkeit. Oder ein Display bei dem man dann tausende Presets durchsteppen muss oder eine App. Auch alles nicht so praktikabel. Abgesehen davon, das sowas eher ein Pedal ist was einmal sinnvoll eingestellt wird oder im Studio benutzt wird und nichts, um den Sound live auf der Bühne zu ändern.

  2. Profilbild
    Nvelope

    Als Techniker erfreue ich mich zunehmend über die von Testern hier in ihren Beitragen mitgelieferten Daten des Stromanschlusses (wie meistens “5,5 x 2,1 mm Hohlstecker … innenliegender Minuspol“) – sehr akkurat, weil sich hierüber Gitarristen ja auch etwas technische/electronische ‚Sensibilität‘ aneignen. Eine sehr gute Entwicklung . . .

    Dieses Gerät hier hat eine Stromaufnahme von nur 6,5 mA … wow – das wäre absolut über eine 9-V Blockbatterie zu leisten (im, Gegensatz zu Geräten, die 100 mA oder noch mehr ‚ziehen‘ !). Warum der Hersteller diese Option in einem 359.- € teuren und mit diesen unerträglich winzigen, mechanisch problematischen und samt ‚Hochkant‘-Beschriftung völlig unübersichtlichen Mini-DIP-Schaltern (‚Pfennigware‘ !) ausgestatteten Bodentreter nicht vorgesehen hat, bleibt mir unergründlich!
    Ein meiner Meinung nach stolzer Preis für eine nur 6,5 mA verbrauchende (… und somit electronisch nicht allzu aufwändige …) Schaltung, die mit einer meiner Meinung nach
    wirklich mechanisch problematischen Bedien-Peripherie ausgestattet wurde.
    Aber ich lese im Test, dass die Ergebnisse im Sound ja durchaus gefallen – das mag dann auch völlig ok sein.

    • Profilbild
      Nashorn

      Es wäre mal interessant, reinzugucken, wieviel Platz die aufwändige Elektronik schon verbraucht, ob da noch Raum für eine Batterie wäre.
      Aber andererseits hat die Zielgruppe für so ein Pedal wahrscheinlich sowieso eine hochwertige Spannungsversorgung auf dem Board…

  3. Profilbild
    gaffer AHU

    Mit dem Namen hätten sie meine Aufmerksamkeit schon. Ich stelle mir vor (wie Gantenbein), der Musiker versucht, das Mäuseklavier mit seinen Doc Martens zu bedienen. Größe 46 🤣🤣🤣

  4. Profilbild
    Nvelope

    @ Ollo: Ok, das mit dem geringen Platzbedarf für so viele Sound-Wahlmöglichkeiten ist ein Argument, aber das der Langlebigkeit dieser DIP’s eben auch – und nicht minder!
    Und auch die geringe Übersichtlichkeit der DIP’s, allemal aus der Distanz!
    Es gibt auch kleine, etwa 8 mm breite Kippschalter mit Metallhebel (um die 1 €/St. im Einzelhandel) – dann wird das Gerät etwas breiter, aber viel stabiler und langlebiger. Mini-DIP’s sind meistens IN Geräten / AUF Schaltungen und werden deswegen sehr wenig umgestellt, bei Verstärkern auch mitunter an der Rückseite – für rare Einstellungen.
    Apropos Langlebigkeit: bei anderen Pedalen wurde mitunter deutlich kritisiert, dass in Reichweite der Schuhspitze andere Bedienelemente sitzen, die Schaden nehmen könne. HIER allerdings ganz klar auch: drei Schalter sitzen recht dicht am Treter – da sehe ich schon schnelle schwarz!
    @ Nashorn: Bei einer Stromaufnahme von 6,5 mA kann dort schlichtweg keine sehr aufwändige Electronic-Schaltung sitzen. Vor 5 Jahrzehnten baute ich aus etwa 10 Teilen mit 2 Transistoren für zusammen weniger als 4 DM einfache Verzerrer – Stromaufnahme um die 2 mA; bei komplexen modernen Effektgeräten sind es schnell mehrere hundert mA!
    Also: ICH würde dort sehr gerne mal reinsehen – und ich bin sicher, dass man dort Platz für mehr als nur e i n e n 9-V-Block fände !
    @ Nashorn (et al): Herzliche Grüße aus Afrika (wirklich)!

  5. Profilbild
    Eibensang

    So ganz kann ich die Kritiken am Mäuseklavier hier nicht nachvollziehen. Klang und Möglichkeiten des Geräts erscheinen mir extrem gut. Persönlich ist mir der Preis zu hoch (obgleich angesichts des Gebotenen vielleicht sogar angemessen) – für mein Nice-to-have-Gefühl: Im Studio brauche ich die Edelzerre nicht wirklich und live habe ich leider nicht mehr genug Gigs zu erwarten, die eine solch relativ luxuriöse Anschaffung rechtfertigten. Aber. Wenn!

    Dann würde mich das Einstellgefummel wenig schrecken. Mehr – einmal wieder – die Gefahr, live mit einem Tritt meiner Schuhgröße 47 versehentlich ein bis drei Switches umzuknicken, die mir deutlich zu nahe am Fußschalter platziert sind: nichts für Frontleute, die zum Gesang eher Gitarre spielen als umgekehrt und für Letzteres kaum Augenwinkel übrig haben, wenn die Lippen am Mikrofonkorb bleiben sollen (was für den Übergang von Vers zu Refrain – wo ich auch gern den Git-Sound umschalte – empfehlenswert ist, zumindest bei Texten, wie ich sie schreibe, lächel).

    Das Mäuseklavier ist doch fürs Erfummeln der Lieblingseinstellung/en? Die halbwegs bequem daheim ertüftelbar wäre/n, meine ich. Da ist mir die mechanische – zugegeben fragile – Lösung lieber als ein wackeliges Display oder irgendwelche LED-Farbcodes: bei der Menge an Stellvarianten. Mich schreckten (neben dem Preis) nur die zu dicht platzierten Switches.

    Sound super! Artikel auch.

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