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Top News: Technics 1210 MKII Modifikation

21. April 2016

Standalone Digital-Vinyl-System Plattenspieler von Technics?

Ach schön, alleine mit der Schlagzeile kann man die Gerüchteküche ordentlich anheizen – gerade in der Zeit, in der ein neuer Technics auf den Markt kommt.

Aber nein: Hier kommt nichts Neues von Technics, dafür aber ein sehr interessantes DIY-Projekt von einem oder mehreren Tüftlern aus Russland. Und wir lieben geile DIY-Projekte.

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Die haben einfach einmal einen „handelsüblichen“ Technics SL-1210 MKII modifiziert zu einem standalone Digital-Vinyl-System. Heißt im Klartext: Time-Code-Vinyl auf den Plattenteller und los geht es. Kein Rechner ist mehr notwendig, kein Verkabeln, kein Controller und vor allem, keine Software wie Traktor oder Serato. Es ist alles im Plattenspieler verbaut.

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Gespeist wird das Ganze von Tracks auf einer SD-Karte, die mitsamt einiger neuer Platinen im Plattenspieler unter der Abdeckung des Plattentellers, unter dem Start-/Stopp und den Speed-Tasten wie auch unter der Tonarm-Base ihren Platz finden.

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Versteckt unter der Abdeckplatte findet man die Bauteile der Modifikation

Versteckt unter der Abdeckplatte findet man die Bauteile der Modifikation

Soweit wäre das Ganze Spiel aber noch sehr witzlos, dennoch von der Idee her sehr stark. Noch stärker wird das Ganze aber, da es nicht beim Abspielen von einem Track endet, sondern die Tasten Start-/Stop, 33 und 45-Speed in verschiedenen Kombinationen zur Steuerung der internen Software genutzt werden können.

Track-Auswahl, Track-Search? Geht. Sogar verschiedene Ordner auf der SD-Karte können aufgerufen werden.
Hot-Cues? 2 Stück! Einfach zu setzen, einfach wieder anzuspielen. Loops? Läuft. Ohne Witz, alles machbar.
Verschiedene Tastenkombinationen der Tasten ermöglichen verschiedene Funktionen, LEDS in den 33 und 45 Tempo Tasten geben über verschiedene Farben sogar Rückmeldung, welcher Modus gewählt ist.
So kann der Loop-Startpunkt im Loop-Modus über die Tempo 33 Taste, der Endpunkt über die Tempo 45 Taste gesetzt werden. Orange blinkende LEDs weisen auf einen aktiven Loop hin, Loop Exit läuft dann über die Start-/Stop-Taste. Wohlgemerkt, es sieht nicht so aus, als wären Hot-Cues oder Loop-Punkte quantisiert – tight tippen ist also die Lösung.

Ähnlich verhält es sich in anderen Modi.

Drei Tasten - viele Funktionen

Nur drei Tasten verbergen sich hier, aber viele Funktionen

Es gibt sogar eine genaue Dokumentation des Umbaus zum Download, leider scheitert es bei uns am Mangel von Russisch-Kenntnissen. Sollte jemand die Dokumentation übersetzen wollen, wir geben ewige Dankbarkeit.
So: Irgendwie ist es wie ein Pioneer CDJ- nur als Plattenspieler (und ohne den Luxus eines Displays – aber was nicht ist, kann ja noch werden).

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