Top News: UVI Meteor, FX-Plug-in

8. Februar 2018

Heftiger Einschlag

Nach zahllosen Vintage-Emulationen kommt jetzt mit dem UVI Meteor endlich mal etwas Modernes. Die Rompler ist auf FX-Sounds für Film- und Cineastic Music-Produktionen ausgerichtet.

UVI Meteor hat eine 6,48 GB (FLAC verlustfreie Komprimierung, entspricht 11,13GB im WAV-Format) große Library mit Klängen, die von Field Recordings aller Art bis hin zu Orchester reichen. Die einzelnen Grundklänge können in einem siebenfachen Layer kombiniert werden. Dabei wird zwischen den beiden Abschnitten Rise und Impact unterschieden (wir erinnern uns: sssst – bumms).
Jeder Layer bietet sowohl allgemeine Funktionen wie Lautstärke, Pan, Bypass, Mute, Solo und Effekt-Sends für Reverb und Delay als auch Layer-typische Regler. Die Rise-Sounds verfügen jeweils über eine anpassbare Velocity-Kurve, Lautstärke- und Pitch-Modulationen, Multi-Mode-Verzerrung und einen Multi-Mode-Filter. Die Dauer des Rise-Sounds lässt sich in Sekunden oder BPM-abhängig zum DAW-Tempo für rhythmisch präzise Einsätze einstellen. Der Übergang zum Impact-Sound kann entweder abrupt oder mit einem Zeitversatz und Fade erfolgen. Die Impact-Sounds beinhalten jeweils Offset, Transienten- und Tail-Länge, Multimode-Verzerrung, Multimodefilter, Pitch/Glide und einen Granular-Modus. Die Layer einer Gruppe können einzeln oder zusammen editiert werden.

Zur Modulation gibt es einen LFO, ein Multi-Step-Filter und einen Multi-Step-Panner, die jeweils einzeln oder gemeinsam die Rise- und Impact-Sounds steuern können. Zu den Stereo-Bus-Effekten gehören ein 3-Band-EQ mit Tiefpassfilter, ein Faltungshall und der speziell entwickelte Kompressor/Enhancer „THRUST“, der über einen Knopf bedient wird.

Obwohl UVI Meteor auf gezielte „Hits“ ausgerichtet ist, lassen sich die Klänge auch mehrstimmig und chromatisch spielen. So gehören zu der Library neben allen Arten von Krach und Geräuschen auch exklusiv aufgenommene Orchesterklänge, die als kraftvolle und emotionale Bausteine dienen. Dazu zählen eine Streichersektion mit 32 Celli und Kontrabass in einem Full-Stage-Arrangement, eine Bläser-Sektion, die sich auf die tiefsten Töne aus Tuba, Bassposaune, Waldhorn, Fagott und Kontrafagott konzentriert und eine Percussion-Sektion mit vier Schlagzeugern, zur Aufnahme verschiedener Builds und Impact-Effekte.

UVI Meteor kann mit der kostenlosen UVI Workstation oder dem Sampler Falcon als Host betrieben werden. Ein iLok-Benutzerkonto ist notwendig, drei Aktivierungen pro Lizenz sind möglich. Mindestanforderung sind OSX 10.7 bzw. Windows 7.

Preis

  • Einführungspreis 99,- Euro (bis 28. Februar), danach 149,- Euro
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    AMAZONA Archiv

    Aller Anfang Skeptisch aber dieses Ding ist ja mal geil! Sowas gibt es auch noch nicht. Bin ich doch inzwischen ziemlich gelangweilt vom 100000sentsten behämmerten Distortion Modul oder Delay Tretminen…. Bähhhh ich kann es nicht mehr hören!
    Aber das hier! Von Dings bis BUMS und alles was dazwischen liegt ist damit machbar, und ich freue mich! Endlich was neues. Klasse Teil!

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