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Vergleichstest: Laney, VC15 R & LC15 R, Gitarrenverstäker

(ID: 2319)

Ein ganz anderes Gesicht zeigt der VC15 R. Hier scheint den Laney-Ingenieuren ein großer Wurf gelungen zu sein, denn der Amp klingt sehr klar und differenziert und bietet vom Grundsound einen deutlich edleren Charakter als der kleinere LC15 R. Dies ist der Amp für den Blueser, ohne Zweifel! Cleane Sounds klingen fast schon Twin-Reverb-like, die Stärke aber sind die feinen Crunch-Sounds des VC15 R, die durch eine herrlich lebendige Dynamik überzeugen – so wie es eben nur Röhrenamps schaffen. Der Amp klingt durchaus druckvoll und kann selbst in Zimmerlautstärke mit seiner Charakteristik glänzen. Diese erscheint nicht ganz so mittenbetont, sondern deutlich ausgewogener wie die des LC15 R, wenn auch deutlich weniger Gain-Reserven zur Verfügung stehen. Aber für rockige Riffs reicht’s allemal.
Praktisch ist zweifellos auch die Kanalumschaltung des VC15 R, die den Amp so eigentlich erst für den Einsatz im Proberaum oder auf der Bühne richtig nutzbar macht.

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Fazit

Mit dem VC15 R und dem LC15 R präsentiert der britische Hersteller Laney zwei Vollröhrenamps, die jeder auf seine Art den Geschmack der Zielgruppe treffen dürften. Der kleinere LC15 R besticht primär durch eine saftige Portion Distortion, bei dem jedem Metaller das Herz aufgehen dürfte und bietet genug Dampf, um sich auch bei kleineren Sessions oder im Proberaum (zur Not unter Zuhilfenahme einer opt. erhältlichen Zusatzbox) durchzusetzen. Als Manko sei hier das problematische Rauschverhalten bei höheren Distortion-Einstellungen und die wenig effektive Klangregelung zu nennen, was bei einer rein analogen Schaltung, wie sie der Verstärker beinhaltet, aber mehr oder weniger in der Natur der Sache liegt.

Ganz anders der VC15 R. Dies ist der perfekte (!) kleine Röhrenamp für den Blueser, welcher neben einem glasklaren, differenzierten Cleansound und  wunderbar dynamisch spielbaren Crunch-Sounds auch eine Kanalumschaltung bietet und somit eine ernsthafte Sache für die Bühne darstellt. Auch hier lassen sich wenn denn doch mal die Puste ausgeht zusätzliche Lautsprecher-Boxen anschließen welche auch von Laney angeboten werden. Im Gegensatz zum kleineren Bruder wirkt der VC15 R charakterstärker und erwachsener, der Grundsound wirkt frischer und fein aufgelöster, fast schon so wie man es von einem Boutique-Amp erwartet. Gut verarbeitet sind beide und so ist es wie immer eine Frage des Geschmacks mit welchem von diesen Röhrenbrüllern man seine Zeit verbringen möchte.

Antesten sollte man beide- wenn man ernsthaft auf der Suche nach einem kleinen, transportablen Vollröhrenamp ist!

Plus

  • Grundsound
  • Verarbeitung
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • Rauschen (LC15 R)

Preis

  • LC15 R
  • UVP: 459 Euro, Straßenpreis 355 Euro
  • VC15 R
  • UVP: 520 Euro, Straßenpreis 398 Euro
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Klangbeispiele
Forum

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