My Music 2008
Friedrichshafen war (wieder einmal) Schauplatz der My Music Musikmesse, die vom 14. – 16. November 2008 stattfand. Mit dabei waren Amazona.de und Bluesynths.com, die die Geschehnisse in Halle Nr. 4 mit einer umfassenden Synthesizer-Ecke bereicherten.
Abgerundet wurde das elektronische Musik/Tastenangebot am Synthesizer-Stand durch Moog Music (EMC), M-Audio, Best Service sowie Avid-Digidesign. Frei nach dem Motto „Analog Meets Digital“ bedeutete dies ein Streifzug durch unterschiedlichste Epochen der Synthesizer-Geschichte bzw. der Musikelektronik.
Wer keine Gelegenheit hatte, vor Ort die ausgestellten analogen bzw. digitalen Schätze wie Vocoder, Theremin, diverse monophone/polyphone Analogsynthesizer, Modularsysteme, Software-Synths und alle weiteren Exponate zu erforschen, der darf nun zumindest am virtuellen Rundgang durch den Messestand teilnehmen. Die Bilder können – wie immer – durch Anklicken vergrößert werden. Wir wünschen viel Spaß …

Zu sehen: Roland JX-3P, Korg 770, Korg Sigma, Elka Synthex. Hinten: Doepfer A100, Roland System-100, GRP A3 sowie (verdeckt) Korg PS-3100

Das Doepfer A100 Modularsystem fand einige würdige Freaks, die das Instrument erstaunlich schnell programmierten…

Der Moog-Stand war wie erwartet sehr gut besucht. Zu sehen: Moog Voyager, Moog Voyager Oldschool sowie die Moogerfooger Racks…

Die unterschiedlichen elektronischen Klänge waren für einige Besucher sicherlich völliges Neuland. Foto (c) MyMusic

Dauer-Gast Dario (hinten links) stellte das Panel des Minimoog auf eine für ihn passende Schräglage ein…

Glück, wenn der Vater sich auskennt: Diesem Jungen wurden an beinahe jedem Synthesizer die Besonderheiten des jeweiligen Instruments erklärt…

Drei Generationen Minimoog, zusammen mit (von links) Theo Bloderer (Amazona.de), Stefan Hund (EMC) sowie Kurt Ader (EMC)
Alles in allem war die Synthesizer-Ausstellung „Analog Meets Digital“ sehr gelungen. So bleibt zu hoffen, dass es nächstes Jahr eine Fortsetzung gibt, wenn auch bestimmt unter einem neuen Motto.

















































Eine beeindruckende Sammlung fantastischer Synthesizer (auch Sampler?). Ich wäre gerne gekommen, hätte viele Geräte gerne mal „bespielt“, besonder wieder einen Pro One. Ich hatte mal einen, und der ist verkauft und seit dem reiße ich bei jeder sich passenden Gelegenheit große Fleischfetzen aus meinem verlängerten Rücken.
Aber eine Frage stellt sich mir. Klar kann ich meine kleine bescheidene Synthie-Sammlung einem größeren Publikum zugänglich machen. Aber was passiert mit den im Gerät gespeicherten Sounds? Haben Sie die alle extern gespeichert? Wenn ich da an die Kandidaten mit Cassetten-Interfaces (z.B. mein DW-6000) denke wird mir anders. Wie haben Sie das gelöst?
… eigentlich: Risiko. Die Sounds wurden in fast allen Fällen nicht extern gespeichert. Und die Frage der Sicherung ist völlig berechtigt, denn es war wirklich erstaunlich, in welche entlegenen Untermenüs manche Benutzer bei einzelnen Synths gekommen sind. Beim Moog Voyager hat sogar jemand das komplette Betriebssystem gelöscht. Auch das geht…
Doch alles in allem war es wieder einmal erstaunlich, wie respektvoll die Messebesucher mit den Synthesizern umgehen. Einige Kids galt es zu zügeln, aber das waren kleine Ausnahmen.
Ganz bestimmt haben sich einige Besucher vom Synthesizer-Virus anstecken lassen – und damit hat es sich auch schon gelohnt…
Danke für den Bericht und die tollen Bilder!
Wäre auch sehr gerne dort gewesen, aber 800Km…
Die Synths waren ja echt dolle belagert.
Es sieht so aus, als wenn ihr die Massen von den anderen Ständen mit „Volks-Musikinstrumenten“ extrem abgezogen hättet. Die restlichen Hallen waren bestimmt menschenleer ;-)
Hallo Marko!
Stimmt – der Bodenseeraum geht punkto Musiktradition schwerpunktmäßig eher Richtung Volks(tümliche) Musik. Das merkt man am Publikum sehr klar. Blasmusik = „Nummer 1“ sozusagen, Elektronik = „eher verhalten“. Doch gerade deswegen war der Synthesizer-Stand gut besucht, es hat viele neugierig gemacht.
Und natürlich gibt es – wie fast überall – eine starke „junge“ Szene, die aus dem Stehgreif das A100 System ebenso bedienen kann wie den Sequenzer des Elka Synthex.
Eine interessante Mischung also…
Ich bin jetzt nicht gerade der Synthie-Fan, spiel eher nur am PC damit rum. Fand die Möglichkeit aber toll, die Originalle mal anfassen und hören zu können. Vielen Dank dafür!!!!!
uih – der kawai k3 sieht ja toll
aus, wenn er so gepflegt ist!
kommt das, weil die vielen erfreu-
ten besucher die üblichen krusten abschmiergeln?