Vergleichstest: Laney, VC15 R & LC15 R, Gitarrenverstäker

25. August 2009

Kleine Röhrenbrüller

Die britische Firma Laney stand eigentlich immer schon im Schatten der Company mit dem großen M im Namen – eigentlich zu unrecht, denn die Definition des „klassisch- britischen Sounds“ muss nicht zwangsläufig mit Marshall in Verbindung gebracht werden. Laney-Amps liefern im Grunde einen ähnlichen Grundsound bei einem jedoch oft günstigeren Preis. Beliebt und geschätzt bei einem Grossteil der Gitarristen weltweit sind sie allemal, wie die Endorser-Liste mit Musikern wie z.B. Tony Iommi (Black Sabbath) oder Mikael Akerfeldt (Opeth) beweist.
Die Modellvielfalt Laneys ist gigantisch, es finden sich (Röhren-) Gitarren-Tops, Combos in Röhren- und Hybrid-Technik, Cabinets mit vielen Speaker-Varianten, Übungs-Amps und auch kleinere Session-Amps in Vollröhren-Technik, von denen zwei, nämlich der Laney VC15 R und der LC15 R, den Weg in das Amazona-Testlabor gefunden haben – und darauf warten, losbrüllen zu dürfen!

-- Der Laney LC15 R --

— Der Laney LC15 R —

  
-- Der Laney VC15 R --

— Der Laney VC15 R —

Aufbau/Verarbeitung

 

LC15 R

Solide verarbeitet erscheint der kleine Laney Röhren-Würfel LC15 R. Der grobstrukturierte Tolex-Überzug und die an allen Ecken angebrachten Metallkanten scheinen auch mal gröbere Behandlung wegzustecken und das Innenleben des Amps so gut es geht zu schützen. In dem auf vier stabilen Gummifüßen stehenden Gehäuse verpflanzt sind der 10“ Custom Celestion-Speaker sowie eine Hallspirale. Mit den Maßen von (BxHxT) 386x353x248 mm, einem Gewicht von 10,5 kg und seinem dafür ausreichenden Haltegriff, sollte der kleine LC15 R wirklich in der kleinsten Studentenbude seinen Platz finden.

Befeuert wird der kleine Brüller von drei ECC 83 Vorstufenröhren und einem Paar EL 84 in der Endstufensektion, die von hinten durch die geöffnete Rückwand und den Lüftungsöffnungen des Gehäuses gut zu erkennen sind.

-- Rückseite des LC15 R --

— Rückseite des LC15 R —

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